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DE: title
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Abkommen
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zwischen der Bundesrepublik Deutschland
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und der Republik Türkei
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zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
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und der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen
DE: preamble
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Die Bundesrepublik Deutschland
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die Republik Türkei –
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von dem Wunsch geleitet, ihre wirtschaftlichen Beziehungen
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durch den Abbau steuerlicher Hindernisse zu fördern und ihre
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Zusammenarbeit auf steuerlichem Gebiet zu festigen –
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sind wie folgt übereingekommen:
DE: closing
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Zu Urkund dessen haben die hierzu ordnungsgemäß befugten
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Unterzeichnenden dieses Abkommen unterschrieben.
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Geschehen zu Berlin am 19. September 2011 in zwei Urschrif-
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ten, jede in deutscher, türkischer und englischer Sprache, wobei
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jeder Wortlaut verbindlich ist. Bei unterschiedlicher Auslegung
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des deutschen und des türkischen Wortlauts ist der englische
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Wortlaut maßgebend.
DE: protocol-title
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Protokoll
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zum Abkommen
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zwischen der Bundesrepublik Deutschland
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und der Republik Türkei
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zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
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und der Steuerverkürzung
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auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen
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vom 19. September 2011
DE: protocol
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Die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Türkei
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haben ergänzend zum Abkommen vom 19. September 2011 zur
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Vermeidung der Doppelbesteuerung und der Steuerverkürzung
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auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen die nachstehenden
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Bestimmungen vereinbart, die Bestandteil des Abkommens sind:
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(1) Zu Artikel 4 Absatz 3:
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Als Kriterium zur Festlegung des Ansässigkeitsstatus einer
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anderen Person als einer natürlichen Person werden die zustän-
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digen Behörden der Vertragsstaaten vorzugsweise den Ort
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wählen, an dem die Gesellschaft geleitet und die Kontrolle über
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sie ausgeübt wird oder den Ort, an dem auf höchster Ebene
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Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung für die Leitung
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der Gesellschaft getroffen werden.
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(2) Zu den Artikeln 7 und 14:
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a) Vergütungen für technische Dienstleistungen einschließlich
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Studien oder Entwürfe wissenschaftlicher, geologischer oder
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technischer Art oder für Konstruktionsverträge einschließlich
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dazugehöriger Blaupausen oder für Beratungs- oder Über-
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wachungstätigkeit gelten als Vergütungen, auf die Artikel 7
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oder 14 des Abkommens anzuwenden ist.
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b) Artikel 7 gilt auch für die Einkünfte aus der Beteiligung an
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einer Personengesellschaft. Er erstreckt sich auch auf Ver -
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gütungen, die ein Gesellschafter einer Personengesellschaft
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von der Gesellschaft für seine Tätigkeit im Dienst der Gesell-
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schaft, für die Gewährung von Darlehen oder für die Überlas-
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sung von Wirtschaftsgütern bezieht.
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(3) Zu den Artikeln 10 und 11:
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Ungeachtet der Artikel 10 und 11 dieses Abkommens können
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Dividenden und Zinsen in dem Vertragsstaat, aus dem sie stam-
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men, nach dem Recht dieses Staates besteuert werden, wenn
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a) auf Rechten oder Forderungen mit Gewinnbeteiligung, ein-
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schließlich der Einkünfte eines stillen Gesellschafters aus
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seiner Beteiligung als stiller Gesellschafter oder der Einkünf-
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te aus partiarischen Darlehen oder Gewinnobligationen im
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Sinne des Steuerrechts der Bundesrepublik Deutschland,
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beruhen und
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b) bei der Ermittlung der Gewinne des Schuldners der Dividen-
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den oder Zinsen abzugsfähig sind.
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(4) Zu Artikel 11 Absatz 4:
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Zuschläge für verspätete Zahlung im Sinne des Artikels 11 Ab-
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satz 4 werden wie Zinsen behandelt, wenn der Zinssatz unter
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dem fremdvergleichskonformen Zinssatz liegt oder die Zuschlä-
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ge höher als die fremdvergleichskonformen Zuschläge für ver-
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spätete Zahlung sind.
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(5) Zu Artikel 13 Absatz 5:
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Artikel 13 Absatz 5 gilt nicht für Gewinne aus der Veräußerung
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von Aktien von Gesellschaften, die an einer anerkannten Börse
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eines Vertragsstaats notiert sind, oder für Gewinne aus der
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Veräußerung von Aktien im Rahmen der Umstrukturierung einer
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Gesellschaft.
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(6) Zu Artikel 15 Absatz 2:
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Artikel 15 Absatz 2 gilt nicht für Vergütungen, die eine in einem
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Vertragsstaat ansässige Person – in diesem Absatz „der Arbeit-
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nehmer“ genannt – bezieht, und die von einem Arbeitgeber oder
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für einen Arbeitgeber, der nicht im anderen Vertragsstaat ansäs-
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sig ist, für unselbständige Arbeit in diesem anderen Staat gezahlt
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werden, wenn
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a) der Arbeitnehmer im Rahmen dieser unselbständigen Arbeit
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einer anderen Person als dem Arbeitgeber Dienste leistet und
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diese Person unmittelbar oder mittelbar die Art und Weise der
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Ausführung dieser Aufgaben überwacht, leitet oder bestimmt
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b) der Arbeitgeber keine Verantwortung oder Risiken für die
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Ergebnisse der Arbeit des Arbeitnehmers trägt.
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(7) Zu Artikel 24:
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In Bezug auf Artikel 24 Absatz 2 hat der Steuerpflichtige im Fall
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der Türkei die sich aus der Verständigung ergebende Erstattung
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innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr, nachdem die Steuer-
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verwaltung dem Steuerpflichtigen das Ergebnis der Verstän -
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digung mitgeteilt hat, zu beantragen.
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(8) Zu Artikel 25:
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Falls nach Maßgabe des innerstaatlichen Rechts aufgrund
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dieses Abkommens personenbezogene Daten übermittelt wer-
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den, gelten ergänzend die nachfolgenden Bestimmungen unter
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Beachtung der für jeden Vertragsstaat geltenden Rechtsvor-
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schriften:
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a) Die Verwendung der Daten durch die empfangende Stelle ist
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in Übereinstimmung mit Artikel 25 nur zu dem angegebenen
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Zweck und nur zu den durch die übermittelnde Stelle vorge-
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schriebenen Bedingungen zulässig.
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b) Die empfangende Stelle unterrichtet die übermittelnde Stelle
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auf Ersuchen über die Verwendung der übermittelten Daten
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und über die dadurch erzielten Ergebnisse.
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c) Personenbezogene Daten dürfen nur an die zuständigen Stel-
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len übermittelt werden. Die weitere Übermittlung an andere
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Stellen darf nur mit vorheriger Zustimmung der übermitteln-
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den Stelle erfolgen.
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d) Die übermittelnde Stelle ist verpflichtet, auf die Richtigkeit der
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zu übermittelnden Daten sowie auf die Erforderlichkeit und
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Verhältnismäßigkeit in Bezug auf den mit der Übermittlung
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verfolgten Zweck zu achten. Erweist sich, dass unrichtige
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Daten oder Daten, die nicht übermittelt werden durften, über-
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mittelt worden sind, so ist dies der empfangenden Stelle un-
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verzüglich mitzuteilen. Diese ist verpflichtet, die Berichtigung
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oder Löschung solcher Daten unverzüglich vorzunehmen.
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e) Dem Betroffenen ist auf Antrag über die zu seiner Person
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übermittelten Daten sowie über den vorgesehenen Ver -
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wendungszweck Auskunft zu erteilen. Eine Verpflichtung zur
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Auskunftserteilung besteht nicht, sofern eine Abwägung
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ergibt, dass das öffentliche Interesse, die Auskunft nicht zu
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erteilen, das Interesse des Betroffenen an der Auskunfts -
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erteilung überwiegt. Im Übrigen richtet sich das Recht des
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Betroffenen, über die zu seiner Person vorhandenen Daten
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Auskunft zu erhalten, nach dem innerstaatlichen Recht des
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Vertragsstaats, in dessen Hoheitsgebiet die Auskunft bean-
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tragt wird.
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f) Wird jemand infolge von Übermittlungen im Rahmen des
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Informationsaustauschs nach diesem Abkommen rechtswid-
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rig geschädigt, haftet ihm hierfür die empfangende Stelle
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nach Maßgabe ihres innerstaatlichen Rechts. Zahlt die emp-
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fangende Stelle eine Entschädigung für einen Schaden, der
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durch die Verwendung unrichtig übermittelter Daten ver -
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ursacht wurde, so erstattet die übermittelnde Stelle der
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empfangenden Stelle den gezahlten Entschädigungsbetrag
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in voller Höhe.
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g) Soweit das für die übermittelnde Stelle geltende innerstaat -
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liche Recht in Bezug auf die übermittelten personenbezoge-
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nen Daten besondere Löschungsvorschriften enthält, weist
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diese Stelle die empfangende Stelle darauf hin. Unabhängig
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von diesem Recht sind die übermittelten personenbezoge-
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nen Daten zu löschen, sobald sie für den Zweck, für den sie
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übermittelt worden sind, nicht mehr erforderlich sind.
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h) Die übermittelnde und die empfangende Stelle sind verpflich-
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tet, die Übermittlung und den Empfang personenbezogener
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Daten aktenkundig zu machen.
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Die übermittelnde und die empfangende Stelle sind verpflich-
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tet, die übermittelten personenbezogenen Daten wirksam
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gegen unbefugten Zugang, unbefugte Veränderung und
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unbefugte Bekanntgabe zu schützen.
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(9) Zu Artikel 27:
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Der Vertragsstaat, aus dem die Einkünfte stammen, kann eine
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Bescheinigung der zuständigen Behörde über die Ansässigkeit
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in dem anderen Vertragsstaat verlangen. Die zuständigen Behör-
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den beider Vertragsstaaten werden nach dem Inkrafttreten dieses
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Abkommens einen gemeinsamen Vordruck für die Ansässigkeits-
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bescheinigung entwerfen.
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(10) Nach Auffassung beider Vertragsstaaten ist dieses Ab-
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kommen nicht so auszulegen, als hindere es einen Vertragsstaat,
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seine innerstaatlichen Rechtsvorschriften zur Verhinderung der
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Steuerumgehung oder Steuerhinterziehung anzuwenden. Führen
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diese innerstaatlichen Rechtsvorschriften zu einer Doppelbe-
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steuerung, konsultieren die zuständigen Behörden einander nach
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Artikel 24 Absatz 3, wie die Doppelbesteuerung zu vermeiden ist.
DE: protocol-closing
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Zu Urkund dessen haben die hierzu ordnungsgemäß befugten
PDF 22 · pdf-022-line-079
Unterzeichnenden dieses Protokoll unterschrieben.
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Geschehen zu Berlin am 19. September 2011 in zwei Urschrif-
PDF 22 · pdf-022-line-083
ten, jede in deutscher, türkischer und englischer Sprache, wobei
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jeder Wortlaut verbindlich ist. Bei unterschiedlicher Auslegung
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des deutschen und des türkischen Wortlauts ist der englische
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Wortlaut maßgebend.
DE: declaration-title
No separate closing formula in this source section; none invented.
DE: declaration
No separate closing formula in this source section; none invented.
DE: declaration-closing
No separate closing formula in this source section; none invented.
DE: division-headings
No separate closing formula in this source section; none invented.
EN: title
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Agreement
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between the Federal Republic of Germany
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and the Republic of Turkey
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for the Avoidance of Double Taxation
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and of Tax Evasion with respect to taxes on Income
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The Federal Republic of Germany
EN: preamble
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the Republic of Turkey –
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Desiring to promote their mutual economic relations by remov-
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ing fiscal obstacles and to strengthen their cooperation in tax
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matters –
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Have agreed as follows:
EN: closing
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In witness whereof, the undersigned duly authorized hereto,
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have signed the present Agreement.
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Done at Berlin on 19 September 2011 in two originals, each in
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the German, Turkish and English languages, all three texts being
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authentic. In the case of divergent interpretation of the German
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and the Turkish texts, the English text shall prevail.
EN: protocol-title
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Protocol
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to the Agreement
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between the Federal Republic of Germany
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and the Republic of Turkey
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for the Avoidance of Double Taxation
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and of Tax Evasion with respect to Taxes on Income
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signed on 19 September 2011
EN: protocol
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The Federal Republic of Germany and the Republic of Turkey
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have in addition to the Agreement of 19 September 2011 for the
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Avoidance of Double Taxation and of Tax Evasion with respect
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to Taxes on Income agreed on the following provisions, which
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shall form an integral part of the said Agreement:
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1. With reference to paragraph 3 of Article 4:
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It is understood that in order to determine the residence-status of
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a person other than an individual, the competent authorities of
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the Contracting States will adopt as preference criterion the
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place where the entity is actually managed and controlled or the
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place where the decision-making at highest level on important
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policies essential for the management of the entity takes place.
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2. With reference to Articles 7 and 14:
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a) Payments received as a consideration for technical services,
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including studies or surveys of a scientific, geological or tech-
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nical nature, or for engineering contracts including blue prints
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related thereto, or for consultancy or supervisory services
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shall be deemed to be payments to which the provisions of
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Article 7 or 14 of the Agreement apply.
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b) Article 7 shall also apply to income from participation in a
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partnership. It shall further apply to remuneration received by
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a partner from the partnership for activities in the service of
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the partnership and for the granting of loans or the provisi-
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ons of assets.
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3. With reference to Articles 10 and 11:
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Notwithstanding the provisions of Article 10 and 11 of this Agree-
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ment, dividends and interest may be taxed in the Contracting
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States in which they arise, and according to the law of that State,
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a) if they are derived from rights or debt claims carrying a right
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to participate in profits, including income derived by a silent
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partner (“stiller Gesellschafter”) from his participation as
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such, or from a loan with an interest rate linked to borrower’s
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profit (“partiarisches Darlehen”) or from profit sharing bonds
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(“Gewinnobligationen”) within the meaning of the tax law of
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the Federal Republic of Germany and
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b) under the condition that they are deductible in the determina-
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tion of profits of the debtor of such income.
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4. With reference to paragraph 4 of Article 11:
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Penalty charges for late payments mentioned in paragraph 4 of
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Article 11 shall be treated as interest, if the interest rate is lower
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than arm’s length interest rate or penalty charges are higher than
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arm’s length penalty charges for late payments.
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5. With reference to paragraph 5 of Article 13:
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Paragraph 5 of Article 13 shall not apply to gains derived from
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the alienation of shares of companies that are listed on an
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approved stock exchange of one of the Contracting States or to
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gains derived from the alienation of shares in the course of a
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corporate reorganisation.
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6. With reference to paragraph 2 of Article 15:
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It is understood that paragraph 2 of Article 15 shall not apply to
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remuneration derived by a resident of a Contracting State, in this
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paragraph called “the employee”, and paid by or on behalf of an
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employer who is not a resident of the other State in respect of
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an employment exercised in the other Contracting State where:
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a) the employee renders services in the course of that employ-
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ment to a person other than the employer who, directly or
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indirectly, supervises, directs or controls the manner in which
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those services are performed; and
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b) the employer does not bear the responsibility or risk for the
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results produced by the employee’s work.
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7. With reference to Article 24:
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It is understood that with respect to paragraph 2 of Article 24 the
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taxpayer must in the case of Turkey claim the refund resulting
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from such mutual agreement within a period of one year after the
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tax administration has notified the taxpayer of the result of the
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mutual agreement.
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8. With reference to Article 25:
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If in accordance with domestic law personal data are exchanged
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under this Agreement, the following additional provisions shall
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apply subject to the legal provisions in effect for each Con-
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tracting State:
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a) The receiving agency may use such data only for the stated
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purpose and shall be subject to the conditions prescribed by
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the supplying agency in accordance with the provisions of
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Article 25.
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b) The receiving agency shall on request inform the supplying
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agency about the use of the supplied data and the results
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achieved thereby.
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c) Personal data may be supplied only to the responsible agen-
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cies. Any subsequent supply to other agencies may be
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effected only with the prior approval of the supplying agency.
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d) The supplying agency shall be obliged to ensure that the data
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to be supplied are accurate and that they are necessary for
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and proportionate to the purpose for which they are supplied.
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If it emerges that inaccurate data or data which should not
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have been supplied have been supplied, the receiving agen-
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cy shall be informed of this without delay. That agency shall
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be obliged to correct or erase such data without delay.
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e) Upon application the person concerned shall be informed of
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the supplied data relating to him and of the use to which such
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data are to be put. There shall be no obligation to furnish this
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information if on balance it turns out that the public interest in
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withholding it outweighs the interest of the person concer-
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ned in receiving it. In all other respects, the right of the person
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concerned to be informed of the existing data relating to him
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shall be governed by the domestic law of the Contracting
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State in whose sovereign territory the application for the infor-
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mation is made.
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f) The receiving agency shall bear liability in accordance with
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its domestic laws in relation to any person suffering unlawful
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damage as a result of supply under the exchange of data
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pursuant to this Agreement. If the receiving agency pays
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compensation for damage caused by the use of incorrectly
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supplied data, the supplying agency shall reimburse to the
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receiving agency the total amount of compensation paid.
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g) Where the domestic law of the supplying agency contains
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special provisions for the deletion of the personal data
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supplied, that agency shall inform the receiving agency
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accordingly. Irrespective of such law, supplied personal data
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shall be erased once they are no longer required for the pur-
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pose for which they were supplied.
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h) The supplying and the receiving agencies shall be obliged to
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keep official records of the supply and receipt of personal
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data.
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The supplying and the receiving agencies shall be obliged to
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take effective measures to protect the personal data supplied
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against unauthorised access, unauthorised alteration and
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unauthorised disclosure.
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9. With reference to Article 27:
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It is understood that the Contracting State in which the items
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of income arise may ask for a certificate by the competent
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authority on the residence in the other Contracting State. The
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competent authorities of both Contracting States shall design a
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common form as a certification of residence following the entry
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into force of this Agreement.
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10. Both Contracting States are of the opinion that this Agree-
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ment shall not be interpreted to mean that a Contracting State is
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prevented from applying its domestic legal provisions on the
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prevention of tax evasion or tax avoidance. If the application of
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these domestic legal provisions result in double taxation, the
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competent authorities shall consult each other pursuant to
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Article 24 paragraph 3 on how to avoid double taxation.
EN: protocol-closing
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In witness whereof, the undersigned duly authorized hereto,
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have signed the present Protocol.
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Done at Berlin on 19 September 2011 in two originals, each in
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the German, Turkish and English languages, all three texts being
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authentic. In the case of divergent interpretation of the German
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and the Turkish texts, the English text shall prevail.
EN: declaration-title
No separate closing formula in this source section; none invented.
EN: declaration
No separate closing formula in this source section; none invented.
EN: declaration-closing
No separate closing formula in this source section; none invented.
EN: division-headings
No separate closing formula in this source section; none invented.
shared-signatures (separate source evidence)
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Für die Bundesrepublik Deutschland
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For the Federal Republic of Germany
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Pieper
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Schäuble
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Für die Republik Türkei
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For the Republic of Turkey
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Mehmet Şimşek
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Für die Bundesrepublik Deutschland
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For the Federal Republic of Germany
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Pieper
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Schäuble
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Für die Republik Türkei
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For the Republic of Turkey
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Mehmet Şimşek
implementing-law (separate source evidence)
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Gesetz
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zu dem Abkommen vom 19. September 2011
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zwischen der Bundesrepublik Deutschland
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und der Republik Türkei
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zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und der Steuerverkürzung
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auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen
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Vom 24. Mai 2012
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Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz
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beschlossen:
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Artikel 1
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Dem in Berlin am 19. September 2011 unterzeichneten Abkommen zwischen
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der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Türkei zur Vermeidung der
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Doppelbesteuerung und der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom
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Einkommen wird zugestimmt. Das Abkommen wird nachstehend veröffentlicht.
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Artikel 2
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Soweit das Abkommen auf Grund seines Artikels 30 Absatz 2 für die Zeit vor
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seinem Inkrafttreten anzuwenden ist, sind bereits ergangene Steuerfestsetzun-
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gen zu ändern oder aufzuheben. Steuerfestsetzungen sowie ihre Aufhebung und
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Änderung sind insoweit auch zulässig, wenn die Festsetzungsfrist abgelaufen
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ist; dies gilt nur bis zum Ablauf des vierten Kalenderjahrs, das auf das Kalender-
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jahr folgt, in dem das Abkommen in Kraft getreten ist. Soweit sich bis zum Zeit-
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punkt des Inkrafttretens des Abkommens unter Berücksichtigung der jeweiligen
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Besteuerung in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Türkei insge-
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samt eine höhere Belastung ergibt, als sie nach den Rechtsvorschriften vor dem
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Inkrafttreten des Abkommens bestand, wird der Steuermehrbetrag nicht festge-
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setzt.
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Artikel 3
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(1) Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
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(2) Der Tag, an dem das Abkommen nach seinem Artikel 30 Absatz 2 in Kraft
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tritt, ist im Bundesgesetzblatt bekannt zu geben.
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Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetz-
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blatt zu verkünden.
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Berlin, den 24. Mai 2012
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Der Bundespräsident
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Joachim Gauck
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Die Bundeskanzlerin
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Dr. A n g e l a M e r k e l
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Der Bundesminister der Finanzen
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Schäuble
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Der Bundesminister des Auswärtigen
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Guido Westerwelle