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de/treaty

(6) Lizenzgebühren gelten dann als aus einem Vertrag.

staat stammend, wenn der Schuldner dieser Staat selbst,

eines seiner Länder, eine seiner Gebietskörperschaften

oder eine in diesem Staat ansässige Person ist. Hat aber

der Schuldner der Lizenzgebühren, ohne Rücksicht darauf,

ob er in einem Vertragstaat ansässig ist oder nicht, in

einem Vertragstaat eine Betriebstätte und gehören die

Rechte oder Vermögenswerte, für die die Lizenzgebühren

gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebstatte und

trägt die Betriebstatte die Lizenzgebühren, so gelten die

Lizenzgebühren als aus dem Vertragstaat stammend, in

dem die Betriebstätte liegt.

(6) Bestehen zwischen Schuldner und Gläubiger oder

zwischen jedem von ihnen und einem Dritten besondere

Beziehungen und übersteigen deshalb die gezahlten Li-

zenzgebühren, gemessen an der zugrunde liegenden Lei-

stung, den Betrag, den Schuldner und Gläubiger ohne

diese Beziehung vereinbart hätten, so wird dieser Artikel

nur auf diesen letzten Betrag angewendet. In diesem Fall

kann der übersteigende Betrag nach dem Recht jedes Ver-

tragstaates und unter Berücksichtigung der anderen Be-

Stimmungen dieses Abkommens besteuert werden,

Artikel 13

(1) Gewinne aus der Veräußerung unbeweglichen Ver-

mögens im Sinne des Artikels 6 Absatz 2 können in dem

Vertragstaat besteuert werden, in dem dieses Vermögen

liegt.

(2) Gewinne aus der Veräußerung beweglichen Ver-

mögens, das Betriebsvermögen einer Betriebstatte dar:

stellt, die ein Unternehmen eines Vertragstaates in dem

anderen Vertragstaat hat, einschließlich derartiger Ge-

winne, die bei der Veräußerung einer soldien Betrieb-

stätte (allein oder zusammen mit dem übrigen Unter-

nehmen) erzielt werden, können in dem anderen Staat

besteuert werden. Jedoch können Gewinne aus der Ver-

äußerung des in Artikel 21 Absatz 3 genannten beweg-

lichen Vermögens nur in dem Vertragstaat besteuert

werden, in dem dieses bewegliche Vermögen nach dem

angeführten Artikel besteuert werden kann.

(3) Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen, das

nicht zu dem in Artikel 12 Absatz 3 und in den Absätzen 1

und 2 dieses Artikels genannten Vermögen gehört, kön-

nen nur in dem Vertragstaat besteuert werden, in dem

der Veräußerer ansässig ist.

Artikel 14

(1) Vorbehaltlich der Artikel 15, 16 und 17 können Ver-

giitungen, die eine in einem Vertragstaat ansässige natür-

liche Person für unselbständige oder selbständige Arbeit

(einschließlich einer freiberuflichen Tätigkeit) bezieht, nur

in diesem Staat besteuert werden, es sei denn, daß die

Arbeit in dem anderen Vertragstaat ausgeübt wird. Wird

die Arbeit dort ausgeübt, so können die dafür bezogenen

Vergütungen in diesem anderen Staat besteuert werden.

(2) Ungeachtet des Absatzes 1 können Vergütungen,

die eine in einem Vertragstaat ansässige natürliche Per-

son für die in dem anderen Vertragstaat ausgeübte un-

selbständige oder selbständige Tätigkeit bezieht, nur in

dem erstgenannten Staat besteuert werden, wenn

a) der Empfänger sich in dem anderen Staat insgesamt

nicht länger als 183 Tage während des betreffenden

Steuerjahres aufhält, und

) die Vergütungen von einer Person oder für eine Per-

son gezahlt werden, die nicht in dem anderen Staat

ansässig ist, und

©) die Vergütungen nicht von einer Betriebstätte getra-

gen werden, welche die Person, die die Vergütungen

zahlt, in dem anderen Staat hat.

en/treaty

(5) Royalties shall be deemed to arise in a Contract-

ing State when the payer is that State, a "Land", a

political subdivision, a local authority or a resident’ of

that State. Where, however, the person paying the

royalties, whether he is a resident of a Contracting

State or not, has in a Contracting State a permanent

establishment with which the right or property giving rise

to the royalties is effectively connected, and such royal-

ties are borne by such permanent establishment, then

such royalties shall be deemed to arise in the Contract-

ing State in which the permanent establishment is sit-

uated.

(6) Where, owing to a special relationship between the

payer and the recipient or between both of them and

some other person, the amount of the royalties paid,

having regard to the use, right or information for which

they are paid, exceeds the amount which would have

een agreed upon by the payer and the recipient in

the absence of such relationship, the provisions of this

Article shall apply only to the last-mentioned amount. In

that case, the excess part of the payments shall remain

taxable according to the law of each Contracting State,

due regard being had to the other provisions of this

Agreement.

Article 13

(1) Gains from the alienation of immovable property,

as defined in paragraph 2 of Article 6, may be taxed

in the Contracting State in which such property is

situated.

(2) Gains from the alienation of movable property form.

ing part of the business property of a permanent establish.

ment which an enterprise of a Contracting State has in the

other Contracting State, including such gains from the

alienation of such a permanent establishment (alone or

together with the whole enterprise), may be taxed in the

other State. However, gains from the alienation of

movable property of the kind referred to in paragraph 3

of Article 21 shall be taxable only in the Contracting

State in which such movable property is taxable accord-

ing to the said Article,

(3) Gains from the alienation of any property other

than those mentioned in paragraph 3 of Article 12 and

in paragraphs 1 and 2 of this Article shall be taxable

only in the Contracting State of which the alienator

is a resident.

Article 14

(1) Subject to the provisions of Articles 15, 16 and 17

remuneration derived by an individual who is a resident

of a Contracting State in respect of personal services

(including the practice of a liberal profession) shall be

taxable only in that State unless the services are

rendered in the other Contracting State. If the services

are so rendered, such remuneration as is derived there-

from may be taxed in that other State.

2) Notwithstanding the provisions of paragraph 1,

remuneration derived by an individual who is a resident

‘of aContracting State in respect of such services rendered

in the other Contracting State shall be taxable only in

the first-mentioned State if:

a) the recipient is present in the other State for a period

or periods not exceeding in the aggregate 183 days

in the fiscal year concerned, and

b) the remuneration is paid by, or on behalf of, a person

who is not a resident of the other State, and

©) the remuneration is not borne by a permanent estab-

lishment which the person paying the remuneration

has in the other State.