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Deutschland – Irland · QuellenfassungArtikel 23 Vermeidung der Doppelbesteuerung

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(1)

(1) Im Rahmen der Rechtsvorschriften Irlands über die An- rechnung der in einem Gebiet außerhalb Irlands zu zahlenden Steuer auf die irische Steuer (jedoch unbeschadet der hierin enthaltenen allgemeinen Grundsätze) wird folgende Steuer - anrechnung gewährt: a) Die nach dem Recht Deutschlands und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen von Gewinnen, Einkünften oder Ver- äußerungsgewinnen aus Quellen innerhalb Deutschlands un- mittelbar oder im Abzugsweg zu zahlende deutsche Steuer (bei Dividenden jedoch nicht die Steuern von den Gewinnen, aus denen die Dividenden gezahlt werden) wird auf die irischen Steuern angerechnet, die anhand der Gewinne, Ein- künfte oder Veräußerungsgewinne berechnet werden, die der Berechnung der deutschen Steuer dienen. b) Bei Dividenden, die von einer in Deutschland ansässigen Gesellschaft an eine in Irland ansässige Gesellschaft gezahlt werden, welcher unmittelbar oder mittelbar mindestens 5 Prozent der stimmberechtigten Anteile der die Dividenden auszahlenden Gesellschaft gehören, wird in die Anrechnung (neben den nach Buchstabe a anrechnungsfähigen deut- schen Steuern) auch die deutsche Steuer einbezogen, die die Gesellschaft von den Gewinnen zu entrichten hat, aus denen die Dividenden gezahlt werden. c) Für Zwecke der Buchstaben a und b gelten Gewinne, Ein- künfte und Veräußerungsgewinne einer in Irland ansässigen Person, die nach diesem Abkommen in Deutschland besteu- ert werden können, als aus deutschen Quellen stammend. d) Einkünfte einer in Irland ansässigen Person, die nach dem Abkommen von der Besteuerung in Irland auszunehmen sind, können gleichwohl in Irland bei der Festsetzung der Steuer für das übrige Einkommen der Person einbezogen werden.

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(2) Bei einer in Deutschland ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt: a) Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer wer- den die Einkünfte aus Irland sowie die in Irland gelegenen Vermögenswerte ausgenommen, die nach diesem Abkom- men tatsächlich in Irland besteuert werden und nicht unter Buchstabe b fallen. Für Einkünfte aus Dividenden gelten die vorstehenden Bestimmungen nur dann, wenn diese Dividenden an eine in Deutschland ansässige Gesellschaft (jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von einer in Irland ansässigen Gesell- schaft gezahlt werden, deren Kapital zu mindestens 10 Pro- zent unmittelbar der deutschen Gesellschaft gehört, und bei der Ermittlung der Gewinne der ausschüttenden Gesellschaft nicht abgezogen worden sind. Für die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der Bemessungsgrundlage Beteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls solche gezahlt würden, nach den vor- hergehenden Sätzen auszunehmen wären. b) Auf die deutsche Steuer vom Einkommen für die folgenden Einkünfte wird unter Beachtung der Vorschriften des deut- schen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer Steuern die irische Steuer angerechnet, die nach irischem Recht und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen für diese Einkünfte gezahlt worden ist: aa) Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen; bb) Einkünfte, die nach Artikel 13 Absatz 4 (Veräußerungs- gewinne) in Irland besteuert werden können; cc) Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen; dd) Einkünfte, die nach Artikel 16 (Künstler und Sportler) in Irland besteuert werden können. c) Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Bestim- mungen des Buchstabens b anzuwenden auf Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zu - grunde liegenden Vermögenswerte, wenn die in Deutschland ansässige Person nicht nachweist, dass die Betriebsstätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn erzielt hat, oder die in Irland ansässige Gesellschaft in dem Wirtschaftsjahr, für das sie die Ausschüttung vorgenommen hat, ihre Brutto- erträge ausschließlich oder fast ausschließlich aus unter § 8 Absatz 1 des deutschen Außensteuergesetzes fallenden Tätigkeiten bezogen hat; Gleiches gilt für unbewegliches Vermögen, das einer Betriebsstätte dient, und die daraus erzielten Einkünfte (Artikel 6 Absatz 4) sowie für die Gewinne aus der Veräußerung dieses unbeweglichen Vermögens (Artikel 13 Absatz 1) und des beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen der Betriebsstätte darstellt (Artikel 13 Absatz 2). d) Deutschland behält aber das Recht, die nach den Bestim- mungen dieses Abkommens von der deutschen Steuer aus- genommenen Einkünfte und Vermögenswerte bei der Fest- setzung seines Steuersatzes zu berücksichtigen. e) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buch - stabe b vermieden, wenn aa) in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen unter- schiedlichen Abkommensbestimmungen zugeordnet oder verschiedenen Personen zugerechnet werden (außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Artikel 26 Absatz 3 regeln lässt und wenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung oder Zurechnung die betreffenden Einkünfte oder Ver- mögenswerte unbesteuert blieben oder niedriger als ohne diesen Konflikt besteuert würden; oder bb) Deutschland nach gehöriger Konsultation mit der zu- ständigen irischen Behörde Irland auf diplomatischem Weg andere Einkünfte notifiziert, bei denen Deutschland die Anrechnungsmethode nach Buchstabe b anzuwen- den beabsichtigt. Die Doppelbesteuerung wird für die notifizierten Einkünfte durch Steueranrechnung vom ersten Tag des Kalenderjahres vermieden, das auf das Kalenderjahr folgt, in dem die Notifikation übermittelt wurde.

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Quellen, Fassung und Grenzen
Quellenfassung
de-ireland-2011-base | BGBl. 2011 II S. 1042 (consent law); S. 1043–1067 (agreement, protocol and joint declaration) | signed 2011-03-30 | published 2011-11-07 | Signed: 2011-03-30 | Gazette publication: 2011-11-07
Quellenform
Official original2011 PDF; reader from proved font-CMap-only derivative, not the original facsimile
Quellenumfang
Original consent law, DE/EN convention, integral protocol and joint declaration; not amended/current law
Abgerufen
2026-10-02
Text- und Sprachumfang
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Aktualität
Original source edition; not a verified current-law consolidation. Signed at Dublin 2011-03-30; consent law 2011-11-01; gazette publication 2011-11-07. Treaty entry 2012-11-28, not application; entry notice dated 2013-02-11, published 2013-03-20. Article 32(2) general application from 2013-01-01 is qualified by tax-specific rules and transitional paragraphs 32(3)–(5). Historical original edition only. Later amending protocols signed 2014-12-03 and 2021-01-19 and a 2025 official consolidation are documented in the cached BMF article; none of their amended wording is imported here. The cache is not fresh currentness proof. This new edition does not replace the held 2025 intake or override its central audit. Later amendments, MLI effects and present-day applicability are not certified. Unreviewed machine transcription. Original 2011 publication only, not a verified current-law consolidation. No qualified human wording, legal, alignment, indexing, deployment or publication approval. Noindex preview only; noindex is not access control. Historical original edition only. Later amending protocols signed 2014-12-03 and 2021-01-19 and a 2025 official consolidation are documented in the cached BMF article; none of their amended wording is imported here. The cache is not fresh currentness proof. This new edition does not replace the held 2025 intake or override its central audit. Later amendments, MLI effects and present-day applicability are not certified.
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Textsprache und Status
de · authentic-language-transcription · machine-transcription
Fundstelle
BGBl. 2011 II S. 1042 (consent law); S. 1043–1067 (agreement, protocol and joint declaration)
SHA-256
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BGBl. 2011 II S. 1042 (consent law); S. 1043–1067 (agreement, protocol and joint declaration) | de-ireland-2011-base | de-ireland-2011-base | BGBl. 2011 II S. 1042 (consent law); S. 1043–1067 (agreement, protocol and joint declaration) | signed 2011-03-30 | published 2011-11-07 | Signed: 2011-03-30 | Gazette publication: 2011-11-07 | Article 23 | de | Pending independent qualified human wording, completeness, currentness, alignment and rendering review. No human approvals. | /library/treaties/de-ireland-2011-base/de/articles/article-23/

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BGBl. 2011 II S. 1042 (consent law); S. 1043–1067 (agreement, protocol and joint declaration)

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