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de/treaty
(6) Die Absätze 1 bis 4 sind nicht anzuwenden, wenn
der in einem Vertragstaat ansässige Empfänger in dem
anderen Vertragstaat, aus dem die Zinsen stammen, eine
Betriebstatte hat und die Forderung, fur die die Zinsen
gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebstätte gehört,
sofern die Zinsen nach dem Recht des anderen Staates als
Teil der Gewinne der Betriebstatte besteuert werden.
(7) Zinsen gelten dann als aus einem Vertragstaat
stammend, wenn der Schuldner dieser Staat selbst, eines
seiner Länder, eine seiner Gebietskörperschaften oder
eine in diesem Staat ansässige Person ist. Hat aber der
Schuldner der Zinsen, ohne Rücksicht darauf, ob er in
einem Vertragstaat ansässig ist oder nicht, in einem
Vertragstaat eine Betriebstatte und ist die Schuld, für
die die Zinsen gezahlt werden, für Zwecke der Betrieb-
stätte eingegangen worden und trägt die Betriebstätte die
Zinsen, so gelten die Zinsen als aus dem Vertragstaat
stammend, in dem die Betriebstätte liegt
(8) Bestehen zwischen Schuldner und Gläubiger oder
zwischen jedem von ihnen und einem Dritten besondere
Beziehungen und übersteigen deshalb die gezahlten Zin-
sen, gemessen an der zugrunde liegenden Forderung, den
Betrag, den Schuldner und Gläubiger ohne diese Beziehun-
gen vereinbart hätten, so wird dieser Artikel nur auf
diesen letzten Betrag angewendet. In diesem Fall kann der
übersteigende Betrag nach dem Recht jedes Vertragstaa-
tes und unter Berücksichtigung der anderen Bestimmungen
dieses Abkommens besteuert werden.
Artikel 12
(1) Lizenzgebühren einschließlich ähnlicher Vergütun-
gen, die aus einem Vertragstaat stammen und an eine
in dem anderen Vertragstaat ansässige Person gezahlt
werden. können in diesem anderen Staat besteuert wer-
den
(2) Diese Lizenzgebühren können jedoch in dem Ver-
tragstaat besteuert werden, aus dem sie stammen, doch
darf die Steuer
a) 5 v.H. des Bruttobetrages dieser Vergütungen nicht
übersteigen, wenn sie für die Benutzung oder für das
Recht auf Benutzung von Urheberrechten an literari-
schen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Werken.
gezahlt werden;
b) 15 v.H. des Bruttobetrages dieser Vergütungen nicht
übersteigen, wenn sie für die Benutzung oder für das
Recht auf Benutzung von Patenten, Warenzeichen,
Mustern oder Modellen, Plänen, geheimen Formeln
oder Verfahren oder für die Mitteilung gewerblicher,
kaufmännischer oder wissenschaftlicher Erfahrungen
oder für die Benutzung oder das Recht auf Benutzung
von kinematographischen Filmen oder von Tonbändern
für Fernseh- oder Rundfunksendungen gezahlt werden.
(3) Absatz 2 gilt entsprechend für Gewinne aus der
Veräußerung von Rechten oder Vermögenswerten, aus
denen diese Lizenzgebühren zu erzielen sind, wenn die
Rechte oder Vermögenswerte von einer in einem Ver-
tragstaat ansässigen Person zur ausschließlichen Nutzung
in dem anderen Vertragstaat veräußert werden und das
Entgelt für die Rechte oder Vermögenswerte von einem
Unternehmen des anderen Staates oder einer in diesem
Staate gelegenen Betriebstatte getragen wird.
(4) Die Absätze 2 und 3 sind nicht anzuwenden, wenn
der in einem Vertragstaat ansässige Empfänger der
Lizenzgebühren in dem anderen Vertragstaat, aus dem
die Lizenzgebühren stammen, eine Betriebstätte hat und
die Lizenzgebühren dieser Betriebstätte zuzurechnen sind,
sofern die Lizenzgebühren nach dem Recht des anderen
Staates als Teil der Gewinne der Betriebstatte besteuert
werden.
en/treaty
(6) The provisions of paragraphs 1 10 4 shall not ap-
ply if the recipient of the interest, being a resident of
a Contracting State, has in the other Contracting State
in which the interest arises a permanent establishment
with which the debt-claim from which the interest arises
is effectively connected, provided that under the law
of that other State the interest is taxed as part of the
profits of the permanent establishment.
(9) Interest shall be deemed to arise in a Contracting
State when the payer is that State, a “Land”, a political
subdivision, a local authority or a resident of that State.
Where, however, the person paying the interest, whether
he is a resident of a Contracting State or not, has in
a Contracting State a permanent establishment’ in con-
nection with which the indebtedness on which the in-
terest is paid was incurred, and such interest is borne
by such permanent establishment, then such interest shall
be deemed to arise in the Contracting State in which
the permanent establishment is situated.
(8) Where, owing to a special relationship between the
payer and the recipient or between both of them and
some other person, the amount of the interest paid,
having regard to the debt-claim for which it is paid,
exceeds the amount which would have been agreed
upon by the payer and the recipient in the absence of
such relationship, the provisions of this Article shall
apply only to the last-mentioned amount. In that case,
the excess part of the payments shall remain taxable
according to the law of each Contracting State, due
regard being had to the other provisions of this Agree-
ment.
Article 12
(1) Royalties including other like payments arising
in a Contracting State and paid to a resident of the
other Contracting State may be taxed in that other
State,
(2) However, such royalties may be taxed in the
Contracting State in which they arise, but the tax so
charged shall not exceed
a) 5 per cent of the gross amount of such payments if
they are made as consideration for the use of, or
the right to use any copyright of literary, artistic
or scientific work;
b) 15 per cent of the gross amount of such payments if
they are made as consideration for the use of, or
the right to use, any patent, trade mark, design or
model, plan, secret formula or process, or for informa-
tion concerning industrial, commercial or scientific
experience, or for the use of, or the right to use, cine-
matograph films or tapes for television or broad-
casting.
(3) The provisions of paragraph 2 shall likewise ap-
ply to the gains from the alienation of any right or
Property giving rise to such royalties if such right or
property is alienated by a resident of a Contracting
State for exclusive use in the other Contracting State
and the payment of such right or property is borne by
an enterprise of that other State or a permanent estab-
lishment situated therein.
(4) The provisions of paragraphs 2 and 3 shall not
apply if the recipient of the royalties, being a resident
of a Contracting State, has in the other Contracting
State in which the royalties arise a permanent establish-
ment and the royalties are attributable to that permanent
establishment, provided that under the law of that other
State the royalties are taxed as part of the profits of
the permanent establishment