Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen: Artikel 1 Dem in Madrid am 3. Februar 2011 unterzeichneten Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen wird zugestimmt. Das Abkom - men wird nachstehend veröffentlicht. Artikel 2 (1) Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. (2) Der Tag, an dem das Abkommen nach seinem Artikel 30 Absatz 2 in Kraft tritt, ist im Bundesgesetzblatt bekannt zu geben. Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetz - blatt zu verkünden. Berlin, den 16. Januar 2012 Der Bundespräsident Christian Wulff Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Der Bundesminister der Finanzen Schäuble Der Bundesminister des Auswärtigen Guido Westerwelle 18 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 G esetz zu dem Abkom m en vom 3. Februar 2011 zw ischen der Bundesrepublik D eutschland und dem Königreich Spanien zur Verm eidung der D oppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung auf dem G ebiet der Steuern vom Einkom m en und vom Verm ögen Vom 16. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de Die Bundesrepublik Deutschland und das Königreich Spanien – von dem Wunsch geleitet, ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermö - gen zu schließen – sind wie folgt übereingekommen: Artikel 1 U nter das Abkom m en fallende Personen Dieses Abkommen gilt für Personen, die in einem Vertragsstaat oder in beiden Vertragsstaaten ansässig sind. Artikel 2 U nter das Abkom m en fallende Steuern (1) Dieses Abkommen gilt, ohne Rücksicht auf die Art der Er- hebung, für Steuern vom Einkommen und vom Vermögen, die für Rechnung eines Vertragsstaats, eines seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften erhoben werden. (2) Als Steuern vom Einkommen und vom Vermögen gelten alle Steuern, die vom Gesamteinkommen, vom Gesamtvermö - gen oder von Teilen des Einkommens oder des Vermögens er- hoben werden, einschließlich der Steuern vom Gewinn aus der Veräußerung beweglichen oder unbeweglichen Vermögens, der Lohnsummensteuern sowie der Steuern vom Vermögens - zuwachs. (3) Zu den zurzeit bestehenden Steuern, für die das Abkom - men gilt, gehören insbesondere a) im Königreich Spanien: i) die Einkommensteuer der natürlichen Personen, ii) die Körperschaftsteuer, iii) die Einkommensteuer der Auslandsansässigen, iv) die Vermögensteuer und v) örtliche Einkommen- und Vermögensteuern (im Folgenden als „spanische Steuer“ bezeichnet); b) in der Bundesrepublik Deutschland: i) die Einkommensteuer, ii) die Körperschaftsteuer, La República Federal de Alemania y el Reino de España – deseando concluir un Convenio para evitar la doble imposi- ción y prevenir la evasión fiscal en materia de Impuestos sobre la Renta y sobre el Patrimonio – han acordado lo siguiente: Artículo 1 Personas C om prendidas El presente Convenio se aplica a las personas residentes de uno o de ambos Estados contratantes. Artículo 2 Im puestos com prendidos (1) El presente Convenio se aplica a los impuestos sobre la renta y sobre el patrimonio exigibles por cada uno de los Estados contratantes, sus estados federados, subdivisiones políticas o entidades locales, cualquiera que sea el sistema de su exacción. (2) Se consideran impuestos sobre la renta y sobre el patri- monio los que gravan la totalidad de la renta o del patrimonio o cualquier parte de los mismos, incluidos los impuestos sobre las ganancias derivadas de la enajenación de bienes muebles o in - muebles, los impuestos sobre el importe de sueldos o salarios pagados por las empresas, así como los impuestos sobre las plusvalías. (3) Los impuestos actuales a los que se aplica el Convenio son, en particular: a) en el Reino de España: i) el Impuesto sobre la Renta de las Personas Físicas; ii) el Impuesto sobre Sociedades; iii) el Impuesto sobre la Renta de No Residentes; iv) el Impuesto sobre el Patrimonio; y v) los impuestos locales sobre la renta y sobre el patrimonio; (denominados en lo sucesivo “impuesto español”); b) en la República Federal de Alemania: i) el Impuesto sobre la Renta (Einkommensteuer); ii) el Impuesto sobre Sociedades (Körperschaftsteuer); Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 1 9 Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen Convenio entre la República Federal de Alemania y el Reino de España para evitar la doble imposición y prevenir la evasión fiscal en materia de impuestos sobre la renta y sobre el patrimonio Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de iii) die Gewerbesteuer und iv) die Vermögensteuer einschließlich der hierauf erhobenen Zuschläge (im Folgenden als „deutsche Steuer“ bezeichnet). (4) Das Abkommen gilt auch für alle Steuern gleicher oder im Wesentlichen ähnlicher Art, die nach der Unterzeichnung des Ab - kommens neben den bestehenden Steuern oder an deren Stelle erhoben werden. Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten teilen einander die in ihren Steuergesetzen eingetretenen bedeut- samen Änderungen mit, soweit dies für die Anwendung des Ab - kommens erforderlich ist. Artikel 3 Allgem eine Begriffsbestim m ungen (1) Im Sinne dieses Abkommens, wenn der Zusammenhang nichts anderes erfordert, a) bedeuten die Ausdrücke „ein Vertragsstaat“ und „der andere Vertragsstaat“ je nach dem Zusammenhang die Bundes - republik Deutschland, nachfolgend „Deutschland“, oder das Königreich Spanien, nachfolgend „Spanien“, und umfassen, im geografischen Sinne verwendet, das Hoheitsgebiet dieser Staaten sowie das an das Küstenmeer angrenzende Gebiet des Meeresbodens, des Meeresuntergrunds und der darüber befindlichen Wassersäule, soweit der jeweilige Staat dort in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und seinen innerstaat- lichen Rechtsvorschriften souveräne Rechte und Hoheits - befugnisse zum Zwecke der Erforschung, Ausbeutung, Erhaltung und Bewirtschaftung der lebenden und nicht leben - den natürlichen Ressourcen ausübt; b) umfasst der Ausdruck „Person“ natürliche Personen, Gesell- schaften und alle anderen Personenvereinigungen; c) bedeutet der Ausdruck „Gesellschaft“ juristische Personen oder Rechtsträger, die für die Besteuerung wie juristische Personen behandelt werden; d) bezieht sich der Ausdruck „Unternehmen“ auf die Ausübung einer Geschäftstätigkeit; e) bedeuten die Ausdrücke „Unternehmen eines Vertragsstaats“ und „Unternehmen des anderen Vertragsstaats“, je nachdem, ein Unternehmen, das von einer in einem Vertragsstaat an - sässigen Person betrieben wird, oder ein Unternehmen, das von einer im anderen Vertragsstaat ansässigen Person be - trieben wird; f) bedeutet der Ausdruck „internationaler Verkehr“ jede Beför- derung mit einem Beförderungsmittel jeder Art, das von einem Unternehmen mit tatsächlicher Geschäftsleitung in einem Vertragsstaat betrieben wird, es sei denn, die Be - förderungsmittel werden ausschließlich zwischen Orten im anderen Vertragsstaat betrieben; g) bedeutet der Ausdruck „zuständige Behörde“ i) in Spanien der Minister für Wirtschaft und Finanzen oder sein Bevollmächtigter; ii) in Deutschland das Bundesministerium der Finanzen oder die Behörde, an die es seine Befugnisse delegiert hat; h) bedeutet der Ausdruck „Staatsangehöriger“ i) in Bezug auf Deutschland alle Deutschen im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland so - wie alle juristischen Personen, Personengesellschaften oder anderen Personenvereinigungen, die nach dem in Deutschland geltenden Recht errichtet worden sind; ii) in Bezug auf Spanien – alle natürlichen Personen, die die spanische Staats - angehörigkeit besitzen, sowie ii) el Impuesto sobre las Actividades Económicas (Gewerbesteuer); y iii) el Impuesto sobre el Patrimonio (Vermögensteuer) comprendidos los suplementos cargados sobre los mismos (denominados en lo sucesivo “impuesto alemán). (4) El Convenio se aplicará igualmente a los impuestos de na - turaleza idéntica o análoga que se establezcan con posteriori- dad a la firma del mismo y que se añadan a los actuales o les sustituyan. Las autoridades competentes de los Estados contra - tantes se notificarán mutuamente, como resulte pertinente para la aplicación del Convenio, toda modificación sustancial que se haya introducido en sus respectivas legislaciones fiscales. Artículo 3 D efiniciones generales (1) A los efectos del presente Convenio, a menos que de su contexto se infiera una interpretación diferente: a) las expresiones “un Estado contratante” y “el otro Estado contratante” significan la República Federal de Alemania, de - nominada en lo sucesivo “Alemania”, o el Reino de España, denominado en lo sucesivo “España”, según el contexto y, utilizadas en sentido geográfico, significan el territorio del Es - tado al que se refieran, así como el área correspondiente al fondo marino, su subsuelo y la columna de agua supraya - cente exteriores a su mar territorial, en la medida en que el Estado en cuestión pueda ejercer su jurisdicción y derechos de soberanía con arreglo al Derecho internacional y en virtud de su legislación interna a los efectos de la exploración, ex - plotación, conservación y gestión de los recursos naturales, biológicos y minerales; b) el término “persona” comprende las personas físicas, las so - ciedades y cualquier otra agrupación de personas; c) el término “sociedad” significa cualquier persona jurídica o cualquier entidad que se considere persona jurídica a efectos impositivos; d) el término “empresa” se aplica a la realización de cualquier actividad económica; e) las expresiones “empresa de un Estado contratante” y “em - presa del otro Estado contratante” significan, respectivamen - te, una empresa explotada por un residente de un Estado contratante y una empresa explotada por un residente del otro Estado contratante; f) la expresión “tráfico internacional” significa todo transporte efectuado por cualquier medio, por una empresa que tenga su sede de dirección efectiva en un Estado contratante, sal- vo cuando el medio de transporte se explote únicamente en - tre puntos situados en el otro Estado contratante; g) la expresión “autoridad competente” significa: i) en el caso de España: el Ministro de Economía y Hacien - da o su representante autorizado; ii) en el caso de Alemania: el Ministro Federal de Hacienda o el organismo al que haya delegado sus facultades; h) el término “nacional” significa: i) en relación con Alemania: todo alemán en el sentido otor- gado a este término por la Ley Fundamental para la Re - pública Federal de Alemania y toda persona jurídica, so - ciedad de personas (partnership) o asociación constituida conforme a la legislación vigente en Alemania; ii) en relación con España: – toda persona física que posea la nacionalidad del Reino de España, y 20 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de – alle juristischen Personen, Personengesellschaften und anderen Personenvereinigungen, die nach dem im Königreich Spanien geltenden Recht errichtet worden sind; i) schließt der Ausdruck „Geschäftstätigkeit“ auch die Aus - übung einer freiberuflichen oder sonstigen selbständigen Tä - tigkeit ein. (2) Bei der Anwendung des Abkommens durch einen Ver- tragsstaat hat, wenn der Zusammenhang nichts anderes erfor- dert, jeder im Abkommen nicht definierte Ausdruck die Bedeu - tung, die ihm im Anwendungszeitraum nach dem Recht dieses Staates über die Steuern zukommt, für die das Abkommen gilt, wobei die Bedeutung nach dem in diesem Staat anzuwenden - den Steuerrecht den Vorrang vor einer Bedeutung hat, die der Ausdruck nach anderem Recht dieses Staates hat. Artikel 4 Ansässige Person (1) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck „eine in einem Vertragsstaat ansässige Person“ eine Person, die nach dem Recht dieses Staates, eines seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften dort aufgrund ihres Wohnsitzes, ihres ständigen Aufenthalts, des Ortes ihrer Geschäftsleitung oder ei- nes anderen ähnlichen Merkmals steuerpflichtig ist, und umfasst auch diesen Staat, seine Länder und ihre Gebietskörperschaf- ten. Der Ausdruck umfasst jedoch nicht eine Person, die in die - sem Staat nur mit Einkünften aus Quellen in diesem Staat oder mit in diesem Staat gelegenem Vermögen steuerpflichtig ist. (2) Ist nach Absatz 1 eine natürliche Person in beiden Ver- tragsstaaten ansässig, so gilt Folgendes: a) Die Person gilt als nur in dem Staat ansässig, in dem sie über eine ständige Wohnstätte verfügt; verfügt sie in beiden Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, zu dem sie die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen hat (Mittelpunkt der Lebensinteressen); b) kann nicht bestimmt werden, in welchem Staat die Person den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen hat, oder verfügt sie in keinem der Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat; c) hat die Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in beiden Staaten oder in keinem der Staaten, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, dessen Staatsangehöriger sie ist; d) ist die Person Staatsangehöriger beider Staaten oder keines der Staaten, so regeln die zuständigen Behörden der Ver- tragsstaaten die Frage in gegenseitigem Einvernehmen. (3) Ist nach Absatz 1 eine andere als eine natürliche Person in beiden Vertragsstaaten ansässig, so gilt sie als nur in dem Staat ansässig, in dem sich der Ort ihrer tatsächlichen Geschäfts - leitung befindet. Artikel 5 Betriebsstätte (1) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck „Be - triebsstätte“ eine feste Geschäftseinrichtung, durch die die Tätigkeit eines Unternehmens ganz oder teilweise ausgeübt wird. (2) Der Ausdruck „Betriebsstätte“ umfasst insbesondere a) einen Ort der Leitung, b) eine Zweigniederlassung, c) eine Geschäftsstelle, d) eine Fabrikationsstätte, – toda persona jurídica, sociedad de personas (partnership) o asociación constituida conforme a la legislación vigente en el Reino de España. i) la expresión “actividad económica” incluye la prestación de servicios profesionales y la realización de otras actividades de carácter independiente. (2) Para la aplicación del Convenio en cualquier momento por un Estado contratante, cualquier término o expresión no defini- da en el mismo tendrá, a menos que de su contexto se infiera una interpretación diferente, el significado que en ese momento le atribuya la legislación de ese Estado relativa a los impuestos que son objeto del Convenio, prevaleciendo el significado atri- buido por la legislación fiscal sobre el que resultaría de otras ra - mas del Derecho de ese Estado. Artículo 4 R esidente (1) A los efectos de este Convenio, la expresión “residente de un Estado contratante” significa toda persona que, en virtud de la legislación de ese Estado, un estado federado y toda subdivi- sión política del mismo, esté sujeta a imposición en el mismo por razón de su domicilio, residencia, sede de dirección o cualquier otro criterio de naturaleza análoga, incluyendo también a ese Es - tado, sus estados federados, subdivisiones políticas y entidades locales. Esta expresión no incluye, sin embargo, a las personas que estén sujetas a imposición en ese Estado exclusivamente por la renta que obtengan de fuentes situadas en el citado Esta - do, o por el patrimonio situado en el mismo. (2) Cuando en virtud de las disposiciones del apartado 1 una persona física sea residente de ambos Estados contratantes, su situación se resolverá de la siguiente manera: a) se la considerará residente exclusivamente del Estado donde tenga una vivienda permanente a su disposición; si tuviera una vivienda permanente a su disposición en ambos Esta - dos, se la considerará residente exclusivamente del Estado con el que mantenga relaciones personales y económicas más estrechas (centro de intereses vitales); b) si no pudiera determinarse el Estado en el que dicha perso - na tiene el centro de sus intereses vitales, o si no tuviera una vivienda permanente a su disposición en ninguno de los Es - tados, se la considerará residente exclusivamente del Estado donde viva habitualmente; c) si viviera habitualmente en ambos Estados, o no lo hiciera en ninguno de ellos, se la considerará residente exclusivamente del Estado del que sea nacional; d) si fuera nacional de ambos Estados, o no lo fuera de ningu - no de ellos, las autoridades competentes de los Estados contratantes resolverán el caso de común acuerdo. (3) Cuando en virtud de las disposiciones del apartado 1 una persona que no sea una persona física sea residente de ambos Estados contratantes, se la considerará residente exclusivamen - te del Estado en que se encuentre su sede de dirección efectiva. Artículo 5 Establecim iento perm anente (1) A los efectos del presente Convenio, la expresión “esta - blecimiento permanente” significa un lugar fijo de negocios me - diante el cual una empresa realiza toda o parte de su actividad. (2) La expresión “establecimiento permanente” comprende, en particular: a) las sedes de dirección; b) las sucursales; c) las oficinas; d) las fábricas; Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 21 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de e) eine Werkstätte und f) ein Bergwerk, ein Öl- oder Gasvorkommen, einen Steinbruch oder eine andere Stätte der Ausbeutung natürlicher Ressour- cen. (3) Eine Bauausführung oder Montage ist nur dann eine Be - triebsstätte, wenn ihre Dauer zwölf Monate überschreitet. (4) Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen dieses Arti- kels gelten nicht als Betriebsstätten: a) Einrichtungen, die ausschließlich zur Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung von Gütern oder Waren des Unternehmens benutzt werden; b) Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die ausschließlich zur Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung unterhalten werden; c) Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die ausschließlich zu dem Zweck unterhalten werden, durch ein anderes Unternehmen bearbeitet oder verarbeitet zu werden; d) eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem Zweck unterhalten wird, für das Unternehmen Güter oder Waren einzukaufen oder Informationen zu beschaffen; e) eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem Zweck unterhalten wird, für das Unternehmen andere Tätig - keiten auszuüben, die vorbereitender Art sind oder eine Hilfs - tätigkeit darstellen; f) eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem Zweck unterhalten wird, mehrere der unter den Buchstaben a bis e genannten Tätigkeiten auszuüben, vorausgesetzt, dass die sich daraus ergebende Gesamttätigkeit der festen Geschäftseinrichtung vorbereitender Art ist oder eine Hilfs - tätigkeit darstellt. (5) Ist eine Person – mit Ausnahme eines unabhängigen Ver- treters im Sinne des Absatzes 6 – für ein Unternehmen tätig und besitzt sie in einem Vertragsstaat die Vollmacht, im Namen des Unternehmens Verträge abzuschließen, und übt sie die Vollmacht dort gewöhnlich aus, so wird das Unternehmen ungeachtet der Absätze 1 und 2 so behandelt, als habe es in diesem Staat für alle von der Person für das Unternehmen ausgeübten Tätigkei- ten eine Betriebsstätte, es sei denn, diese Tätigkeiten beschrän - ken sich auf die im Absatz 4 genannten Tätigkeiten, die, würden sie durch eine feste Geschäftseinrichtung ausgeübt, diese Ein - richtung nach dem genannten Absatz nicht zu einer Betriebsstät- te machten. (6) Ein Unternehmen wird nicht schon deshalb so behandelt, als habe es eine Betriebsstätte in einem Vertragsstaat, weil es dort seine Tätigkeit durch einen Makler, Kommissionär oder ei- nen anderen unabhängigen Vertreter ausübt, sofern diese Per- sonen im Rahmen ihrer ordentlichen Geschäftstätigkeit handeln. (7) Allein dadurch, dass eine in einem Vertragsstaat ansässige Gesellschaft eine Gesellschaft beherrscht oder von einer Gesell- schaft beherrscht wird, die im anderen Vertragsstaat ansässig ist oder dort (entweder durch eine Betriebsstätte oder auf andere Weise) ihre Tätigkeit ausübt, wird keine der beiden Gesellschaf- ten zur Betriebsstätte der anderen. Artikel 6 Einkünfte aus unbew eglichem Verm ögen (1) Einkünfte, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Per- son aus unbeweglichem Vermögen (einschließlich der Einkünfte e) los talleres; y f) las minas, los pozos de petróleo o de gas, las canteras o cualquier otro lugar de extracción de recursos naturales. (3) Una obra de construcción o un proyecto de construcción o instalación constituyen un establecimiento permanente única - mente si su duración excede de doce meses. (4) No obstante las disposiciones anteriores de este artículo, se considera que la expresión “establecimiento permanente” no incluye: a) la utilización de instalaciones con el único fin de almacenar, exponer o entregar bienes o mercancías pertenecientes a la empresa; b) el mantenimiento de un depósito de bienes o mercancías pertenecientes a la empresa con el único fin de almacenarlas, exponerlas o entregarlas; c) el mantenimiento de un depósito de bienes o mercancías pertenecientes a la empresa con el único fin de que sean transformadas por otra empresa; d) el mantenimiento de un lugar fijo de negocios con el único fin de comprar bienes o mercancías, o de recoger informa - ción, para la empresa; e) el mantenimiento de un lugar fijo de negocios con el único fin de realizar para la empresa cualquier otra actividad de ca - rácter auxiliar o preparatorio; f) el mantenimiento de un lugar fijo de negocios con el único fin de realizar cualquier combinación de las actividades men - cionadas en los subapartados a) a e), con la condición de que el conjunto de la actividad del lugar fijo de negocios que resulte de esa combinación conserve su carácter auxiliar o preparatorio. (5) No obstante lo dispuesto en los apartados 1 y 2, cuando una persona, distinta de un agente independiente al que será aplicable el apartado 6, actúe por cuenta de una empresa y ten - ga y ejerza habitualmente en un Estado contratante poderes que la faculten para concluir contratos en nombre de la empresa, se considerará que esa empresa tiene un establecimiento perma - nente en ese Estado respecto de las actividades que dicha per- sona realice para la empresa, a menos que las actividades de esa persona se limiten a las mencionadas en el apartado 4 y que, de haber sido realizadas por medio de un lugar fijo de negocios, no hubieran determinado la consideración de dicho lugar fijo de negocios como un establecimiento permanente de acuerdo con las disposiciones de ese apartado. (6) No se considera que una empresa tiene un establecimien - to permanente en un Estado contratante por el mero hecho de que realice sus actividades en ese Estado por medio de un co - rredor, un comisionista general o cualquier otro agente indepen - diente, siempre que dichas personas actúen dentro del marco ordinario de su actividad. (7) El hecho de que una sociedad residente de un Estado con - tratante controle una sociedad residente del otro Estado contra - tante, o esté controlada por esta, o de que realice actividades empresariales en ese otro Estado (ya sea por medio de estable - cimiento permanente o de otra manera), no convierte por sí solo a cualquiera de estas sociedades en establecimiento permanen - te de la otra. Artículo 6 R entas inm obiliarias (1) Las rentas que un residente de un Estado contratante ob - tenga de bienes inmuebles (incluidas las rentas de explotacio- 22 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de aus land- und forstwirtschaftlichen Betrieben) bezieht, das im an - deren Vertragsstaat liegt, können im anderen Staat besteuert werden. (2) Der Ausdruck „unbewegliches Vermögen“ hat die Bedeu - tung, die ihm nach dem Recht des Vertragsstaats zukommt, in dem das Vermögen liegt. Der Ausdruck umfasst in jedem Fall das Zubehör zum unbeweglichen Vermögen, das lebende und tote Inventar land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Rechte, für die die Vorschriften des Privatrechts über Grundstücke gelten, Nutzungsrechte an unbeweglichem Vermögen sowie Rechte auf veränderliche oder feste Vergütungen für die Ausbeutung oder das Recht auf Ausbeutung von Mineralvorkommen, Quellen und anderen natürlichen Ressourcen; See-, Binnenschiffe und Luft- fahrzeuge gelten nicht als unbewegliches Vermögen. (3) Absatz 1 gilt für Einkünfte aus der unmittelbaren Nutzung, der Vermietung oder Verpachtung sowie jeder anderen Art der Nutzung unbeweglichen Vermögens. (4) Berechtigt das Eigentum an Aktien oder anderen Anteilen den Eigentümer dieser Aktien oder Anteile unmittelbar oder mit- telbar zur Nutzung des unbeweglichen Vermögens, so können die Einkünfte aus der unmittelbaren Nutzung, der Vermietung oder Verpachtung sowie jeder anderen Art der Ausübung dieses Nutzungsrechts in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem das unbewegliche Vermögen liegt. (5) Die Absätze 1, 3 und 4 gelten auch für Einkünfte aus unbe - weglichem Vermögen eines Unternehmens. Artikel 7 U nternehm ensgew inne (1) Gewinne eines Unternehmens eines Vertragsstaats kön - nen nur in diesem Staat besteuert werden, es sei denn, das Unternehmen übt seine Tätigkeit im anderen Vertragsstaat durch eine dort gelegene Betriebsstätte aus. Übt das Unternehmen seine Tätigkeit auf diese Weise aus, so können die Gewinne des Unternehmens im anderen Staat besteuert werden, jedoch nur insoweit, als sie dieser Betriebsstätte zugerechnet werden kön - nen. (2) Übt ein Unternehmen eines Vertragsstaats seine Tätigkeit im anderen Vertragsstaat durch eine dort gelegene Betriebsstätte aus, so werden vorbehaltlich des Absatzes 3 in jedem Vertrags - staat dieser Betriebsstätte die Gewinne zugerechnet, die sie hät- te erzielen können, wenn sie eine gleiche oder ähnliche Tätigkeit unter gleichen oder ähnlichen Bedingungen als selbständiges Unternehmen ausgeübt hätte und im Verkehr mit dem Unterneh - men, dessen Betriebsstätte sie ist, völlig unabhängig gewesen wäre. (3) Bei der Ermittlung der Gewinne einer Betriebsstätte wer- den die für diese Betriebsstätte entstandenen Aufwendungen, einschließlich der Geschäftsführungs- und allgemeinen Verwal- tungskosten, zum Abzug zugelassen, gleichgültig, ob sie in dem Staat, in dem die Betriebsstätte liegt, oder anderswo entstanden sind. (4) Aufgrund des bloßen Einkaufs von Gütern oder Waren für das Unternehmen wird einer Betriebsstätte kein Gewinn zuge - rechnet. (5) Bei der Anwendung der vorstehenden Absätze sind die der Betriebsstätte zuzurechnenden Gewinne jedes Jahr auf dieselbe Art zu ermitteln, es sei denn, dass ausreichende Gründe dafür bestehen, anders zu verfahren. (6) Gehören zu den Gewinnen Einkünfte, die in anderen Arti- keln dieses Abkommens behandelt werden, so werden die Be - stimmungen jener Artikel durch die Bestimmungen dieses Arti- kels nicht berührt. nes agrícolas o forestales) situados en el otro Estado contratan - te pueden someterse a imposición en ese otro Estado. (2) La expresión “bienes inmuebles” tendrá el significado que le atribuya el Derecho del Estado contratante en que los bienes estén situados. Dicha expresión comprende en todo caso los bienes accesorios a los bienes inmuebles, el ganado y el equipo utilizado en las explotaciones agrícolas y forestales, los derechos a los que sean aplicables las disposiciones de Derecho privado relativas a los bienes raíces, el usufructo de bienes inmuebles y el derecho a percibir pagos fijos o variables en contraprestación por la explotación, o la concesión de la explotación, de yacimien - tos minerales, fuentes y otros recursos naturales; los buques, embarcaciones y aeronaves no tendrán la consideración de bie - nes inmuebles. (3) Las disposiciones del apartado 1 son aplicables a los ren - dimientos derivados de la utilización directa, el arrendamiento o aparcería, así como de cualquier otra forma de explotación de los bienes inmuebles. (4) Cuando la propiedad de acciones o participaciones u otros derechos atribuyan directa o indirectamente al propietario de di- chas acciones o participaciones o derechos, el derecho al disfru - te de los bienes inmuebles, las rentas derivadas de la utilización directa, arrendamiento o aparcería, o uso en cualquier otra forma de tal derecho de disfrute, pueden someterse a imposición en el Estado contratante en que los bienes inmuebles estén situados. (5) Las disposiciones de los apartados 1, 3 y 4 se aplicarán igualmente a las rentas derivadas de los bienes inmuebles de una empresa. Artículo 7 Beneficios em presariales (1) Los beneficios de una empresa de un Estado contratante sólo pueden someterse a imposición en ese Estado, a no ser que la empresa realice su actividad en el otro Estado contratante por medio de un establecimiento permanente situado en él. Si la em - presa realiza su actividad de dicha manera, los beneficios de la empresa pueden someterse a imposición en el otro Estado, pero sólo en la medida en que sean imputables a ese establecimien - to permanente. (2) Sin perjuicio de las disposiciones del apartado 3, cuando una empresa de un Estado contratante realice su actividad en el otro Estado contratante por medio de un establecimiento per- manente situado en él, en cada Estado contratante se atribuirán a dicho establecimiento permanente los beneficios que el mis - mo hubiera podido obtener de ser una empresa distinta y sepa - rada que realizase las mismas o similares actividades, en las mis - mas o similares condiciones y tratase con total independencia con la empresa de la que es establecimiento permanente. (3) Para la determinación del beneficio del establecimiento permanente se permitirá la deducción de los gastos realizados para los fines del establecimiento permanente, comprendidos los gastos de dirección y generales de administración para los mismos fines, tanto si se efectúan en el Estado contratante en que se encuentra el establecimiento permanente como en otra parte. (4) No se atribuirán beneficios a un establecimiento perma - nente por razón de la simple compra de bienes o mercancías por ese establecimiento permanente para la empresa. (5) A los efectos de los apartados anteriores, los beneficios imputables al establecimiento permanente se determinarán cada año por el mismo método, a no ser que existan motivos válidos y suficientes para proceder de otra forma. (6) Cuando los beneficios comprendan rentas reguladas se - paradamente en otros artículos de este Convenio, las disposi- ciones de aquéllos no quedarán afectadas por las del presente artículo. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 23 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de Artikel 8 Seeschifffahrt, Binnenschifffahrt und Luftfahrt (1) Gewinne aus dem Betrieb von Seeschiffen oder Luftfahr- zeugen im internationalen Verkehr können nur in dem Vertrags - staat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet. (2) Gewinne aus dem Betrieb von Schiffen, die der Binnen - schifffahrt dienen, können nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet. (3) Für die Zwecke dieses Artikels beinhaltet der Begriff „Ge - winne aus dem Betrieb von Seeschiffen, Luftfahrzeugen oder Binnenschiffen“ auch die Gewinne aus a) der gelegentlichen Vermietung leerer Seeschiffe, Luftfahrzeu - ge oder Binnenschiffe und b) der Nutzung oder Vermietung von Containern (einschließlich Trailern und zugehöriger Ausstattung, die dem Transport die - ser Container dienen), wenn diese Tätigkeiten zum Betrieb von Seeschiffen oder Luft- fahrzeugen im internationalen Verkehr oder Binnenschiffen ge - hören. (4) Befindet sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung eines Unternehmens der Seeschifffahrt oder der Binnenschiff- fahrt an Bord eines Schiffes, so gilt er als in dem Vertragsstaat gelegen, in dem der Heimathafen des Seeschiffes oder des Bin - nenschiffes liegt, oder, wenn kein Heimathafen vorhanden ist, in dem Vertragsstaat, in dem die Person ansässig ist, die das See - schiff oder das Binnenschiff betreibt. (5) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Gewinne aus der Be - teiligung an einem Pool, einer Betriebsgemeinschaft oder einer internationalen Betriebsstelle. Artikel 9 Verbundene U nternehm en (1) Wenn a) ein Unternehmen eines Vertragsstaats unmittelbar oder mit- telbar an der Geschäftsleitung, der Kontrolle oder dem Kapi- tal eines Unternehmens des anderen Vertragsstaats beteiligt ist oder b) dieselben Personen unmittelbar oder mittelbar an der Ge - schäftsleitung, der Kontrolle oder dem Kapital eines Unter- nehmens eines Vertragsstaats und eines Unternehmens des anderen Vertragsstaats beteiligt sind und in diesen Fällen die beiden Unternehmen in ihren kaufmän - nischen oder finanziellen Beziehungen an vereinbarte oder aufer- legte Bedingungen gebunden sind, die von denen abweichen, die unabhängige Unternehmen miteinander vereinbaren würden, dürfen die Gewinne, die eines der Unternehmen ohne diese Be - dingungen erzielt hätte, wegen dieser Bedingungen aber nicht erzielt hat, den Gewinnen dieses Unternehmens zugerechnet und entsprechend besteuert werden. (2) Werden in einem Vertragsstaat den Gewinnen eines Unter- nehmens dieses Staates Gewinne zugerechnet – und entspre - chend besteuert –, mit denen ein Unternehmen des anderen Staates in dem anderen Vertragsstaat besteuert worden ist, und stimmt der andere Staat zu, dass es sich bei den zugerechneten Gewinnen um solche handelt, die das Unternehmen des erstge - nannten Staates erzielt hätte, wenn die zwischen den beiden Unternehmen vereinbarten Bedingungen die gleichen gewesen wären, die unabhängige Unternehmen miteinander vereinbaren würden, so nimmt der andere Staat eine entsprechende Ände - rung der dort von diesen Gewinnen erhobenen Steuer vor. Bei dieser Änderung sind die übrigen Bestimmungen dieses Abkom - mens zu berücksichtigen; erforderlichenfalls werden die zustän - digen Behörden der Vertragsstaaten einander konsultieren. Artículo 8 Transporte m arítim o, por aguas interiores y aéreo (1) Los beneficios procedentes de la explotación de buques o aeronaves en tráfico internacional sólo pueden someterse a imposición en el Estado contratante en el que esté situada la sede de dirección efectiva de la empresa. (2) Los beneficios procedentes de la explotación de embar- caciones utilizadas en el transporte interior sólo pueden someter- se a imposición en el Estado contratante en que se encuentre si- tuada la sede de dirección efectiva de la empresa. (3) A los efectos de este artículo, la expresión “beneficios pro - cedentes de la explotación de buques, aeronaves o embarca - ciones” comprende los beneficios del: a) alquiler ocasional de buques, aeronaves o embarcaciones a casco desnudo; y b) uso o alquiler de contenedores (comprendidos los tráileres y equipos auxiliares utilizados para el transporte de los conte - nedores); cuando estas actividades estén vinculadas a la explotación de los buques o aeronaves en tráfico internacional o de las embar- caciones. (4) Si la sede de dirección efectiva de una empresa de trans - porte marítimo o de transporte interior estuviera a bordo de un buque o embarcación, se considerará situada en el Estado con - tratante donde esté el puerto base del buque o de la embarca - ción, o si no existiera tal puerto base, en el Estado contratante del que sea residente la persona que explota el buque o la em - barcación. (5) Las disposiciones de los apartados 1 y 2 se aplican tam - bién a los beneficios procedentes de la participación en un “pool”, en una explotación en común o en un organismo de ex - plotación internacional. Artículo 9 Em presas asociadas (1) Cuando a) una empresa de un Estado contratante participe directa o in - directamente en la dirección, el control o el capital de una empresa del otro Estado contratante, o b) unas mismas personas participen directa o indirectamente en la dirección, el control o el capital de una empresa de un Estado contratante y de una empresa del otro Estado con - tratante, y en uno y otro caso las dos empresas estén, en sus relaciones comerciales o financieras, unidas por condiciones aceptadas o impuestas que difieran de las que serían acordadas por empre - sas independientes, los beneficios que habrían sido obtenidos por una de las empresas de no existir dichas condiciones, y que de hecho no se han realizado a causa de las mismas, podrán in - cluirse en los beneficios de esa empresa y someterse a imposi- ción en consecuencia. (2) Cuando un Estado contratante incluya en los beneficios de una empresa de ese Estado – y someta, en consecuencia, a imposición – los beneficios sobre los cuales una empresa del otro Estado ha sido sometida a imposición en ese otro Estado contratante y ese otro Estado reconozca que los beneficios así incluidos son beneficios que habrían sido realizados por la em - presa del Estado mencionado en primer lugar si las condiciones convenidas entre las dos empresas hubieran sido las que se hu - biesen convenido entre empresas independientes, ese otro Esta - do practicará el ajuste que proceda a la cuantía del impuesto que ha gravado esos beneficios. Para determinar dicho ajuste se ten - drán en cuenta las demás disposiciones del presente Convenio y las autoridades competentes de los Estados contratantes se consultarán en caso necesario. 24 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de Artikel 1 0 D ividenden (1) Dividenden, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Ge - sellschaft an eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person zahlt, können im anderen Staat besteuert werden. (2) Diese Dividenden können jedoch auch in dem Vertrags - staat, in dem die die Dividenden zahlende Gesellschaft ansässig ist, nach dem Recht dieses Staates besteuert werden; die Steu - er darf aber, wenn der Nutzungsberechtigte der Dividenden im anderen Vertragsstaat ansässig ist, nicht übersteigen: a) 5 vom Hundert des Bruttobetrags der Dividenden, wenn der Nutzungsberechtigte eine Gesellschaft (jedoch keine Perso - nengesellschaft oder REIT-Gesellschaft) ist, die unmittelbar über mindestens 10 vom Hundert des Kapitals der die Divi- denden zahlenden Gesellschaft verfügt; b) 15 vom Hundert des Bruttobetrags der Dividenden in allen anderen Fällen. Dieser Absatz berührt nicht die Besteuerung der Gesellschaft in Bezug auf die Gewinne, aus denen die Dividenden gezahlt wer- den. (3) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Dividenden“ bedeutet Einkünfte aus Aktien, Genussrechten oder Genuss - scheinen, Kuxen, Gründeranteilen oder anderen Rechten – aus - genommen Forderungen – mit Gewinnbeteiligung und sonstige Einkünfte, die nach dem Recht des Staates, in dem die ausschüt- tende Gesellschaft ansässig ist, den Einkünften aus Aktien steu - erlich gleichgestellt sind, sowie Einkünfte aus Ausschüttungen auf Anteilscheine an einem deutschen Investmentvermögen. (4) Die Absätze 1 und 2 sind nicht anzuwenden, wenn der in einem Vertragsstaat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen Vertragsstaat, in dem die die Dividenden zahlende Gesellschaft ansässig ist, eine gewerbliche Tätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte ausübt und die Beteiligung, für die die Dividenden gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte gehört. In diesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden. (5) Erzielt eine in einem Vertragsstaat ansässige Gesellschaft Gewinne oder Einkünfte aus dem anderen Vertragsstaat, so darf dieser andere Staat weder die von der Gesellschaft gezahlten Dividenden besteuern, es sei denn, dass diese Dividenden an eine im anderen Staat ansässige Person gezahlt werden oder dass die Beteiligung, für die die Dividenden gezahlt werden, tat- sächlich zu einer im anderen Staat gelegenen Betriebsstätte ge - hört, noch Gewinne der Gesellschaft einer Steuer für nicht aus - geschüttete Gewinne unterwerfen, selbst wenn die gezahlten Dividenden oder die nicht ausgeschütteten Gewinne ganz oder teilweise aus im anderen Staat erzielten Gewinnen oder Einkünf- ten bestehen. Artikel 1 1 Zinsen (1) Zinsen, die aus einem Vertragsstaat stammen und deren Nutzungsberechtigter im anderen Vertragsstaat ansässig ist, kön - nen nur im anderen Vertragsstaat besteuert werden. (2) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Zinsen“ be - deutet Einkünfte aus Forderungen jeder Art, auch wenn die For- derungen durch Pfandrechte an Grundstücken gesichert oder mit einer Beteiligung am Gewinn des Schuldners ausgestattet sind, und insbesondere Einkünfte aus öffentlichen Anleihen und aus Obligationen einschließlich der damit verbundenen Aufgelder und der Gewinne aus Losanleihen. Zuschläge für verspätete Zah - lung gelten nicht als Zinsen im Sinne dieses Artikels. (3) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn der in einem Ver- tragsstaat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen Vertrags - staat, aus dem die Zinsen stammen, eine Geschäftstätigkeit Artículo 1 0 D ividendos (1) Los dividendos pagados por una sociedad residente de un Estado contratante a un residente del otro Estado contratante pueden someterse a imposición en ese otro Estado. (2) Sin embargo, dichos dividendos pueden someterse tam - bién a imposición en el Estado contratante en que resida la so - ciedad que paga los dividendos y según la legislación de ese Es - tado, pero si el beneficiario efectivo de los dividendos es un residente del otro Estado contratante, el impuesto así exigido no podrá exceder del: a) 5 por ciento del importe bruto de los dividendos si el benefi- ciario efectivo es una sociedad (distinta de una sociedad de personas “partnership” o una sociedad cotizada de inversión inmobiliaria “real estate investment company”) que posea di- rectamente al menos el 10 por ciento del capital de la socie - dad que paga los dividendos; b) 15 por ciento del importe bruto de los dividendos en todos los demás casos. Las disposiciones de este apartado no afectan a la imposición de la sociedad respecto de los beneficios con cargo a los que se pagan los dividendos. (3) El término “dividendos” en el sentido de este artículo sig - nifica los rendimientos de las acciones, de las acciones o bonos de disfrute, de las partes de minas y de fundador u otros dere - chos que permitan participar en los beneficios, excepto los de crédito, así como otros rendimientos sujetos al mismo régimen fiscal que los rendimientos de las acciones por la legislación del Estado del que la sociedad que realiza la distribución sea resi- dente, y los rendimientos procedentes de las distribuciones por razón de certificados en una “Investmentvermögen” alemana. (4) Las disposiciones de los apartados 1 y 2 no son aplica - bles si el beneficiario efectivo de los dividendos, residente de un Estado contratante, realiza en el otro Estado contratante, del que es residente la sociedad que paga los dividendos, una actividad económica a través de un establecimiento permanente situado allí, y la participación que genera los dividendos está vinculada efectivamente a dicho establecimiento permanente. En tal caso, se aplicarán las disposiciones del artículo 7. (5) Cuando una sociedad residente de un Estado contratante obtenga beneficios o rentas procedentes del otro Estado con - tratante, ese otro Estado no podrá exigir ningún impuesto so- bre los dividendos pagados por la sociedad, salvo en la medida en que esos dividendos se paguen a un residente de ese otro Estado o la participación que genera los dividendos esté vincu - lada efectivamente a un establecimiento permanente situado en ese otro Estado, ni someter los beneficios no distribuidos de la sociedad a un impuesto sobre los mismos, aunque los dividen - dos pagados o los beneficios no distribuidos consistan, total o parcialmente, en beneficios o rentas procedentes de ese otro Es - tado. Artículo 1 1 Intereses (1) Los intereses procedentes de un Estado contratante cuyo beneficiario efectivo sea un residente del otro Estado contratan - te sólo pueden someterse a imposición en ese otro Estado. (2) El termino “intereses” en el sentido de este artículo signi- fica los rendimientos de créditos de cualquier naturaleza, con o sin garantía hipotecaria o cláusula de participación en los bene - ficios del deudor, y en particular, los rendimientos de valores pú - blicos y los rendimientos de bonos u obligaciones, incluidas las primas y lotes unidos a esos títulos. A efectos del presente artí- culo, las penalizaciones por mora en el pago no se consideran intereses. (3) Las disposiciones del apartado 1 no se aplican si el bene - ficiario efectivo de los intereses, residente de un Estado contra - tante, realiza en el otro Estado contratante, del que proceden los Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 25 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de durch eine dort gelegene Betriebsstätte ausübt und die Forde - rung, für die die Zinsen gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Be - triebsstätte gehört. In diesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden. (4) Bestehen zwischen dem Schuldner und dem Nutzungs - berechtigten oder zwischen jedem von ihnen und einem Dritten besondere Beziehungen und übersteigen deshalb die Zinsen, ge - messen an der zugrunde liegenden Forderung, den Betrag, den Schuldner und Nutzungsberechtigter ohne diese Beziehungen vereinbart hätten, so wird dieser Artikel nur auf den letztgenann - ten Betrag angewendet. In diesem Fall kann der übersteigende Betrag nach dem Recht eines jeden Vertragsstaats und unter Berücksichtigung der anderen Bestimmungen dieses Abkom - mens besteuert werden. Artikel 1 2 Lizenzgebühren (1) Lizenzgebühren, die aus einem Vertragsstaat stammen und deren Nutzungsberechtigter im anderen Vertragsstaat ansässig ist, können nur im anderen Staat besteuert werden. (2) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Lizenzge - bühren“ bedeutet Vergütungen jeder Art, die für die Benutzung oder das Recht auf Benutzung von Urheberrechten, einschließ - lich kinematographischer Filme sowie Filmen, Tonbändern oder anderen Trägern für die Bild- oder Tonwiedergabe, von Patenten, Warenzeichen, Mustern oder Modellen, Plänen, geheimen For- meln oder Verfahren oder für die Benutzung oder das Recht auf Benutzung gewerblicher, kaufmännischer oder wissenschaft - licher Ausrüstungen oder für die Mitteilung gewerblicher, kauf- männischer oder wissenschaftlicher Erfahrungen gezahlt werden. Der Ausdruck „Lizenzgebühren“ beinhaltet auch Vergütungen jeder Art für die Benutzung oder das Recht auf Benutzung von Namen, Bildern oder sonstigen vergleichbaren Persönlichkeits - rechten oder für die Aufzeichnung der Veranstaltungen von Künstlern und Sportlern durch Rundfunk- oder Fernsehanstalten. (3) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn der in einem Ver- tragsstaat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen Vertrags - staat, aus dem die Lizenzgebühren stammen, eine Geschäfts - tätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte ausübt und die Rechte oder Vermögenswerte, für die die Lizenzgebühren gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte gehören. In diesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden. (4) Bestehen zwischen dem Schuldner und dem Nutzungs - berechtigten oder zwischen jedem von ihnen und einem Dritten besondere Beziehungen und übersteigen deshalb die Lizenz - gebühren, gemessen an der zugrunde liegenden Leistung, den Betrag, den Schuldner und Nutzungsberechtigter ohne diese Be - ziehungen vereinbart hätten, so wird dieser Artikel nur auf den letzteren Betrag angewendet. In diesem Fall kann der überstei- gende Betrag nach dem Recht eines jeden Vertragsstaats und unter Berücksichtigung der anderen Bestimmungen dieses Ab - kommens besteuert werden. Artikel 1 3 G ew inne aus der Veräußerung von Verm ögen (1) Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Per- son aus der Veräußerung unbeweglichen Vermögens im Sinne des Artikels 6 erzielt, das im anderen Vertragsstaat liegt, können im anderen Staat besteuert werden. (2) Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Per- son aus der Veräußerung von Anteilen an einer Gesellschaft –oder vergleichbarer Beteiligungen – erzielt, deren Aktivvermö - gen zu mindestens 50 vom Hundert unmittelbar oder mittelbar aus unbeweglichem Vermögen besteht, das im anderen Ver- tragsstaat liegt, können im anderen Staat besteuert werden. intereses, una actividad económica por medio de un estableci- miento permanente situado en ese otro Estado, y el crédito que genera los intereses está vinculado efectivamente a dicho esta - blecimiento permanente. En tal caso se aplicarán las disposicio - nes del artículo 7. (4) Cuando, por razón de las relaciones especiales existentes entre el deudor y el beneficiario efectivo, o de las que uno y otro mantengan con terceros, el importe de los intereses, habida cuenta del crédito por el que se paguen, exceda del que hubie - ran convenido el deudor y el beneficiario efectivo en ausencia de tales relaciones, las disposiciones de este artículo no se aplica - rán más que a este último importe. En tal caso, la cuantía en ex - ceso podrá someterse a imposición de acuerdo con la legisla - ción de cada Estado contratante, teniendo en cuenta las demás disposiciones del presente Convenio. Artículo 1 2 C ánones (1) Los cánones procedentes de un Estado contratante cuyo beneficiario efectivo sea un residente del otro Estado contratan - te sólo pueden someterse a imposición en ese otro Estado. (2) El término “cánones” empleado en el presente artículo, sig - nifica las cantidades de cualquier clase pagadas por el uso o la concesión de uso de derechos de autor incluidas las películas cinematográficas y las películas, cintas y otros medios de repro - ducción de la imagen y el sonido, de patentes, marcas de fábri- ca o de comercio, dibujos o modelos, planos, fórmulas o proce - dimientos secretos, o por el uso, o la concesión de uso, de equipos industriales, comerciales o científicos, o por información relativa a experiencias industriales, comerciales o científicas. El término “cánones” comprende asimismo los pagos de cualquier naturaleza percibidos como contraprestación por el uso o la con - cesión de uso del nombre o la imagen de una persona o cual- quier otro derecho de imagen o sobre la identidad, o por la gra - bación de la actividad de deportistas o las actuaciones de artistas para la radio o la televisión. (3) Las disposiciones del apartado 1 de este artículo no se aplican si el beneficiario efectivo de los cánones, residente de un Estado contratante, realiza en el otro Estado contratante, del que proceden los cánones, una actividad económica por medio de un establecimiento permanente situado en ese otro Estado y el derecho o bien por el que se pagan los cánones está vincula - do efectivamente a dicho establecimiento permanente. En tal caso se aplicarán las disposiciones del artículo 7. (4) Cuando por razón de las relaciones especiales existentes entre el deudor y el beneficiario efectivo, o de las que uno y otro mantengan con terceros, el importe de los cánones, habida cuenta del uso, derecho o información por los que se pagan, ex - ceda del que habrían convenido el deudor y el beneficiario efec - tivo en ausencia de tales relaciones, las disposiciones de este artículo no se aplican más que a este último importe. En tal caso, la cuantía en exceso podrá someterse a imposición de acuerdo con la legislación de cada Estado contratante, teniendo en cuen - ta las demás disposiciones del presente Convenio. Artículo 1 3 G anancias de capital (1) Las ganancias que un residente de un Estado contratante obtenga de la enajenación de bienes inmuebles tal como se de - finen en el artículo 6, situados en el otro Estado contratante, pue - den someterse a imposición en ese otro Estado. (2) Las ganancias obtenidas por un residente de un Estado contratante de la enajenación de acciones o participaciones en una sociedad, o de derechos similares, cuyos activos consistan al menos en un 50 por ciento, directa o indirectamente, en bie- nes inmuebles situados en el otro Estado contratante, pueden someterse a imposición en ese otro Estado. 26 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de (3) Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen oder anderen Rechten, die den Eigentümer unmittelbar oder mittelbar zur Nut- zung des unbeweglichen Vermögens berechtigten, das in einem Vertragsstaat liegt, können in diesem Staat besteuert werden. (4) Gewinne aus der Veräußerung beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen einer Betriebsstätte ist, die ein Unter - nehmen eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, ein - schließlich derartiger Gewinne, die bei der Veräußerung einer solchen Betriebsstätte (allein oder mit dem übrigen Unterneh - men) erzielt werden, können in dem anderen Vertragsstaat be - steuert werden. (5) Gewinne aus der Veräußerung von Seeschiffen oder Luft- fahrzeugen, die im internationalen Verkehr betrieben werden, von Schiffen, die der Binnenschifffahrt dienen, und von beweglichem Vermögen, das dem Betrieb dieser Schiffe oder Luftfahrzeuge dient, können nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung des Unterneh - mens befindet. (6) Gewinne aus der Veräußerung von in den Absätzen 1, 2, 3, 4 und 5 nicht genannten Vermögenswerten können nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Veräußerer ansässig ist. (7) Bei einer natürlichen Person, die in einem Vertragsstaat während mindestens fünf Jahren ansässig war und im anderen Vertragsstaat ansässig geworden ist, berührt Absatz 6 nicht das Recht des erstgenannten Staates, den Vermögenszuwachs, den diese Person während ihrer Ansässigkeit im erstgenannten Staat aus Anteilen an einer Gesellschaft erzielt, nach seinen innerstaat- lichen Rechtsvorschriften zu besteuern, vorausgesetzt, die Ver- äußerung der Anteile erfolgt innerhalb von fünf Jahren ab dem Zeitpunkt des Wegzugs der natürlichen Person aus dem erstge - nannten Staat. Artikel 1 4 Einkünfte aus unselbständiger Arbeit (1) Vorbehaltlich der Artikel 15, 17 und 18 können Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person aus unselbständiger Arbeit bezieht, nur in die - sem Staat besteuert werden, es sei denn, die Arbeit wird im an - deren Vertragsstaat ausgeübt. Wird die Arbeit dort ausgeübt, so können die dafür bezogenen Vergütungen im anderen Staat be - steuert werden. (2) Ungeachtet des Absatzes 1 können Vergütungen, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person für eine im anderen Ver- tragsstaat ausgeübte unselbständige Arbeit bezieht, nur im erst- genannten Staat besteuert werden, wenn a) der Empfänger sich im anderen Staat insgesamt nicht länger als 183 Tage innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten, der während des betreffenden Steuerjahres beginnt oder en - det, aufhält und b) die Vergütungen von einem Arbeitgeber oder für einen Arbeit- geber gezahlt werden, der nicht im anderen Staat ansässig ist, und c) die Vergütungen nicht von einer Betriebsstätte getragen wer- den, die der Arbeitgeber im anderen Staat hat. (3) Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen dieses Arti- kels können Vergütungen für unselbständige Arbeit, die an Bord eines Seeschiffes, Luftfahrzeugs oder Straßenfahrzeugs, das im internationalen Verkehr betrieben wird, oder an Bord eines Schif- fes, das der Binnenschifffahrt dient, ausgeübt wird, in dem Ver- tragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächli- chen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet. (3) Las ganancias derivadas de la enajenación de acciones o participaciones u otros derechos que, directa o indirectamente, otorguen al propietario de dichas acciones, participaciones o de - rechos, el derecho al disfrute de bienes inmuebles situados en un Estado contratante, pueden someterse a imposición en ese Estado. (4) Las ganancias derivadas de la enajenación de bienes mue - bles que formen parte del activo de un establecimiento perma - nente que una empresa de un Estado contratante tenga en el otro Estado contratante, comprendidas las ganancias derivadas de la enajenación de dicho establecimiento permanente (solo o con el conjunto de la empresa), pueden someterse a imposición en ese otro Estado contratante. (5) Las ganancias derivadas de la enajenación de buques o aeronaves explotados en tráfico internacional, de embarcacio - nes utilizadas en el transporte interior o de bienes muebles afec - tos a la explotación de tales buques, aeronaves o embarcacio - nes, sólo pueden someterse a imposición en el Estado contratante en que se encuentre situada la sede de dirección efectiva de la empresa. (6) Las ganancias derivadas de la enajenación de cualquier otro bien distinto de los mencionados en los apartados 1, 2, 3, 4 y 5 sólo pueden someterse a imposición en el Estado contratan - te en que resida el transmitente. (7) Cuando una persona física haya sido residente de un Es - tado contratante durante cinco o más años y se convierta en re - sidente del otro Estado contratante, lo dispuesto en el aparta - do 6 no impedirá al Estado mencionado en primer lugar someter a imposición, conforme a su normativa interna, las plusvalías procedentes de acciones o participaciones en una sociedad correspondientes al período de residencia de esa persona física en el Estado mencionado en primer lugar, siempre que la enajenación de las acciones o participaciones se realice en el plazo de cinco años desde la fecha en la que esa persona hubiera cesado en su condición de residente del Estado mencionado en primer lugar. Artículo 1 4 R entas del trabajo (1) Sin perjuicio de lo dispuesto en los artículos 15, 17 y 18, los sueldos, salarios y otras remuneraciones similares obtenidos por un residente de un Estado contratante por razón de un em - pleo sólo pueden someterse a imposición en ese Estado a no ser que el empleo se realice en el otro Estado contratante. Si el empleo se realiza de esa forma, las remuneraciones derivadas del mismo pueden someterse a imposición en ese otro Estado. (2) No obstante lo dispuesto en el apartado 1, las remunera - ciones obtenidas por un residente de un Estado contratante por razón de un empleo ejercido en el otro Estado contratante pue - den someterse a imposición exclusivamente en el Estado men - cionado en primer lugar si: a) el perceptor permanece en el otro Estado durante un perío - do o períodos cuya duración no exceda en conjunto de 183 días en cualquier período de doce meses que comience o termine en el año fiscal considerado, y b) las remuneraciones se pagan por un empleador que no sea residente del otro Estado, o en su nombre, y c) las remuneraciones no las soporta un establecimiento per- manente que el empleador tenga en el otro Estado. (3) No obstante las disposiciones precedentes de este artícu - lo, las remuneraciones obtenidas por razón de un empleo ejerci- do a bordo de un buque, aeronave o transporte de carretera ex - plotado en tráfico internacional, o a bordo de una embarcación utilizada en el transporte interior, pueden someterse a imposi- ción en el Estado contratante en el que se encuentre situada la sede de dirección efectiva de la empresa. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 27 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de Artikel 1 5 Aufsichtsrats- und Verw altungsratsvergütungen Aufsichtsrats- oder Verwaltungsratsvergütungen und ähnliche Zahlungen, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person in ihrer Eigenschaft als Mitglied des Aufsichts- oder Verwaltungs - rats einer Gesellschaft bezieht, die im anderen Vertragsstaat an - sässig ist, können im anderen Staat besteuert werden. Artikel 1 6 Künstler und Sportler (1) Ungeachtet der Artikel 7 und 14 können Einkünfte, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person als Künstler, wie Büh - nen-, Film-, Rundfunk- und Fernsehkünstler sowie Musiker, oder als Sportler aus ihrer im anderen Vertragsstaat persönlich aus - geübten Tätigkeit bezieht, im anderen Staat besteuert werden. (2) Fließen Einkünfte aus einer von einem Künstler oder Sport- ler in dieser Eigenschaft persönlich ausgeübten Tätigkeit nicht dem Künstler oder Sportler selbst, sondern einer anderen Per- son zu, so können diese Einkünfte ungeachtet der Artikel 7 und 14 in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Künstler oder Sportler seine Tätigkeit ausübt. (3) Die Absätze 1 und 2 sind nicht anzuwenden, wenn die von einem Künstler oder Sportler in einem Vertragsstaat ausgeübten Tätigkeiten im Rahmen von Kultur- oder Sportaustauschpro - grammen, die von beiden Vertragsstaaten anerkannt werden, ganz oder in wesentlichem Umfang aus den öffentlichen Kassen eines der Vertragsstaaten, eines seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften unterstützt werden. In diesem Fall wer- den die Einkünfte aus diesen Tätigkeiten nur in dem Vertragsstaat besteuert, in dem der Künstler oder Sportler ansässig ist. Artikel 1 7 R uhegehälter und R enten (1) Vorbehaltlich des Artikels 18 Absatz 2 können Ruhegehäl- ter, Renten und ähnliche Vergütungen, die aus einem Vertrags - staat stammen und an eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person gezahlt werden, nur in dem anderen Staat besteuert wer- den. (2) Jedoch können Vergütungen, die auf Grund des Sozialver- sicherungsrechts eines Vertragsstaats geleistet werden, auch in diesem Staat und nach dem Recht dieses Staates besteuert wer- den, wenn das den Anspruch auf die Vergütungen begründende Ereignis nach dem 31. Dezember 2014 eintritt. Die Steuer darf aber 5 vom Hundert des Bruttobetrags der Vergütungen nicht übersteigen, wenn das den Anspruch auf die Einkünfte begrün - dende Ereignis zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. De - zember 2029 eintritt. Tritt das Ereignis am oder nach dem 1. Ja - nuar 2030 ein, darf die Steuer 10 vom Hundert des Bruttobetrags der Vergütungen nicht übersteigen. (3) Absatz 2 gilt auch für andere nach dem 31. Dezember 2014 bezogene Vergütungen, soweit sie a) auf Seiten Deutschlands i) auf geförderten Beiträgen beruhen, die nicht zu den steuer- pflichtigen Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit in diesem Staat gehörten, die steuerlich abziehbar waren oder für die in anderer Weise eine staatliche Förderung gewährt wurde, und ii) die Beiträge über einen Zeitraum von mehr als zwölf Jah - ren geleistet wurden. Die vorstehende Bestimmung ist nicht anzuwenden, wenn die Förderung zurückgefordert wurde, weil die Person aus diesem Staat weggezogen ist; b) auf Seiten Spaniens auf Beiträgen beruhen, die nicht zu den steuerpflichtigen Einkünften in diesem Staat gehörten oder Artículo 1 5 Participaciones de consejeros Las participaciones y otras retribuciones similares que un re - sidente de un Estado contratante obtenga como miembro de un consejo de administración de una sociedad residente del otro Estado contratante pueden someterse a imposición en ese otro Estado. Artículo 1 6 Artistas y deportistas (1) No obstante lo dispuesto en los artículos 7 y 14, las rentas que un residente de un Estado contratante obtenga del ejercicio de su actividad personal en el otro Estado contratante en cali- dad de artista del espectáculo, actor de teatro, cine, radio o te - levisión, o en calidad de músico, o como deportista, pueden so - meterse a imposición en ese otro Estado. (2) No obstante las disposiciones de los artículos 7 y 14, cuando las rentas derivadas de las actividades realizadas por un artista o deportista personalmente y en esa calidad se atribuyan no al propio artista o deportista sino a otra persona, tales rentas pueden someterse a imposición en el Estado contratante en el que se realicen las actividades del artista o deportista. (3) Las disposiciones de los apartados 1 y 2 no son aplica - bles si las actividades ejercidas en un Estado contratante por un artista o deportista se financian total o sustancialmente con fon - dos públicos de cualquiera de los Estados contratantes, sus es - tados federados, subdivisiones políticas o entidades locales, en el marco de programas de intercambio cultural o deportivo apro - bados por ambos Estados contratantes. En tal caso, las rentas derivadas del ejercicio de dichas actividades únicamente se so - meterán a imposición en el Estado contratante del que sea resi- dente el artista o deportista. Artículo 1 7 Pensiones y anualidades (1) Sin perjuicio de lo dispuesto en el apartado 2 del artícu - lo 18, las pensiones, anualidades y remuneraciones análogas procedentes de un Estado contratante y pagadas a un residen - te del otro Estado contratante sólo pueden someterse a imposi- ción en ese otro Estado. (2) Sin embargo, los pagos efectuados de acuerdo con la le - gislación sobre seguros sociales de un Estado contratante pue - den someterse a imposición también en ese Estado en virtud de su normativa interna cuando el hecho que genere el derecho a percibir la renta se produzca a partir del 31 de diciembre de 2014. El impuesto así exigido no excederá del 5 por ciento del importe bruto de los pagos cuando el hecho que genere el dere - cho a percibir la renta se produzca entre el 1 de enero de 2015 y el 31 de diciembre de 2029. Si el hecho determinativo de la per- cepción se produjera a partir del 1 de enero de 2030, inclusive, el impuesto así exigido no excederá del 10 por ciento del impor- te bruto de los pagos. (3) El apartado 2 se aplica igualmente a otros pagos percibi- dos a partir del 31 de diciembre de 2014 cuando: a) en el caso de Alemania, i) se generen por razón de aportaciones incentivadas no in - tegradas en la renta sujeta a imposición percibida por ra - zón del empleo en ese Estado, que fueran fiscalmente deducibles o que de algún otro modo hayan estado in - centivadas por el Estado, y ii) las aportaciones se hayan realizado durante un período superior a doce años. La disposición anterior no será aplicable cuando con motivo de la emigración del perceptor el incentivo se haya reintegrado al Estado. b) en el caso de España, se basen en las aportaciones realiza - das que no hubieran estado integradas en la renta sujeta a 28 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de die steuerlich abziehbar waren, und soweit die Beiträge über einen Zeitraum von mehr als zwölf Jahren geleistet wurden. (4) Ungeachtet des Absatzes 1 können wiederkehrende und einmalige Vergütungen, die ein Vertragsstaat oder eine seiner Gebietskörperschaften an eine in dem anderen Vertragsstaat an - sässige Person als Entschädigung für politische Verfolgung oder aufgrund von Kriegshandlungen und Terrorismus (einschließlich Wiedergutmachungsleistungen) zahlt, nur im erstgenannten Staat besteuert werden. (5) Der Begriff „Rente“ bedeutet bestimmte Beträge, die regelmäßig zu festgesetzten Zeitpunkten lebenslänglich oder während eines bestimmten oder bestimmbaren Zeitabschnitts aufgrund einer Verpflichtung zahlbar sind, die diese Zahlungen als Gegenleistung für eine in Geld oder Geldeswert bewirkte an - gemessene Leistung vorsieht. Artikel 1 8 Ö ffentlicher D ienst (1) a) Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen, die von einem Vertragsstaat, einem seiner Länder oder einer ihrer Gebiets - körperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts dieses Staates an eine natürliche Person für die diesem Staat, einem seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts geleisteten Dienste gezahlt werden, können nur in diesem Staat besteuert werden. b) Diese Gehälter, Löhne und ähnlichen Vergütungen können jedoch nur im anderen Vertragsstaat besteuert werden, wenn die Dienste in diesem Staat geleistet werden und die natür - liche Person in diesem Staat ansässig ist und i) ein Staatsangehöriger dieses Staates ist oder ii) nicht ausschließlich deshalb in diesem Staat ansässig geworden ist, um die Dienste zu leisten. (2) a) Ungeachtet des Absatzes 1 können Ruhegehälter und ähn - liche Vergütungen, die von einem Vertragsstaat, einem seiner Länder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts dieses Staates oder aus einem von diesem Staat, einem seiner Länder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts errichteten Sondervermögen an eine natürliche Person für die diesem Staat, einem seiner Länder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts geleisteten Diens - te gezahlt werden, nur in diesem Staat besteuert werden. b) Diese Ruhegehälter und ähnlichen Vergütungen können jedoch nur im anderen Vertragsstaat besteuert werden, wenn die natürliche Person in diesem Staat ansässig und ein Staatsangehöriger dieses Staates ist. (3) Auf Gehälter, Löhne, Ruhegehälter und ähnliche Vergütun - gen für Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit einer Ge - schäftstätigkeit eines Vertragsstaats, eines seiner Länder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Per- son des öffentlichen Rechts dieses Staates erbracht werden, sind die Artikel 14, 15, 16 oder 17 anzuwenden. (4) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Löhne, Gehälter, Ruhegehälter und ähnliche Vergütungen, die an eine natürliche Person für Dienste gezahlt werden, die dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) oder dem Instituto Cervantes geleistet werden. Eine entsprechende Behandlung der von anderen vergleichbaren Einrichtungen der Vertragsstaaten gezahlten Vergütungen kann durch die zustän - digen Behörden im gegenseitigen Einvernehmen vereinbart wer- den. imposición en ese Estado o que fueran fiscalmente deduci- bles, y que se hayan realizado durante más de doce años. (4) No obstante lo dispuesto en el apartado 1, los pagos recu - rrentes y no recurrentes realizados por uno de los Estados con - tratantes, una subdivisión política o una entidad local de los mis - mos a un residente del otro Estado contratante como prestación por causa de persecución política, o como resultado de enfren - tamientos bélicos o actos de terrorismo (comprendidas las in - demnizaciones) sólo pueden someterse a imposición en el Es - tado mencionado en primer lugar. (5) El término “anualidad” significa una cantidad determinada pagadera periódicamente en plazos preestablecidos, con carác - ter vitalicio o durante un período de tiempo determinado o de - terminable, en virtud de una obligación de efectuar los pagos en compensación de una prestación suficiente en dinero o suscep - tible de valoración en dinero. Artículo 1 8 Función pública (1) a) Los sueldos, salarios y otras remuneraciones similares, pagados por un Estado contratante, sus estados federados, subdivisiones políticas o entidades locales, o por alguna otra entidad jurídica de derecho público de ese Estado a una persona física por razón de servicios prestados a ese Estado, estado federado, subdivisión, entidad local o entidad jurídica de derecho público, sólo pueden someterse a imposición en ese Estado. b) Sin embargo, dichos sueldos, salarios y remuneraciones similares pueden someterse exclusivamente a imposición en el otro Estado contratante si los servicios se prestan en ese Estado y la persona física es un residente de ese Estado que: i) es nacional de ese Estado; o ii) no ha adquirido la condición de residente de ese Estado solamente para prestar los servicios. (2) a) No obstante las disposiciones del apartado 1, las pensiones y otras remuneraciones similares pagadas por un Estado contratante, sus estados federados, subdivisiones políticas o entidades locales, o por otra entidad jurídica de derecho público de ese Estado bien directamente o con cargo a fondos constituidos, a una persona física por razón de servicios prestados a ese Estado, estado federado, subdivisión, entidad local o entidad jurídica de derecho público, sólo pueden someterse a imposición en ese Estado. b) Sin embargo, dichas pensiones y remuneraciones similares pueden someterse exclusivamente a imposición en el otro Estado contratante si la persona física es residente y nacional de ese Estado. (3) Lo dispuesto en los artículos 14, 15, 16 y 17 se aplica a los sueldos, salarios, pensiones y otras remuneraciones simila - res, pagados por razón de servicios prestados en el marco de una actividad económica realizada por un Estado contratante, sus estados federados, subdivisiones políticas o entidades lo - cales, o por una entidad jurídica de derecho público de dicho Estado. (4) Lo dispuesto en los apartados 1 y 2 se aplica también a los sueldos, salarios, pensiones y cualquier otra remuneración similar pagada a una persona física por razón de los servicios prestados al Instituto Goethe, el Servicio Alemán de Intercambio Académico (Deutscher Akademischer Austauschdienst) y el Ins - tituto Cervantes. Las autoridades competentes podrán llegar al acuerdo mutuo de otorgar un tratamiento similar a las remunera - ciones pagadas por otras instituciones comparables de los Esta - dos contratantes. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 29 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de Artikel 1 9 G astprofessoren, Lehrer und Studenten (1) Eine natürliche Person, die sich auf Einladung eines Ver- tragsstaats oder einer Universität, Hochschule, Schule, eines Museums oder einer anderen kulturellen Einrichtung dieses Ver- tragsstaats oder im Rahmen eines amtlichen Kulturaustausches in diesem Vertragsstaat höchstens zwei Jahre lang lediglich zur Ausübung einer Lehrtätigkeit, zum Halten von Vorlesungen oder zur Ausübung einer Forschungstätigkeit bei dieser Einrichtung aufhält und die im anderen Vertragsstaat ansässig ist oder dort unmittelbar vor der Einreise in den erstgenannten Staat ansäs - sig war, ist in dem erstgenannten Staat mit ihren für diese Tätig - keit bezogenen Vergütungen von der Steuer befreit, vorausge - setzt, dass diese Vergütungen von außerhalb dieses Staates bezogen werden. (2) Zahlungen, die ein Student, Praktikant oder Lehrling, der sich in einem Vertragsstaat ausschließlich zum Studium oder zur Ausbildung aufhält und der im anderen Vertragsstaat ansässig ist oder dort unmittelbar vor der Einreise in den erstgenannten Staat ansässig war, für seinen Unterhalt, sein Studium oder seine Ausbildung erhält, dürfen im erstgenannten Staat nicht be - steuert werden, sofern diese Zahlungen aus Quellen außerhalb dieses Staates stammen. Artikel 20 Andere Einkünfte (1) Einkünfte einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person, die in den vorstehenden Artikeln dieses Abkommens nicht be - handelt wurden, können ohne Rücksicht auf ihre Herkunft nur in diesem Staat besteuert werden. (2) Absatz 1 ist auf andere Einkünfte als solche aus unbeweg - lichem Vermögen im Sinne des Artikels 6 Absatz 2 nicht anzu - wenden, wenn der in einem Vertragsstaat ansässige Empfänger im anderen Vertragsstaat eine Geschäftstätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte ausübt und die Rechte oder Vermögens - werte, für die die Einkünfte gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte gehören. In diesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden. (3) Bestehen zwischen der in Absatz 1 bezeichneten Person und einer anderen Person oder zwischen jedem von ihnen und einem Dritten besondere Beziehungen und übersteigt deshalb der in Absatz 1 bezeichnete Betrag der Einkünfte den Betrag (gegebenenfalls), den sie ohne diese Beziehungen untereinander vereinbart hätten, so wird dieser Artikel nur auf den letzteren Be - trag angewendet. In diesem Fall kann der übersteigende Betrag der Einkünfte nach dem Recht eines jeden Vertragsstaats und unter Berücksichtigung der anderen anwendbaren Bestimmun - gen dieses Abkommens besteuert werden. Artikel 21 Verm ögen (1) Unbewegliches Vermögen im Sinne des Artikels 6, das einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person gehört und im anderen Vertragsstaat liegt, kann im anderen Staat besteuert werden. (2) Bewegliches Vermögen, das Betriebsvermögen einer Betriebsstätte ist, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, kann im anderen Staat besteuert wer- den. (3) Seeschiffe oder Luftfahrzeuge, die im internationalen Ver- kehr betrieben werden, und Schiffe, die der Binnenschifffahrt die - nen, sowie bewegliches Vermögen, das dem Betrieb dieser Schiffe oder Luftfahrzeuge dient, können nur in dem Vertrags - staat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet. Artículo 1 9 Profesores universitarios invitados, profesores y estudiantes (1) Una persona física que visite un Estado contratante por in - vitación de ese Estado, o de una universidad, establecimiento de enseñanza superior, escuela, museo u otra institución cultu - ral de ese Estado, o en virtud de un programa oficial de inter- cambio cultural, por un período no superior a dos años, con el único fin de dedicarse a la enseñanza, a impartir conferencias o a la investigación en dicha institución, y que sea o haya sido re - sidente del otro Estado contratante inmediatamente antes de su visita, estará exenta de imposición en el Estado mencionado en primer lugar respecto de las remuneraciones que perciba como consecuencia de tales actividades, siempre que procedan de fuentes situadas fuera de ese Estado. (2) Las cantidades que reciba para cubrir sus gastos de man - tenimiento, estudios o formación práctica un estudiante o un aprendiz o persona en prácticas que sea, o haya sido inmediata - mente antes de llegar a un Estado contratante, residente del otro Estado contratante y que se encuentre en el Estado menciona - do en primer lugar con el único fin de proseguir sus estudios o formación práctica, no pueden someterse a imposición en ese Estado siempre que procedan de fuentes situadas fuera de él. Artículo 20 O tras rentas (1) Las rentas de un residente de un Estado contratante, con independencia de su procedencia, no mencionadas en los ante - riores artículos del presente Convenio, sólo pueden someterse a imposición en ese Estado. (2) Lo dispuesto en el apartado 1 no es aplicable a las rentas, distintas de las derivadas de bienes inmuebles en el sentido del apartado 2 del artículo 6, cuando el beneficiario de dichas rentas, residente de un Estado contratante, realice en el otro Estado contratante una actividad económica por medio de un estableci- miento permanente situado en ese otro Estado, y el derecho o bien por el que se pagan las rentas esté vinculado efectivamen - te con dicho establecimiento permanente. En tal caso, son apli- cables las disposiciones del artículo 7. (3) Cuando, por razón de las relaciones especiales existentes entre la persona a la que se refiere el apartado 1 y otra persona, o de las que ambas mantengan con terceros, el importe de la renta a la que se refiere el apartado 1, exceda del importe (si lo hubiera) que habrían convenido entre ellas en ausencia de tales relaciones, las disposiciones de este artículo no se aplicarán más que a este último importe. En tal caso, el importe en exceso de la renta podrá someterse a imposición de acuerdo con la legis - lación de cada Estado contratante, teniendo en cuenta las de - más disposiciones aplicables del presente Convenio. Artículo 21 Patrim onio (1) El patrimonio constituido por bienes inmuebles tal como se definen en el artículo 6, que posea un residente de un Estado contratante y esté situado en el otro Estado contratante, puede someterse a imposición en ese otro Estado. (2) El patrimonio constituido por bienes muebles que formen parte del activo de un establecimiento permanente que una em - presa de un Estado contratante posea en el otro Estado contra - tante puede someterse a imposición en ese otro Estado. (3) El patrimonio constituido por buques o aeronaves explota - dos en tráfico internacional, por embarcaciones utilizadas en el transporte interior, y por bienes muebles afectos a la explotación de tales buques, aeronaves y embarcaciones, sólo puede some - terse a imposición en el Estado contratante en que esté situada la sede de dirección efectiva de la empresa. 3 0 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de (4) Anteile an einer Gesellschaft oder einer anderen Personen - vereinigung oder andere vergleichbare Beteiligungen, deren Aktivvermögen zu mindestens 50 vom Hundert unmittelbar oder mittelbar aus in einem Vertragsstaat gelegenem unbeweglichen Vermögen besteht, oder Anteile oder andere Rechte, die ihren Eigentümer unmittelbar oder mittelbar zur Nutzung eines in einem Vertragsstaat gelegenen unbeweglichen Vermögens be - rechtigen, können in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem das unbewegliche Vermögen liegt. (5) Alle anderen Vermögensteile einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person können nur in diesem Staat besteuert wer- den. Artikel 22 Verm eidung der D oppelbesteuerung (1) In Spanien wird die Doppelbesteuerung durch Anwendung seiner nationalen Rechtsvorschriften oder der folgenden Bestim - mungen gemäß den nationalen Rechtsvorschriften Spaniens ver- mieden: a) Bezieht eine in Spanien ansässige Person Einkünfte oder besitzt sie Vermögensteile und können diese Einkünfte oder diese Vermögensteile nach diesem Abkommen in Deutsch - land besteuert werden, so rechnet Spanien i) auf die vom Einkommen dieser Person zu erhebende Steuer den Betrag an, der der in Deutschland gezahlten Steuer vom Einkommen entspricht; ii) auf die vom Vermögen dieser Person zu erhebende Steuer den Betrag an, der der in Deutschland auf dieselben Ver- mögensteile gezahlten Steuer entspricht; iii) die Anrechnung der zugrunde liegenden Körperschaft- steuer erfolgt gemäß den nationalen Rechtsvorschriften Spaniens. Der anzurechnende Betrag darf jedoch den Teil der vor der Anrechnung ermittelten Steuer vom Einkommen oder vom Vermögen nicht übersteigen, der auf die Einkünfte, die in Deutschland besteuert werden können, oder auf die Vermö - gensteile, die dort besteuert werden können, entfällt. b) Einkünfte oder Vermögen einer in Spanien ansässigen Per- son, die nach dem Abkommen von der Besteuerung in Spa - nien auszunehmen sind, können dort gleichwohl bei der Fest- setzung der Steuer für das übrige Einkommen oder Vermögen der Person einbezogen werden. (2) Bei einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt: a) Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer wer- den die Einkünfte aus dem Königreich Spanien sowie die im Königreich Spanien gelegenen Vermögenswerte ausgenom - men, die nach diesem Abkommen im Königreich Spanien tat- sächlich besteuert werden und nicht unter Buchstabe b fal- len. Für Einkünfte aus Dividenden gilt die vorstehende Bestim - mung nur dann, wenn diese Dividenden an eine in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Gesellschaft (jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von einer im Königreich Spanien ansässigen Gesellschaft gezahlt werden, deren Kapital zu mindestens 10 vom Hundert unmittelbar der deutschen Gesellschaft gehört, und bei der Ermittlung der Gewinne der ausschüttenden Gesellschaft nicht abgezogen worden sind. Für die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer ebenfalls (4) El patrimonio constituido por acciones o participaciones en una sociedad u otra agrupación de personas, o por otros de - rechos similares, cuyos activos consistan al menos en un 50 por ciento, directa o indirectamente, en bienes inmuebles situados en un Estado contratante o por acciones o participaciones u otros derechos que otorguen a su propietario, directa o indirec - tamente, el derecho de disfrute de bienes inmuebles situados en un Estado contratante, pueden someterse a imposición en el Es - tado contratante en que esté situado el bien inmueble. (5) Todos los demás elementos patrimoniales de un residen - te de un Estado contratante sólo pueden someterse a imposi- ción en ese Estado. Artículo 22 Elim inación de la doble im posición (1) En España, la doble imposición se evitará bien de confor- midad con las disposiciones de su legislación interna o de acuer- do con las siguientes disposiciones, de conformidad con la legis - lación interna española: a) Cuando un residente de España obtenga rentas o posea ele - mentos patrimoniales que, con arreglo a las disposiciones del presente Convenio, puedan someterse a imposición en Alemania, España permitirá: i) la deducción del impuesto sobre la renta de ese residen - te por un importe igual al impuesto sobre la renta pagado en Alemania; ii) la deducción del impuesto sobre el patrimonio de ese re - sidente por un importe igual al impuesto pagado en Ale - mania sobre esos mismos elementos patrimoniales; iii) la deducción del impuesto sobre sociedades efectiva - mente pagado por la sociedad que reparte los dividen - dos, correspondiente a los beneficios con cargo a los cuales dichos dividendos se pagan, de acuerdo con la le - gislación interna de España. Sin embargo, dicha deducción no podrá exceder de la parte del impuesto sobre la renta o del impuesto sobre el patrimo - nio, calculados antes de la deducción, correspondiente a la renta o a los elementos patrimoniales que puedan someter- se a imposición en Alemania. b) Cuando con arreglo a cualquier disposición del presente Convenio las rentas obtenidas por un residente de España, o el patrimonio que posea, estén exentos de impuestos en Es - paña, España podrá, no obstante, tomar en consideración las rentas o el patrimonio exentos para calcular el impuesto sobre el resto de las rentas o del patrimonio de ese residen - te. (2) En el caso de un residente de la República Federal de Ale - mania, el impuesto se determinará como sigue: a) Salvo que se admita un crédito por impuestos pagados en el extranjero en virtud del subapartado b), todo elemento de renta procedente del Reino de España y todo elemento patri- monial situado en el Reino de España que, de conformidad con el presente Convenio, se someta efectivamente a impo - sición en el Reino de España, quedará excluido de la base del impuesto alemán. En el caso de los elementos de renta procedentes de divi- dendos, la disposición precedente se aplicará únicamente respecto de aquellos dividendos pagados a una sociedad (excluidas las sociedades de personas) residente de la Re - pública Federal de Alemania por una sociedad residente del Reino de España, cuando la titularidad directa de al menos el 10 por ciento del capital de la sociedad que reparte los divi- dendos pertenezca a la sociedad alemana y que no se hu - bieran deducido en la determinación del beneficio de dicha sociedad. De conformidad con las disposiciones precedentes, se ex - cluirá de la base de los impuestos sobre el patrimonio toda Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 3 1 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de Beteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls solche gezahlt würden, nach den vorhergehenden Sätzen von der Steuerbemessungsgrundlage auszunehmen wären. b) Auf die deutsche Steuer für die folgenden Einkünfte oder für im Königreich Spanien gelegenes Vermögen wird unter Beachtung der Vorschriften des deutschen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer Steuern die spanische Steuer angerechnet, die nach dem Recht des Königreichs Spanien und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen gezahlt wor- den ist: i) Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen; ii) Einkünfte, die nach Artikel 13 Absätze 2 und 3 im König - reich Spanien besteuert werden können; iii) Einkünfte, die nach Artikel 14 Absatz 3 im Königreich Spanien besteuert werden können; iv) Einkünfte, die nach Artikel 15 im Königreich Spanien be - steuert werden können; v) Einkünfte, die nach Artikel 16 im Königreich Spanien be - steuert werden können; vi) Einkünfte, die nach Artikel 17 Absätze 2 und 3 im König - reich Spanien besteuert werden können; vii) Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen (einschließlich Einkünften aus der Veräußerung dieses Vermögens) oder die Vermögenswerte, soweit dieses Vermögen nicht tat- sächlich zu einer Betriebsstätte im Königreich Spanien gehört. c) Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Be - stimmungen des Buchstabens b anzuwenden auf Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zu - grunde liegenden Vermögenswerte, wenn die in der Bundes - republik Deutschland ansässige Person nicht nachweist, dass die Betriebsstätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn erzielt hat, oder die im Königreich Spanien an - sässige Gesellschaft in dem Wirtschaftsjahr, für das sie die Ausschüttung vorgenommen hat, ihre Bruttoerträge aus - schließlich oder fast ausschließlich aus unter § 8 Absatz 1 des deutschen Außensteuergesetzes fallenden Tätigkeiten bezogen hat; Gleiches gilt für unbewegliches Vermögen, das einer Betriebsstätte dient, und die daraus erzielten Einkünfte (Artikel 6 Absatz 3) sowie für die Gewinne aus der Veräuße - rung dieses unbeweglichen Vermögens (Artikel 13 Absatz 1) und des beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen der Betriebsstätte darstellt (Artikel 13 Absatz 4). d) Die Bundesrepublik Deutschland behält aber das Recht, die nach den Bestimmungen dieses Abkommens von der deut- schen Steuer ausgenommenen Einkünfte und Vermögens - werte bei der Festsetzung ihres Steuersatzes zu berücksich - tigen. e) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buch - stabe b vermieden, wenn i) in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen unter- schiedlichen Abkommensbestimmungen zugeordnet oder verschiedenen Personen zugerechnet werden (außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Artikel 24 Absatz 3 regeln lässt und wenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung oder Zu- participación social cuyos dividendos, en caso de pagarse, estarían exentos. b) Con arreglo a lo dispuesto en la legislación fiscal alemana re - lativa a la imputación de impuestos extranjeros, se admitirá la deducción del impuesto español pagado en virtud de la le - gislación del Reino de España y de conformidad con el pre - sente Convenio contra el impuesto alemán debido sobre los siguientes elementos de renta o de patrimonio situados en el Reino de España: i) los dividendos no comprendidos en el subapartado a); ii) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con los apar- tados 2 y 3 del artículo 13; iii) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con el apar- tado 3 del artículo 14; iv) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con las dis - posiciones del artículo 15; v) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con las dis - posiciones del artículo 16; vi) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con los apar- tados 2 y 3 del artículo 17; vii) los elementos de renta procedentes de bienes inmuebles (comprendida la renta procedente de su enajenación) o el patrimonio constituido por dicho bien, en la medida en que el inmueble no esté efectivamente vinculado a un es - tablecimiento permanente en el Reino de España. c) Las disposiciones del subapartado b) serán aplicables en lu - gar de las disposiciones del subapartado a) en relación con los elementos de renta definidos en los artículos 7 y 10 y con los activos de los que se derivan tales rentas cuando el resi- dente de la República Federal de Alemania no pruebe que la renta bruta del establecimiento permanente en el ejercicio fis - cal en el que se obtuvo el beneficio, o de la sociedad resi- dente en el Reino de España en el ejercicio fiscal respecto del que se pagaron los dividendos, procedía exclusivamente o casi exclusivamente de actividades comprendidas en el significado del apartado 1 del artículo 8 de la Ley sobre Re - laciones Fiscales Internacionales alemana (“Aussensteuerge - setz”). Este principio rige igualmente los bienes inmuebles utilizados por un establecimiento permanente y la renta pro - cedente de esos bienes inmuebles del establecimiento per- manente (apartado 3 del artículo 6), así como los beneficios procedentes de la enajenación de dicho bien inmueble (apar- tado 1 del artículo 13) y de los bienes muebles que formen parte del activo del establecimiento permanente (apartado 4 del artículo 13). d) Sin embargo, para la determinación del tipo impositivo, la Re - pública Federal de Alemania se reserva el derecho a tomar en consideración los elementos de renta y de patrimonio que, en virtud de lo dispuesto en el presente Convenio, estén exentos del impuesto alemán. e) No obstante lo dispuesto en el subapartado a) la doble impo - sición se evitará mediante el método de imputación, como se expresa en el subapartado b) i) si los Estados contratantes consideran determinados ele - mentos de renta o de patrimonio al amparo de disposi- ciones distintas de este Convenio, o se los atribuyen a personas distintas (excepto en virtud del artículo 9) y este conflicto no puede resolverse siguiendo el procedimien - to previsto en el apartado 3 del artículo 24 y, como resul- 3 2 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de rechnung die betreffenden Einkünfte oder Vermögens - werte unbesteuert blieben oder niedriger als ohne diesen Konflikt besteuert würden; oder ii) die Bundesrepublik Deutschland nach Konsultation mit der zuständigen Behörde des Königreichs Spanien auf diplomatischem Weg dem Königreich Spanien andere Einkünfte notifiziert, bei denen sie die Anrechnungs - methode nach Buchstabe b anzuwenden beabsichtigt. Die Doppelbesteuerung wird für die notifizierten Einkünf- te durch Steueranrechnung vom ersten Tag des Kalender- jahrs vermieden, das dem Kalenderjahr folgt, in dem die Notifikation übermittelt wurde. Artikel 23 G leichbehandlung (1) Staatsangehörige eines Vertragsstaats dürfen im anderen Vertragsstaat keiner Besteuerung oder damit zusammenhängen - den Verpflichtung unterworfen werden, die anders oder be - lastender ist als die Besteuerung und die damit zusammen - hängenden Verpflichtungen, denen Staatsangehörige des anderen Staates unter gleichen Verhältnissen, insbesondere hin - sichtlich der Ansässigkeit, unterworfen sind oder unterworfen werden können. Diese Bestimmung gilt ungeachtet des Artikels 1 auch für Personen, die in keinem Vertragsstaat ansässig sind. (2) Die Besteuerung einer Betriebsstätte, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, darf in dem anderen Staat nicht ungünstiger sein als die Besteuerung von Unternehmen des anderen Staates, die die gleiche Tätigkeit aus - üben. Diese Bestimmung ist nicht so auszulegen, als verpflichte sie einen Vertragsstaat, den in dem anderen Vertragsstaat an - sässigen Personen Steuerfreibeträge, -vergünstigungen und -er- mäßigungen auf Grund des Personenstandes oder der Familien - lasten zu gewähren, die er seinen ansässigen Personen gewährt. (3) Sofern nicht Artikel 9 Absatz 1, Artikel 11 Absatz 4 oder Artikel 12 Absatz 4 anzuwenden ist, sind Zinsen, Lizenzgebüh - ren und andere Entgelte, die ein Unternehmen eines Vertrags - staats an eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person zahlt, bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Gewinne dieses Unter- nehmens unter den gleichen Bedingungen wie Zahlungen an eine im erstgenannten Staat ansässige Person zum Abzug zuzu - lassen. Dementsprechend sind Schulden, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats gegenüber einer im anderen Vertragsstaat ansässigen Person hat, bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Vermögens dieses Unternehmens unter den gleichen Bedingun - gen wie Schulden gegenüber einer im erstgenannten Staat an - sässigen Person zum Abzug zuzulassen. (4) Unternehmen eines Vertragsstaats, deren Kapital ganz oder teilweise unmittelbar oder mittelbar einer im anderen Vertragsstaat ansässigen Person oder mehreren solchen Perso - nen gehört oder ihrer Kontrolle unterliegt, dürfen im erstgenann - ten Staat keiner Besteuerung oder damit zusammenhängenden Verpflichtung unterworfen werden, die anders oder belastender ist als die Besteuerung und die damit zusammenhängenden Verpflichtungen, denen andere ähnliche Unternehmen des erst- genannten Staates unterworfen sind oder unterworfen werden können. (5) Dieser Artikel gilt ungeachtet des Artikels 2 für Steuern je - der Art und Bezeichnung. Artikel 24 Verständigungsverfahren (1) Ist eine Person der Auffassung, dass Maßnahmen eines Vertragsstaats oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer Besteuerung führen oder führen werden, die diesem Abkommen nicht entspricht, so kann sie unbeschadet der nach dem inner- staatlichen Recht dieser Staaten vorgesehenen Rechtsmittel tado de esta diferencia de criterios o de atribución, la ren - ta o el capital en cuestión quedaran sin imposición o sujetos a una imposición inferior a la que correspondería en caso de que hubiera acuerdo o ii) si tras las debidas consultas con la autoridad competen - te del Reino de España, la República Federal de Alemania notificara al Reino de España a través de canales diplo - máticos otros elementos de renta a los que vaya a aplicar las disposiciones del subapartado b). En tal caso, la do - ble imposición se evitaría en relación con las rentas noti- ficadas permitiendo la imputación desde el primer día del año civil siguiente a aquel en el que se produjo la notifica - ción. Artículo 23 N o discrim inación (1) Los nacionales de un Estado contratante no estarán so - metidos en el otro Estado contratante a ningún impuesto ni obli- gación relativa al mismo que no se exijan o que sean más gravo - sos que aquellos a los que estén o puedan estar sometidos los nacionales de ese otro Estado que se encuentren en las mismas condiciones, en particular con respecto a la residencia. No obs - tante lo dispuesto en el artículo 1, la presente disposición se apli- cará también a las personas que no sean residentes de uno o de ninguno de los Estados contratantes. (2) Los establecimientos permanentes que una empresa de un Estado contratante tenga en el otro Estado contratante no es - tarán sometidos a imposición en ese Estado de manera menos favorable que las empresas de ese otro Estado que realicen las mismas actividades. Esta disposición no podrá interpretarse en el sentido de obligar a un Estado contratante a conceder a los residentes del otro Estado contratante las deducciones perso - nales, desgravaciones y reducciones impositivas que otorgue a sus propios residentes en consideración a su estado civil o car- gas familiares. (3) A menos que se apliquen las disposiciones del apartado 1 del artículo 9, del apartado 4 del artículo 11, o del apartado 4 del artículo 12, los intereses, cánones y demás gastos pagados por una empresa de un Estado contratante a un residente del otro Estado contratante serán deducibles para determinar los bene - ficios sujetos a imposición de dicha empresa, en las mismas condiciones que si se hubieran pagado a un residente del Esta - do mencionado en primer lugar. Igualmente, las deudas de una empresa de un Estado contratante contraídas con un residente del otro Estado contratante serán deducibles para la determina - ción del patrimonio sometido a imposición de dicha empresa en las mismas condiciones que si se hubieran contraído con un re - sidente del Estado mencionado en primer lugar. (4) Las empresas de un Estado contratante cuyo capital esté, total o parcialmente, poseído o controlado, directa o indirecta - mente, por uno o varios residentes del otro Estado contratante, no se someterán en el Estado mencionado en primer lugar a nin - gún impuesto u obligación relativa al mismo que no se exijan o que sean más gravosos que aquellos a los que estén o puedan estar sometidas otras empresas similares del Estado menciona - do en primer lugar. (5) No obstante lo dispuesto en el artículo 2, las disposicio - nes del presente artículo se aplican a todos los impuestos cual- quiera que sea su naturaleza o denominación. Artículo 24 Procedim iento am istoso (1) Cuando una persona considere que las medidas adopta - das por uno o por ambos Estados contratantes implican o pue - den implicar para ella una imposición que no esté conforme con las disposiciones del presente Convenio, con independencia de los recursos previstos por el Derecho interno de esos Estados, Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 3 3 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de ihren Fall der zuständigen Behörde des Vertragsstaats, in dem sie ansässig ist, oder, sofern ihr Fall von Artikel 23 Absatz 1 erfasst wird, der zuständigen Behörde des Vertragsstaats unter- breiten, dessen Staatsangehöriger sie ist. Der Fall muss inner- halb von drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Maßnahme unterbreitet werden, die zu einer dem Abkommen nicht entspre - chenden Besteuerung führt. (2) Hält die zuständige Behörde die Einwendung für begründet und ist sie selbst nicht in der Lage, eine befriedigende Lösung herbeizuführen, so wird sie sich bemühen, den Fall durch Verständigung mit der zuständigen Behörde des anderen Ver- tragsstaats so zu regeln, dass eine dem Abkommen nicht ent- sprechende Besteuerung vermieden wird. Die Verständigungs - regelung ist ungeachtet der Fristen des innerstaatlichen Rechts der Vertragsstaaten durchzuführen. (3) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten werden sich bemühen, Schwierigkeiten oder Zweifel, die bei der Aus - legung oder Anwendung des Abkommens entstehen, in gegen - seitigem Einvernehmen zu beseitigen. Sie können auch gemein - sam darüber beraten, wie eine Doppelbesteuerung in Fällen vermieden werden kann, die im Abkommen nicht behandelt sind. (4) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten können zur Herbeiführung einer Einigung im Sinne der vorstehenden Bestim - mungen dieses Artikels unmittelbar miteinander verkehren, ggf. durch eine aus ihnen oder ihren Vertretern bestehende gemeinsa - me Kommission. Artikel 25 Inform ationsaustausch (1) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten tauschen die Informationen aus, die zur Durchführung dieses Abkommens oder zur Anwendung oder Durchsetzung des innerstaatlichen Rechts betreffend Steuern jeder Art und Bezeichnung, die für Rechnung der Vertragsstaaten, einer seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften erhoben werden, voraussichtlich er- heblich sind, soweit die diesem Recht entsprechende Besteue - rung nicht dem Abkommen widerspricht. Der Informationsaus - tausch ist durch die Artikel 1 und 2 nicht eingeschränkt. (2) Alle Informationen, die ein Vertragsstaat nach Absatz 1 er- halten hat, sind ebenso geheim zu halten wie die aufgrund des innerstaatlichen Rechts dieses Staates beschafften Informatio - nen und dürfen nur den Personen oder Behörden (einschließlich der Gerichte und der Verwaltungsbehörden) zugänglich gemacht werden, die mit der Veranlagung oder Erhebung, der Voll - streckung oder Strafverfolgung, der Entscheidung über Rechts - mittel hinsichtlich der in Absatz 1 genannten Steuern oder mit der Aufsicht darüber befasst sind. Diese Personen oder Behör- den dürfen die Informationen nur für diese Zwecke verwenden. Sie dürfen die Informationen in einem öffentlichen Gerichts - verfahren oder in einer Gerichtsentscheidung offenlegen. Unge - achtet der vorstehenden Bestimmungen können die Informatio - nen für andere Zwecke verwendet werden, wenn sie nach dem Recht beider Staaten für diese anderen Zwecke verwendet wer- den können und die zuständige Behörde des übermittelnden Staates dieser Verwendung zugestimmt hat. (3) Absätze 1 und 2 sind nicht so auszulegen, als verpflichte - ten sie einen Vertragsstaat, a) Verwaltungsmaßnahmen durchzuführen, die von den Geset- zen und der Verwaltungspraxis dieses oder des anderen Ver- tragsstaats abweichen; b) Informationen zu erteilen, die nach den Gesetzen oder der Verwaltungspraxis dieses oder des anderen Vertragsstaats nicht beschafft werden können; c) Informationen zu erteilen, die ein Handels-, Industrie-, Ge - werbe- oder Berufsgeheimnis oder ein Geschäftsverfahren preisgeben würden oder deren Erteilung der öffentlichen Ord - nung widerspräche. podrá someter su caso a la autoridad competente del Estado contratante del que sea residente o, si fuera aplicable el aparta - do 1 del artículo 23, a la del Estado contratante del que sea na - cional. El caso deberá plantearse dentro de los tres años siguien - tes a la primera notificación de la medida que implique una imposición no conforme a las disposiciones del Convenio. (2) La autoridad competente, si la reclamación le parece fun - dada y si no puede por sí misma llegar a una solución satisfac - toria, hará lo posible por resolver la cuestión mediante un acuer- do amistoso con la autoridad competente del otro Estado contratante, a fin de evitar una imposición que no se ajuste a este Convenio. El acuerdo será aplicable independientemente de los plazos previstos por el Derecho interno de los Estados con - tratantes. (3) Las autoridades competentes de los Estados contratantes harán lo posible por resolver las dificultades o las dudas que plantee la interpretación o aplicación del Convenio mediante un acuerdo amistoso. También podrán ponerse de acuerdo para tra - tar de evitar la doble imposición en los casos no previstos en el Convenio. (4) Las autoridades competentes de los Estados contratantes podrán comunicarse directamente entre sí, incluso en el seno de una comisión integrada por ellas mismas o sus representantes, a fin de llegar a un acuerdo en el sentido de los apartados ante - riores. Artículo 25 Intercam bio de inform ación (1) Las autoridades competentes de los Estados contratantes intercambiarán la información que previsiblemente pueda resul- tar de interés para aplicar lo dispuesto en el presente Convenio o para la administración o la aplicación del Derecho interno rela - tivo a los impuestos de cualquier naturaleza o denominación exi- gibles por los Estados contratantes, sus estados federados, sus subdivisiones políticas, o sus entidades locales, en la medida en que la imposición así exigida no sea contraria al Convenio. El in - tercambio de información no está limitado por los artículos 1 y 2. (2) La información recibida por un Estado contratante en vir- tud del apartado 1 se mantendrá en secreto en igual forma que la información obtenida en virtud del Derecho interno de ese Es - tado y sólo se comunicará a las personas o autoridades (inclui- dos los tribunales y órganos administrativos) encargadas de la gestión o recaudación de los impuestos a los que se hace refe - rencia en el apartado 1, de su aplicación efectiva o de la perse - cución del incumplimiento relativo a dichos impuestos, de la re - solución de los recursos relativos a los mismos, o de la supervisión de tales actividades. Dichas personas o autoridades sólo utilizarán esta información para dichos fines. Podrán revelar la información en las audiencias públicas de los tribunales o en las sentencias judiciales. No obstante las disposiciones prece - dentes, la información puede utilizarse para otros fines si con - forme al Derecho de ambos Estados puede usarse para dichos otros fines y las autoridades competentes del Estado que pro - porciona la información están de acuerdo en tal uso. (3) En ningún caso las disposiciones de los apartados 1 y 2 pueden interpretarse en el sentido de obligar a un Estado contra - tante a: a) adoptar medidas administrativas contrarias a su legislación y práctica administrativa, o a las del otro Estado contratante; b) suministrar información que no se pueda obtener sobre la base de su propia legislación o en el ejercicio de su práctica administrativa normal, o de las del otro Estado contratante; c) suministrar información que revele un secreto empresarial, industrial, comercial o profesional, o un procedimiento indus - trial, o información cuya comunicación sea contraria al orden público (ordre public). 3 4 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de (4) Ersucht ein Vertragsstaat gemäß diesem Artikel um Infor- mationen, so nutzt der andere Vertragsstaat die ihm zur Verfü - gung stehenden Möglichkeiten zur Beschaffung der erbetenen Informationen, selbst wenn dieser andere Staat diese Informa - tionen für seine eigenen steuerlichen Zwecke nicht benötigt. Die im vorhergehenden Satz enthaltene Verpflichtung unterliegt den Beschränkungen gemäß Absatz 3, aber diese Beschränkungen sind nicht so auszulegen, als könne ein Vertragsstaat die Ertei- lung von Informationen nur deshalb ablehnen, weil er kein inner- staatliches Interesse an diesen Informationen hat. (5) Absatz 3 ist in keinem Fall so auszulegen, als könne ein Vertragsstaat die Erteilung von Informationen nur deshalb ableh - nen, weil sich die Informationen bei einer Bank, einem sonstigen Finanzinstitut, einem Bevollmächtigten, Vertreter oder Treuhän - der befinden oder weil sie sich auf das Eigentum an einer Per- son beziehen. Artikel 26 Am tshilfe bei der Erhebung von Steuern (1) Die Vertragsstaaten leisten sich gegenseitige Amtshilfe bei der Erhebung von Steueransprüchen. Diese Amtshilfe ist durch Artikel 1 und 2 nicht eingeschränkt. Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten können in gegenseitigem Einvernehmen re - geln, wie dieser Artikel durchzuführen ist. (2) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Steuer - anspruch“ bedeutet einen Betrag, der auf Grund von Steuern jeder Art und Bezeichnung, die für Rechnung der Vertragsstaa - ten, einer seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften erhoben werden, geschuldet wird, soweit die Besteuerung die - sem Abkommen oder anderen völkerrechtlichen Übereinkünften, denen die Vertragsstaaten beigetreten sind, nicht widerspricht, sowie mit diesem Betrag zusammenhängende Zinsen, Geld - bußen und Kosten der Erhebung oder Sicherung. (3) Ist der Steueranspruch eines Vertragsstaats nach dem Recht dieses Staates vollstreckbar und wird er von einer Person geschuldet, die zu diesem Zeitpunkt nach dem Recht dieses Staates die Erhebung nicht verhindern kann, wird dieser Steuer- anspruch auf Ersuchen der zuständigen Behörde dieses Staates für die Zwecke der Erhebung von der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats anerkannt. Der Steueranspruch wird vom anderen Staat nach dessen Rechtsvorschriften über die Voll - streckung und Erhebung seiner eigenen Steuern erhoben, als handele es sich bei dem Steueranspruch um einen Steueran - spruch des anderen Staates. (4) Handelt es sich bei dem Steueranspruch eines Vertrags - staats um einen Anspruch, bei dem dieser Staat nach seinem Recht Maßnahmen zur Sicherung der Erhebung einleiten kann, wird dieser Steueranspruch auf Ersuchen der zuständigen Behörde dieses Staates zum Zwecke der Einleitung von Siche - rungsmaßnahmen von der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats anerkannt. Der andere Staat leitet nach seinen Rechtsvorschriften Sicherungsmaßnahmen in Bezug auf diesen Steueranspruch ein, als wäre der Steueranspruch ein Steueran - spruch dieses anderen Staates, selbst wenn der Steueranspruch im Zeitpunkt der Einleitung dieser Maßnahmen im erstgenann - ten Staat nicht vollstreckbar ist oder von einer Person geschuldet wird, die berechtigt ist, die Erhebung zu verhindern. (5) Ungeachtet der Absätze 3 und 4 unterliegt ein von einem Vertragsstaat für Zwecke der Absätze 3 oder 4 anerkannter Steuer- anspruch als solcher in diesem Staat nicht den Verjährungs - fristen eines Steueranspruchs nach dem Recht dieses Staates. Ferner hat ein Steueranspruch, der von einem Vertragsstaat für Zwecke der Absätze 3 oder 4 anerkannt wurde, in diesem Staat nicht den Vorrang, den dieser Steueranspruch nach dem Recht des anderen Vertragsstaats hat. (6) Verfahren im Zusammenhang mit dem Bestehen, der Gül- tigkeit oder der Höhe des Steueranspruchs eines Vertragsstaats (4) Cuando un Estado contratante solicite información en vir- tud del presente artículo, el otro Estado contratante utilizará las medidas para recabar información de que disponga con el fin de obtener la información solicitada, aun cuando este otro Estado pueda no necesitar dicha información para sus propios fines tri- butarios. La obligación precedente está limitada por lo dispues - to en el apartado 3, pero en ningún caso los Estados contratan - tes podrán interpretar tales limitaciones como base para denegar el intercambio de información exclusivamente por la ausencia de interés nacional en la misma. (5) En ningún caso las disposiciones del apartado 3 se inter- pretarán en el sentido de permitir a un Estado contratante dene - gar el intercambio de información únicamente porque esta obre en poder de bancos, otras instituciones financieras o de cual- quier persona que actúe en calidad representativa o fiduciaria, incluidos los agentes designados, o porque esté relacionada con acciones o participaciones en una persona. Artículo 26 Asistencia en la recaudación (1) Los Estados contratantes se prestarán asistencia mutua en la recaudación de sus créditos tributarios. Esta asistencia no está limitada por los artículos 1 y 2. Las autoridades competen - tes de los Estados contratantes podrán establecer de mutuo acuerdo el modo de aplicación de este artículo. (2) La expresión “crédito tributario” en el sentido de este artí- culo, significa todo importe debido en concepto de impuestos de cualquier naturaleza o denominación exigibles por los Esta - dos contratantes, sus estados federados, sus subdivisiones po - líticas o sus entidades locales, en la medida en que esta imposi- ción no sea contraria al presente Convenio o a cualquier otro instrumento del que los Estados contratantes sean parte; la ex - presión comprende igualmente los intereses, sanciones admi- nistrativas y costes de recaudación o de establecimiento de me - didas cautelares relacionados con dicho importe. (3) Cuando un crédito tributario de un Estado contratante sea exigible en virtud del Derecho de ese Estado y el deudor sea una persona que conforme al Derecho de ese Estado no pueda im - pedir en ese momento la recaudación, a petición de las autorida - des competentes de dicho Estado, las autoridades competen - tes del otro Estado contratante aceptarán dicho crédito tributario a los efectos de su recaudación. Dicho otro Estado cobrará el crédito tributario de acuerdo con lo dispuesto en su legislación relativa a la exigibilidad y recaudación de sus propios impuestos como si se tratara de un crédito tributario propio. (4) Cuando un crédito tributario de un Estado contratante sea de naturaleza tal que ese Estado pueda, en virtud de su Dere - cho interno, adoptar medidas cautelares que aseguren su cobro, a petición de las autoridades competentes de dicho Estado, las autoridades competentes del otro Estado contratante aceptarán dicha deuda a los efectos de adoptar tales medidas cautelares. Ese otro Estado adoptará las medidas cautelares de acuerdo con lo dispuesto en su legislación como si se tratara de un crédito tributario propio, aun cuando en el momento de aplicación de dichas medidas el crédito tributario no fuera exigible en el Esta - do mencionado en primer lugar o su deudor fuera una persona con derecho a impedir su recaudación. (5) No obstante lo dispuesto en los apartados 3 y 4, un crédi- to tributario aceptado por un Estado contratante a los efectos de dichos apartados, no estará sujeto en ese Estado a la prescrip - ción aplicable a los créditos tributarios conforme a su Derecho interno por razón de su naturaleza. Asimismo, un crédito tribu - tario aceptado por un Estado contratante a los efectos de los apartados 3 ó 4 no disfrutará en ese Estado de las prelaciones aplicables a los créditos tributarios en virtud del Derecho del otro Estado contratante. (6) Los procedimientos relativos a la existencia, validez o cuantía del crédito tributario de un Estado contratante no podrán Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 3 5 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de können nicht bei den Gerichten oder Verwaltungsbehörden des anderen Vertragsstaats eingeleitet werden. (7) Verliert der betreffende Steueranspruch, nachdem das Er- suchen eines Vertragsstaats nach den Absätzen 3 oder 4 gestellt wurde und bevor der andere Vertragsstaat den betreffenden Steueranspruch erhoben und an den erstgenannten Staat aus - gezahlt hat, a) im Falle eines Ersuchens nach Absatz 3 seine Eigenschaft als Steueranspruch des erstgenannten Staates, der nach dem Recht dieses Staates vollstreckbar ist und von einer Person geschuldet wird, die zu diesem Zeitpunkt nach dem Recht dieses Staates die Erhebung nicht verhindern kann, oder b) im Falle eines Ersuchens nach Absatz 4 seine Eigenschaft als Steueranspruch des erstgenannten Staates, für den dieser Staat nach seinem Recht Maßnahmen zur Sicherung der Er- hebung einleiten kann, teilt die zuständige Behörde des erstgenannten Staates dies der zuständigen Behörde des anderen Staates unverzüglich mit und nach Wahl des anderen Staates setzt der erstgenannte Staat das Ersuchen entweder aus oder nimmt es zurück. (8) Dieser Artikel ist nicht so auszulegen, als verpflichte er einen Vertragsstaat, a) Verwaltungsmaßnahmen durchzuführen, die von den Geset- zen und der Verwaltungspraxis dieses oder des anderen Ver- tragsstaats abweichen; b) Maßnahmen durchzuführen, die der öffentlichen Ordnung widersprächen; c) Amtshilfe zu leisten, wenn der andere Vertragsstaat nicht alle angemessenen Maßnahmen zur Erhebung oder Sicherung, die nach seinen Gesetzen oder seiner Verwaltungspraxis möglich sind, ausgeschöpft hat; d) Amtshilfe in Fällen zu leisten, in denen der Verwaltungsauf- wand für diesen Staat in einem eindeutigen Missverhältnis zu dem Nutzen steht, den der andere Vertragsstaat dadurch er- langt. Artikel 27 M itglieder diplom atischer M issionen und konsularischer Vertretungen Dieses Abkommen berührt nicht die steuerlichen Vorrechte, die den Mitgliedern diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen nach den allgemeinen Regeln des Völkerrechts oder aufgrund besonderer Übereinkünfte zustehen. Artikel 28 Schranken für die Abkom m ensvergünstigungen (1) Dieses Abkommen ist nicht so auszulegen, als hindere es a) einen Vertragsstaat, seine innerstaatlichen Rechtsvorschriften zur Verhinderung der Steuerumgehung oder Steuerhinter - ziehung anzuwenden; b) die Bundesrepublik Deutschland daran, die Beträge zu besteuern, die nach dem Vierten, Fünften und Siebenten Teil des deutschen Außensteuergesetzes den Einkünften einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Person zuzu - rechnen sind, oder das Königreich Spanien, die Rechts - vorschriften über beherrschte ausländische Unternehmen nach Titel VII Kapitel XI des spanischen Körperschaftsteuer- gesetzes („texto refundido de la Ley del Impuesto sobre sociedades, aprobado por Real Decreto Legislativo 4/2004, del 5 de marzo“) anzuwenden. (2) Die Vergünstigungen nach diesem Abkommen werden Per- sonen nicht gewährt, die nicht der Nutzungsberechtigte der aus incoarse ante los tribunales u órganos administrativos del otro Estado contratante. (7) Cuando en un momento posterior a la solicitud de recau - dación realizada por un Estado contratante en virtud de los apar- tados 3 ó 4, y previo a su recaudación y remisión por el otro Es - tado contratante, el crédito tributario dejara de ser: a) en el caso de una solicitud presentada en virtud del aparta - do 3, un crédito exigible conforme al Derecho interno del Es - tado mencionado en primer lugar y cuyo deudor fuera una persona que en ese momento y según el Derecho de ese Es - tado no pudiera impedir su recaudación, o b) en el caso de una solicitud presentada en virtud del aparta - do 4, un crédito con respecto al cual, conforme al Derecho interno del Estado mencionado en primer lugar, este pudiera adoptar medidas cautelares para asegurar su recaudación, las autoridades competentes del Estado mencionado en primer lugar notificarán sin dilación a las autoridades competentes del otro Estado ese hecho y, según decida ese otro Estado, el Esta - do mencionado en primer lugar suspenderá o retirará su solici- tud. (8) En ningún caso las disposiciones de este artículo se inter- pretarán en el sentido de obligar a un Estado contratante a: a) adoptar medidas administrativas contrarias a su legislación o práctica administrativa o a las del otro Estado contratante; b) adoptar medidas contrarias al orden público (ordre public); c) prestar asistencia cuando el otro Estado contratante no haya aplicado todas las medidas cautelares o para la recaudación, según sea el caso, de que disponga conforme a su legisla - ción o práctica administrativa; d) prestar asistencia en aquellos casos en que la carga admi- nistrativa para ese Estado esté claramente desproporcionada con respecto al beneficio que vaya a obtener el otro Estado contratante. Artículo 27 M iem bros de m isiones diplom áticas y de oficinas consulares Las disposiciones del presente Convenio no afectarán a los privilegios fiscales de que disfruten los miembros de las misiones diplomáticas o de las oficinas consulares de acuerdo con los principios generales del Derecho internacional o en virtud de las disposiciones de acuerdos especiales. Articulo 28 Lim itación de beneficios (1) El presente Convenio no se interpretará en el sentido de a) impedir a un Estado contratante aplicar las disposiciones de su normativa interna relativas a la prevención de la evasión y elusión fiscales; b) impedir a la República Federal de Alemania someter a impo - sición los importes que vayan a incluirse en los elementos de renta de un residente de la República Federal de Alemania en virtud de los capítulos Cuarto, Quinto y Séptimo de la Ley sobre Relaciones Fiscales Internacionales alemana (“Aus - sensteuergesetz”), o de impedir al Reino de España la aplica - ción de las normas sobre Transparencia Fiscal Internacional recogidas en el Capítulo XI del Título VII del texto refundido de la Ley del Impuesto sobre Sociedades, aprobado por Real Decreto Legislativo 4/2004, de 5 de marzo). (2) Se entenderá que los beneficios del presente Convenio no se otorgarán a una persona que no sea la beneficiaria efectiva 3 6 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de dem anderen Vertragsstaat stammenden Einkünfte oder der dort gelegenen Vermögenswerte sind. (3) Führen die vorstehenden Bestimmungen zu einer Doppel- besteuerung, konsultieren die zuständigen Behörden einander nach Artikel 24 Absatz 3, wie die Doppelbesteuerung zu vermei- den ist. Artikel 29 Protokoll Das angefügte Protokoll ist Bestandteil dieses Abkommens. Artikel 3 0 Inkrafttreten (1) Dieses Abkommen bedarf der Ratifikation; die Ratifika - tionsurkunden werden so bald wie möglich in Berlin ausge - tauscht. (2) Das Abkommen tritt nach einem Zeitraum von drei Mona - ten ab dem Tag des Austausches der Ratifikationsurkunden in Kraft und ist anzuwenden a) bei den im Abzugsweg erhobenen Steuern auf die Beträge, die am oder nach dem 1. Januar des Kalenderjahrs gezahlt werden, das dem Jahr folgt, in dem das Abkommen in Kraft getreten ist; b) bei den übrigen Steuern auf die Steuern, die für Zeiträume ab dem 1. Januar des Kalenderjahrs erhoben werden, das dem Jahr folgt, in dem das Abkommen in Kraft getreten ist. (3) Mit dem Inkrafttreten dieses Abkommens tritt das am 5.Dezember 1966 in Bonn unterzeichnete Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Spanischen Staat zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung bei den Steuern vom Einkommen und vom Vermögen hinsichtlich der Steuern außer Kraft, die nach Absatz 2 unter das vorliegende Abkommen fallen. (4) Ungeachtet der Bestimmungen dieses Artikels gelten die Artikel 23, 24, 25, 26 und 28 dieses Abkommens für alle in diesen Artikeln bezeichneten Steuern, Verständigungsverfahren, Infor- mationen oder Steueransprüche, auch wenn diese Informatio - nen, Steuern oder Steueransprüche dem Inkrafttreten dieses Ab - kommens oder dem Wirksamwerden einer seiner Bestimmungen zeitlich vorausgehen. Artikel 3 1 Kündigung Das Abkommen bleibt in Kraft, solange es nicht von einem der Vertragsstaaten gekündigt wird. Nach Ablauf von fünf Jahren, vom Tag seines Inkrafttretens an gerechnet, kann jeder Vertrags - staat das Abkommen mit einer Frist von sechs Monaten zum Ab - lauf eines jeden Kalenderjahrs auf diplomatischem Weg schrift- lich kündigen. In diesem Fall ist das Abkommen nicht mehr anzuwenden: a) bei den im Abzugsweg erhobenen Steuern auf die Beträge, die am oder nach dem 1. Januar des Kalenderjahrs gezahlt werden, das dem Kündigungsjahr folgt; b) bei den übrigen Steuern auf die Steuern, die für Zeiträume ab dem 1. Januar des Kalenderjahrs erhoben werden, das dem Kündigungsjahr folgt. Die Kündigung gilt als an dem Tag durch einen Vertragsstaat aus - gesprochen, an dem der andere Vertragsstaat sie erhält. de las rentas procedentes del otro Estado contratante o de los elementos de patrimonio allí situados. (3) Si las disposiciones anteriores generaran doble imposición, las autoridades competentes procederán a consultas de confor- midad con lo dispuesto en el apartado 3 del artículo 24 sobre el procedimiento para evitar la doble imposición. Artículo 29 Protocolo El Protocolo adjunto constituye parte integrante del presente Convenio. Artículo 3 0 Entrada en vigor (1) El presente Convenio será ratificado y los instrumentos de ratificación se intercambiarán en Berlín a la mayor brevedad po - sible. (2) El Convenio entrará en vigor transcurrido un plazo de tres meses a partir de la fecha del intercambio de los instrumentos de ratificación y sus disposiciones surtirán efecto: i) en el caso de impuestos retenidos en la fuente, respecto de las cantidades pagadas desde el día uno de enero (inclusi- ve) del año civil inmediatamente siguiente a aquel en el que el Convenio entró en vigor; ii) en el caso de otros impuestos, respecto de los impuestos exigidos en los períodos impositivos que comiencen a partir del día uno de enero (inclusive) del año civil inmediatamente siguiente a aquel en el que el Convenio entró en vigor. (3) Desde la fecha de entrada en vigor del presente Convenio, el Convenio entre la República Federal de Alemania y el Estado Español para evitar la doble imposición y prevenir la evasión fis - cal en materia de Impuestos sobre la Renta y sobre el Patrimo - nio, firmado en Bonn el día 5 de diciembre de 1966, dejará de surtir efectos respecto de los impuestos a los que se aplica el presente Convenio de acuerdo con lo dispuesto en el aparta - do 2. (4) No obstante las disposiciones del presente artículo, las disposiciones de los artículos 23, 24, 25, 26 y 28 del presente Convenio se aplicarán en relación con todo impuesto, procedi- miento amistoso, información o crédito tributario a los que se re - fieran dichos artículos aún cuando dicha información, impues - tos o créditos tributarios pre-existan a la fecha de entrada en vigor del presente Convenio o a la fecha en la que surtan efecto cualquiera de sus disposiciones. Artículo 3 1 D enuncia El presente Convenio permanecerá en vigor hasta su denuncia por un Estado contratante. Cualquiera de los Estados contratan - tes podrá denunciar el Convenio mediante notificación escrita, remitida por conducto diplomático, al menos con seis meses de antelación al final de cualquier año civil que comience una vez transcurrido el plazo de cinco años, desde la fecha de su entra - da en vigor. En tal caso, el Convenio dejará de surtir efecto: a) en el caso de impuestos retenidos en la fuente, respecto de las cantidades pagadas a partir del día uno de enero (inclu - sive) del año civil inmediatamente siguiente a aquel en el que se notifique la denuncia; b) en el caso de otros impuestos, respecto de los impuestos exigidos en los períodos impositivos que comiencen a partir del día uno de enero (inclusive) del año civil inmediatamente siguiente a aquel en el que se notifique la denuncia. La notificación de la denuncia se considerará efectuada por un Estado contratante en la fecha de su recepción por el otro Esta - do contratante. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 3 7 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de Artikel 3 2 R egistrierung Die Registrierung dieses Abkommens beim Sekretariat der Vereinten Nationen nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen wird unmittelbar nach seinem Inkrafttreten von dem Vertragsstaat veranlasst, in dem das Abkommen unterzeichnet wurde. Der andere Vertragsstaat wird unter Angabe der VN-Re - gistrierungsnummer über die erfolgte Registrierung unterrichtet, sobald die Bestätigung des Sekretariats der Vereinten Nationen vorliegt. Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig befugten Unter- zeichneten dieses Abkommen unterzeichnet. Geschehen zu Madrid am 3. Februar 2011 in zwei Urschriften, jede in deutscher und spanischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist. Bei unterschiedlicher Auslegung der beiden Wortlaute werden diese gemäß dem Verfahren nach Artikel 24 dieses Abkommens behoben. Artículo 3 2 R egistro De conformidad con el artículo 102 de la Carta de las Nacio - nes Unidas, el Estado en el que se firmó el presente Convenio procederá a su registro ante la Secretaría de Naciones Unidas inmediatamente después de su entrada en vigor, e informará al otro Estado contratante del registro, así como del número de ins - cripción en Naciones Unidas tan pronto como la Secretaría con - firme la inscripción. En fe de lo cual, los signatarios, debidamente autorizados al efecto, han firmado el presente Convenio. Hecho por duplicado en Madrid el día 3 de febrero de 2011, en las lenguas alemana y española, siendo ambos textos igualmen - te auténticos. En caso de divergencia de interpretación entre am - bos textos, esta se resolverá conforme al procedimiento regula - do en el artículo 24 del presente Convenio. 3 8 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Für die Bundesrepublik Deutschland Por la República Federal de Alemania Neisinger Schäuble Für das Königreich Spanien Por el Reino de España Elena Salgado Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de Anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen haben die Unterzeichneten die nachstehen - den Bestimmungen vereinbart, die Bestandteil des Abkommens sind: I. Zu den A rtikeln 4 und 24: Wenn ein Investmentvermögen („Collective Investment Vehicle“) nicht als ansässige Person nach Artikel 4 gelten kann, können die beiden zuständigen Behörden in gegenseitigem Einverneh - men die Anspruchsvoraussetzungen für die Abkommensver- günstigungen festlegen. II. Zu A rtikel 4: Die Artikel 4 und 6 bis 21 dieses Abkommens gelten nicht für spanische Steuerpflichtige, die sich für die Besteuerung nach dem Steuerrecht für Nichtansässige gemäß Artikel 93 des spani- schen Einkommensteuergesetzes für natürliche Personen („Ley 35/2006, del 28 de noviembre, del Impuesto sobre la Renta de las Personas Físicas y de modificación parcial de las Leyes de los Impuestos sobre Sociedades, sobre la Renta de no Residentes y sobre el Patrimonio“) entschieden haben. Das Gleiche würde für den Fall gelten, dass Deutschland eine ähn - liche Regelung einführt. III. Zu A rtikel 7: Sobald die OECD einen neuen Artikel 7 verabschiedet hat, kom - men beide Delegationen erneut zusammen, um die Anpassung dieses Artikels an den „Authorised OECD Approach“ zu prüfen. IV. Zu A rtikel 8: Artikel 8 Absatz 3 wird entsprechend den Textziffern 5 und 9 des Kommentars zu Artikel 8 des OECD-Musterabkommens zur Ver- meidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen ausgelegt. V. Zu den A rtikeln 10 und 11: Ungeachtet der Artikel 10 und 11 können Dividenden und Zin - sen in dem Vertragsstaat, aus dem sie stammen, nach dem Recht dieses Staates besteuert werden, wenn sie a) auf Rechten oder Forderungen mit Gewinnbeteiligung, einschließlich der Einkünfte aus Genussrechten oder Genuss - scheinen, der Einkünfte eines stillen Gesellschafters aus sei- ner Beteiligung als stiller Gesellschafter oder der Einkünfte En el momento de proceder a la firma del Convenio entre la República Federal de Alemania y el Reino de España para evitar la doble imposición y prevenir la evasión fiscal en materia de Im - puestos sobre la Renta y sobre el Patrimonio, los signatarios han convenido las siguientes disposiciones, que constituyen parte integrante del Convenio: I. En relación con los artículos 4 y 24 Cuando una institución de inversión colectiva no pueda consi- derarse residente en virtud del artículo 4, ambas autoridades competentes podrán adoptar de mutuo acuerdo los requisitos necesarios para optar a los beneficios del presente Convenio. II. En relación con el artículo 4 Los artículos 4 y 6 a 21 del presente Convenio no son de aplica - ción a los contribuyentes españoles que hayan optado por tri- butar en virtud de la Ley del Impuesto sobre la Renta de no Re - sidentes, como se establece en el artículo 93 de la Ley 35/2006, de 28 de noviembre, del Impuesto sobre la Renta de las Perso - nas Físicas y de modificación parcial de las Leyes de los Impues - tos sobre Sociedades, sobre la Renta de no Residentes y sobre el Patrimonio. Esta misma disposición será igualmente aplicable en el caso de que Alemania introdujera un régimen similar. III. En relación con el artículo 7 Cuando la OCDE adopte un nuevo artículo 7, ambas delegacio - nes volverán a reunirse a fin de analizar la posibilidad de incorpo - rar el nuevo texto de dicho artículo conforme al Criterio Autoriza - do de la OCDE. IV. En relación con el artículo 8 El apartado 3 del artículo 8 se interpretará según lo dispuesto en los párrafos 5 y 9 de los Comentarios al artículo 8 del Modelo de Convenio Tributario sobre la Renta y sobre el Patrimonio de la OCDE. V. En relación con los artículos 10 y 11 No obstante lo dispuesto en los artículos 10 y 11 del presente Convenio, los dividendos e intereses pueden someterse a impo - sición en el Estado contratante del que proceden, y de acuerdo con la legislación de ese Estado, a) cuando se deriven de derechos, comprendidos los de crédi- to, que permitan participar en los beneficios, incluida la ren - ta procedente de las acciones o bonos de disfrute, la renta que obtenga un socio comanditario (en el caso de Alemania Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 39 Protokoll zum Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen Protocolo al Convenio entre la República Federal de Alemania y el Reino de España para evitar la doble imposición y prevenir la evasión fiscal en materia de impuestos sobre la renta y sobre el patrimonio Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de aus einem partiarischen Darlehen oder aus Gewinnobliga - tionen, beruhen und b) bei der Ermittlung der Gewinne des Schuldners der Einkünf- te abzugsfähig sind, die Steuer darf aber, wenn der Nutzungsberechtigte im anderen Vertragsstaat ansässig ist, 15 vom Hundert des Bruttobetrags der Dividenden und Zinsen nicht übersteigen. VI. Zu A rtikel 17 A bsatz 2: Das „Ereignis“ gilt als an dem Tag eingetreten, an dem die Per- son, die Anspruch auf die Leistungen hat, erstmals die Zahlung erhält. VII. Zu A rtikel 17 A bsatz 3: Auf Seiten Deutschlands bezieht sich der Ausdruck „geförderte Beiträge“ auf die folgenden staatlich geförderten Altersvorsorge - beiträge: a) Altersvorsorgebeiträge im Sinne des Altersvorsorgeverträge- Zertifizierungsgesetzes sowie des § 82 Absatz 2 Einkommen - steuergesetz und b) Altersvorsorgebeiträge an Altersvorsorgesysteme nach dem Ersten Abschnitt des Ersten Teils des Betriebsrentengeset- zes (BetrAVG). Hierbei handelt es sich um Pensionskassen nach § 1b Absatz 3 BetrAVG, Pensionsfonds nach § 1b Ab - satz 3 BetrAVG, Direktversicherungen nach § 1b Absatz 2 Satz 1 BetrAVG, Unterstützungskassen nach § 1b Absatz 4 BetrAVG sowie unmittelbar vom Arbeitgeber eingeführte Altersvorsorgesysteme (Direktzusagen) nach § 1 BetrAVG. VIII. Zu den A rtikeln 17 und 25: Die Umsetzung von Artikel 17 Absätze 2 und 3 erfordert die Einrichtung eines Verfahrens für den Austausch von Informa - tionen über Ruhegehälter und Renten, die jeder Vertragsstaat an im anderen Vertragsstaat ansässige Personen leistet. Die aus - getauschten Informationen umfassen alle zur Identifizierung des Zahlungsempfängers erforderlichen Angaben (z. B. Steuernum - mer, Name, Geburtsdatum, Wohnsitz) sowie Angaben zu den gezahlten Beträgen und zum Altersvorsorgesystem, für das die - se gezahlt werden. Die besonderen Anforderungen dieses Ver- fahrens werden mithilfe des in Artikel 24 Absatz 3 bezeichneten Verfahrens (Schriftwechsel) vereinbart, um die Anwendung von Artikel 17 Absätze 2 und 3 zu ermöglichen. IX. Zu den A rtikeln 18 und 30: Artikel 18 gilt für Vergütungen an Ortskräfte diplomatischer Mis - sionen, konsularischer Vertretungen, des Instituto Cervantes und des Goethe-Instituts, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens die - ses Abkommens dort bereits Dienste leisteten, sofern sie sich nicht für die bereits angewendeten Regelungen des am 5. De - zember 1966 in Bonn unterzeichneten Abkommens zur Vermei- dung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuer- verkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen entscheiden. Diese Wahlmöglichkeit kann inner- halb der ersten sechs Monate ab Inkrafttreten dieses Abkom - mens einmal wahrgenommen werden. X. Zu A rtikel 25: Soweit nach Artikel 25 personenbezogene Daten übermittelt wer- den, gelten ergänzend die nachfolgenden Bestimmungen: “stiller Gesellschafter”) de su participación como tal, o de un préstamo cuyo tipo de interés esté vinculado al beneficio del prestatario (en el caso de Alemania “partiarisches Darlehen”) o de bonos de participación en beneficios (en el caso de Ale - mania “Gewinnobligationen”), y b) con la condición de que sean deducibles en la determinación de los beneficios de deudor de tal renta, pero si el beneficiario efectivo es un residente del otro Estado contratante, el impuesto así exigido no excederá del 15 por cien - to del importe bruto de dichos dividendos e intereses. VI. En relación con el apartado 2 del artículo 17 Se considera que el “hecho” ocurre en la primera fecha en la que la persona con derecho a obtener el beneficio, percibe el pago. VII. En relación con el apartado 3 del artículo 17 En el caso de Alemania, la expresión “aportación incentivada” se aplica a las siguientes aportaciones a pensiones subvencio - nadas por el Estado: a) aportaciones a pensiones comprendidas en el significado dado por la Ley de Certificación de los Contratos de Pensio - nes (Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz) y el párra - fo segundo del artículo 82 de la Ley del Impuesto sobre la Renta (Einkommensteuergesetz), y b) aportaciones a pensiones relativas a los sistemas menciona - dos en el Capítulo 1 de la Parte 1 de la Ley para la Mejora de los Seguros de Pensiones Ocupacionales (Betriebsrentenge - setz – BetrAVG). Se trata de fondos de pensiones obligatorios (Pensionskassen) conforme a lo dispuesto en el párrafo ter- cero del artículo 1b de la BetrAVG, fondos privados de pen - siones (Pensionsfonds) conforme al párrafo tercero del artículo 1b de la BetrAVG, sociedades de seguros directos (Direktversicherungen) conforme a lo dispuesto en la prime - ra frase del párrafo segundo del artículo 1b de la BetrAVG, fondos de ayuda (Unterstützungskassen) en virtud de lo dis - puesto en el párrafo cuarto del artículo 1b de la BetrAVG, y los sistemas que prevea directamente el empresario (com - promiso de pensión directa – Direktzusagen) conforme al ar- tículo 1 de la BetrAVG. VIII. En relación con los artículos 17 y 25 La aplicación de los apartados 2 y 3 del artículo 17 precisará del establecimiento de un mecanismo de intercambio de informa - ción sobre pensiones y anualidades pagadas por cada Estado contratante a los residentes del otro Estado contratante. La infor- mación intercambiada incluirá todos los datos necesarios para la identificación del beneficiario (por ejemplo: NIF, nombre, fe - cha de nacimiento, lugar de residencia), los importes pagados y el concepto o el nombre del sistema de pensiones respecto del que se pagan. Los requisitos específicos de tal procedimiento se acordarán utilizando los mecanismos previstos en el aparta - do 3 del artículo 24 (intercambio de cartas) de forma que los apa - ratados 2 y 3 del Artículo 17 resulten aplicables. IX. En relación con los artículos 18 y 30 Las disposiciones del artículo 18 serán aplicables a las remune - raciones pagadas al personal local de las misiones diplomáticas y oficinas consulares, del Instituto Cervantes y del Instituto Goethe que en la fecha de entrada en vigor del presente Convenio ya estuvieran prestando servicio en los mismos, a menos que opten por la norma ya aplicable en virtud del Convenio para evi- tar la doble imposición y prevenir la evasión fiscal en materia de Impuestos sobre la Renta y sobre el Patrimonio firmado en Bonn el 5 de diciembre de 1966. Esta opción puede ejercerse una úni- ca vez, en el plazo de los seis primeros meses desde la entrada en vigor del presente Convenio. X. En relación con el artículo 25 En la medida en que se faciliten datos personales al amparo del artículo 25, serán aplicables las siguientes disposiciones adicio - nales: 40 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de a) Allgemein ist die Verwendung der Informationen – abgese - hen von den Einschränkungen nach Artikel 25 Absatz 2 – nicht eingeschränkt. Nur in außergewöhnlichen Fällen kann die übermittelnde Stelle für die Verwendung der Informatio - nen bestimmte Einschränkungen festlegen. Diese Einschrän - kungen dürfen von der übermittelnden Stelle nur auferlegt werden, wenn dem konkreten Ersuchen ohne diese Ein - schränkungen nicht entsprochen werden kann. Die empfan - gende Stelle wird über geänderte Gegebenheiten so schnell wie möglich unterrichtet. b) Die übermittelnde Stelle ist verpflichtet, auf die Richtigkeit der zu übermittelnden Daten und ihre voraussichtliche Erheblich - keit im Sinne des Artikels 25 Absatz 1 Satz 1 und Verhältnis - mäßigkeit in Bezug auf den mit der Übermittlung verfolgten Zweck zu achten. Voraussichtlich erheblich sind die Daten, wenn im konkreten Fall die ernstliche Möglichkeit besteht, dass der andere Vertragsstaat ein Besteuerungsrecht hat und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Daten der zu - ständigen Behörde des anderen Vertragsstaats bereits be - kannt sind oder dass die zuständige Behörde des anderen Vertragsstaats ohne die Auskunft von dem Gegenstand des Besteuerungsrechts Kenntnis erlangt. Erweist sich, dass un - richtige Daten oder Daten, die nicht übermittelt werden durf- ten, übermittelt worden sind, so ist dies der empfangenden Stelle unverzüglich mitzuteilen. Diese ist verpflichtet, die Be - richtigung oder Löschung dieser Daten gemäß der umgesetz - ten Richtlinie 95/46/EG vorzunehmen. Sind Daten ohne Er- suchen übermittelt worden, hat die empfangende Stelle unverzüglich zu prüfen, ob die Daten für den Zweck erforder- lich sind, für den sie übermittelt worden sind; nicht benötigte Daten hat sie unverzüglich zu löschen. c) Die empfangende Stelle unterrichtet den Betroffenen gemäß ihren innerstaatlichen Rechtsvorschriften über die Datener- hebung bei der übermittelnden Stelle; es sei denn, dass die Daten ohne Ersuchen übermittelt wurden. Die Unterrichtung kann unterbleiben, sofern und solange insgesamt davon aus - gegangen wird, dass das öffentliche Interesse an der Nicht- unterrichtung des Betroffenen gegenüber seinem Informa - tionsinteresse überwiegt. d) Dem Betroffenen ist auf Antrag über die zu seiner Person übermittelten Daten sowie über den vorgesehenen Verwen - dungszweck gemäß den innerstaatlichen Rechtsvorschriften des übermittelnden Vertragsstaats Auskunft zu erteilen. Buchstabe c Satz 2 gilt entsprechend. e) Die übermittelnde und die empfangende Stelle sind verpflich - tet, die Übermittlung und den Empfang von personenbezo - genen Daten aktenkundig zu machen. f) Soweit das für die übermittelnde Stelle geltende innerstaat - liche Recht in Bezug auf die übermittelten personenbezoge - nen Daten besondere Löschungsvorschriften vorsieht, weist diese Stelle die empfangende Stelle darauf hin. In jedem Fall können die übermittelten personenbezogenen Daten nach der umgesetzten Richtlinie 95/46/EG gelöscht werden, so - bald sie für den Zweck, für den sie übermittelt worden sind, nicht mehr erforderlich sind. XI. Verfahrensregeln für die Q uellenbesteuerung: 1. Die zuständigen Behörden können in gegenseitigem Einver- nehmen die Bestimmungen über die Entlastung von der Quellenbesteuerung regeln und gegebenenfalls andere Ver- fahren zur Durchführung der im Abkommen vorgesehenen Steuerermäßigungen oder -befreiungen festlegen. 2. Der Vertragsstaat, aus dem die Einkünfte stammen, fordert eine von der zuständigen Behörde des anderen Vertrags - staats ausgestellte Bescheinigung über die Ansässigkeit im Sinne des Abkommens an. 3. Für die Zwecke von Artikel 4 hat jede Person, die über eine von der zuständigen Behörde eines Vertragsstaats ausge - stellte Ansässigkeitsbescheinigung im Sinne dieses Abkom - a) En términos generales, no habrá más restricciones a la utili- zación de la información que las mencionadas en el aparta - do 2 del artículo 25. Únicamente en casos excepcionales po - drá el organismo que suministre la información establecer restricciones para su uso. El organismo que proporcione la información podrá imponer tales restricciones de uso única - mente cuando el requerimiento de información al que se re - fieran no pueda atenderse en ausencia de las mismas. El or- ganismo receptor de la información será notificado en la mayor brevedad posible de toda modificación en las circuns - tancias que pueda acontecer. b) El organismo que proporcione la información estará obligado a garantizar la exactitud y el interés previsible en el sentido de la primera frase del apartado 1 del artículo 25 de los datos que vayan a comunicarse, así como su adecuación al objeto para el que se suministran. Puede preverse el interés de los datos si, en el caso concreto del que se trate, existe la posi- bilidad bien establecida de que el otro Estado contratante tenga derecho a aplicar el impuesto y no haya evidencias de que su autoridad competente conoce la información o de que pueda tener conocimiento del hecho imponible sin el in - tercambio de información. En caso de que se proporciona - ran datos inadecuados o que no hubieran debido proporcio - narse, se informará sin dilación de este hecho al organismo receptor. Este organismo estará obligado a corregir o eliminar los datos de conformidad con la transposición de la Directi- va 95/46/CE. Si los datos fueran fruto de un intercambio es - pontáneo, el organismo receptor verificará sin demora la ne - cesidad de los datos a los efectos a los que se proporcionaron. Este organismo procederá a la eliminación inmediata de cualquier dato innecesario. c) El organismo perceptor, de conformidad con su normativa interna, informará a la persona a la que concierne la informa - ción sobre la recopilación de datos por el organismo provisor, a menos que esta se hubiera intercambiado espontáneamen - te. La persona concernida no tendrá que ser informada cuan - do se considere que el interés público de no informarle exce - de de su derecho a ser informado. d) Previa solicitud de la persona a la que concierne la informa - ción, se la informará de los datos que se han intercambiado referidos a ella, así como del uso al que se destinan de con - formidad con la normativa interna del Estado contratante que proporciona la información. La segunda frase del subaparta - do c) se aplicará en consecuencia. e) Tanto el organismo que proporciona la información como el que la recibe están obligados a conservar registro oficial de la comunicación y recepción de datos personales. f) Cuando la normativa interna aplicable al organismo que pro - porciona la información contenga disposiciones específicas relativas a la eliminación de los datos personales facilitados, dicho organismo informará de esta circunstancia al organis - mo receptor. En cualquier caso, los datos personales facilita - dos podrán eliminarse conforme a la transposición de la Di- rectiva 95/46/CE una vez que no sean necesarios para el objeto al el que se comunicaron. XI. N orm as procedim entales sobre la im posición en fuente 1. Las autoridades competentes podrán aplicar de mutuo acuerdo las disposiciones necesarias para la reducción de la imposición en fuente y, cuando sea necesario, crear otros procedimientos para la aplicación de las reducciones o exen - ciones fiscales previstas en el presente Convenio. 2. El Estado contratante del que procedan los elementos de renta solicitará un certificado de residencia en el sentido del Convenio, emitido por la autoridad competente del otro Esta - do contratante. 3. A los efectos del artículo 4, toda persona en posesión de un certificado de residencia a los fines del presente Convenio, emitido por la autoridad competente de un Estado contra - Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 41 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de mens verfügt, Anspruch auf die Abkommensvergünstigun - gen. Diese Bestimmung gilt auch für (nach spanischem Recht errichtete) „Sociedades Colectivas“, deren Anteilseigner nicht in Deutschland ansässig sind. Befinden sich unter den An - teilseignern in Deutschland ansässige Personen, sollte die „Sociedad Colectiva“ das Abkommen nur auf die Einkünfte anwenden können, die nicht als einer in Deutschland ansäs - sigen Person zuzurechnen gelten. Geschehen zu Madrid am 3. Februar 2011 in zwei Urschriften, jede in deutscher und spanischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist. Bei unterschiedlicher Auslegung der beiden Wortlaute werden diese gemäß dem Verfahren nach Artikel 24 dieses Abkommens behoben. tante, tendrá derecho a optar a los beneficios del presente Convenio. Esta disposición se aplica igualmente a las Socie - dades Colectivas (constituidas conforme a la legislación es - pañola) cuando los socios no sean residentes de Alemania. Si entre los socios hubiera residentes alemanes la Sociedad Colectiva podrá aplicar el Convenio únicamente a la renta que no se considere atribuible al residente alemán. Hecho por duplicado en Madrid el día 3 de febrero de 2011, en las lenguas alemana y española, siendo ambos textos igualmen - te auténticos. En caso de divergencia de interpretación entre am - bos textos, esta se resolverá conforme al procedimiento regula - do en el artículo 24 del presente Convenio. 42 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil II Nr. 2, ausgegeben zu Bonn am 20. Januar 2012 Für die Bundesrepublik Deutschland Por la República Federal de Alemania Neisinger Schäuble Für das Königreich Spanien Por el Reino de España Elena Salgado Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger-verlag.de