Skip to content
tax-treaties.com
Find a pairAbout the sourcesResearch preview

Articles

Browse all articles
1Artikel 1 Unter das Abkommen fallende Personen2Artikel 2 Unter das Abkommen fallende Steuern3Artikel 3 Allgemeine Begriffsbestimmungen4Artikel 4 Ansässige Person5Artikel 5 Betriebsstätte6Artikel 6 Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen7Artikel 7 Unternehmensgewinne8Artikel 8 Seeschifffahrt und Luftfahrt9Artikel 9 Verbundene Unternehmen10Artikel 10 Dividenden11Artikel 11 Zinsen12Artikel 12 Lizenzgebühren13Artikel 13 Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen14Artikel 14 Selbständige Arbeit15Artikel 15 Einkünfte aus unselbständiger Arbeit16Artikel 16 Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen17Artikel 17 Künstler und Sportler18Artikel 18 Ruhegehälter, Renten und ähnliche Vergütungen19Artikel 19 Öffentlicher Dienst20Artikel 20 Gastprofessoren, Lehrer und Studenten21Artikel 21 Andere Einkünfte22Artikel 22 Vermögen23Artikel 23 Vermeidung der Doppelbesteuerung im Wohnsitzstaat24Artikel 24 Gleichbehandlung25Artikel 25 Verständigungsverfahren26Artikel 26 Informationsaustausch27Artikel 27 Amtshilfe bei der Erhebung von Steuern28Artikel 28 Verfahrensregeln für die Quellenbesteuerung29Artikel 29 Anwendung des Abkommens in bestimmten Fällen30Artikel 30 Mitglieder diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen31Artikel 31 Protokoll32Artikel 32 Inkrafttreten33Artikel 33 Kündigung

33 articles · Deutsch

Source & edition
Country pairs / Albania / Germany

Albania / Germany · 2011 source edition

Artikel 23 Vermeidung der Doppelbesteuerung im Wohnsitzstaat

Deutsch · original source edition

Unreviewed · applicability unverified
Original & source
English contents

Choose a contents page: no source-verified article correspondence is available. Legal or translation equivalence has not been reviewed.

§ PDF page 14 PDF page 15
(1) Bei einer in Deutschland ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt: a) Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer wer- den die Einkünfte aus Albanien sowie die in Albanien gelege- nen Vermögenswerte ausgenommen, die nach diesem Ab- kommen in Albanien besteuert werden können und nicht unter Buchstabe b fallen. Für Einkünfte aus Dividenden gelten die vorstehenden Be- stimmungen nur dann, wenn diese Dividenden an eine in Deutschland ansässige Gesellschaft (jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von einer in Albanien ansässigen Gesellschaft gezahlt werden, deren Kapital zu mindestens 25 vom Hundert unmittelbar der deutschen Gesellschaft ge- hört, und bei der Ermittlung der Gewinne der ausschütten- den Gesellschaft nicht abgezogen worden sind. Für die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer ebenfalls Beteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls solche gezahlt würden, nach den vorhergehenden Sätzen von der Steuerbemessungsgrundlage auszunehmen wären. b) Auf die deutsche Steuer vom Einkommen für die folgenden Einkünfte wird unter Beachtung der Vorschriften des deut- schen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer Steu- ern die albanische Steuer angerechnet, die nach albanischem Recht und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen für diese Einkünfte gezahlt worden ist: aa) Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen; bb) Zinsen; cc) Lizenzgebühren; dd) Einkünfte, die nach Artikel 13 Absatz 2 in Albanien be- steuert werden können; ee) Einkünfte, die nach Nummer 5 des angefügten Proto- kolls in Albanien besteuert werden können; ff) Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen; gg) Einkünfte, die nach Artikel 17 besteuert werden können. c) Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Bestim- mungen des Buchstabens b anzuwenden auf Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zugrun- de liegenden Vermögenswerte, wenn die in Deutschland an- sässige Person nicht nachweist, dass die Betriebsstätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn erzielt hat, oder die in Albanien ansässige Gesellschaft in dem Wirtschafts- jahr, für das sie die Ausschüttung vorgenommen hat, ihre Bruttoerträge ausschließlich oder fast ausschließlich aus unter § 8 Absatz 1 Nr. 1 bis 6 des deutschen Außensteuer- gesetzes fallenden Tätigkeiten bezieht; Gleiches gilt für un- bewegliches Vermögen, das einer Betriebsstätte dient, und die daraus erzielten Einkünfte (Artikel 6 Absatz 4) sowie für die Gewinne aus der Veräußerung dieses unbeweglichen Vermögens (Artikel 13 Absatz 1) und des beweglichen Ver- mögens, das Betriebsvermögen der Betriebsstätte darstellt (Artikel 13 Absatz 3). d) Deutschland behält aber das Recht, die nach den Bestim- mungen dieses Abkommens von der deutschen Steuer ausgenommenen Einkünfte und Vermögenswerte bei der Festsetzung ihres Steuersatzes zu berücksichtigen. e) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buch - stabe b vermieden, aa) wenn in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen unterschiedlichen Abkommensbestimmungen zugeord- net oder verschiedenen Personen zugerechnet werden (außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Artikel 25 Absatz 3 regeln lässt und wenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung oder Zurechnung die betreffenden Einkünfte oder das Ver - mögen unbesteuert blieben oder niedriger als ohne diesen Konflikt besteuert würden oder bb) wenn Deutschland nach Konsultation mit den zuständi- gen albanischen Behörden Albanien auf diplomatischem Weg andere Einkünfte notifiziert, bei denen Deutschland die Anrechnungsmethode nach Buchstabe b anzuwen- den beabsichtigt. Die Doppelbesteuerung wird für die notifizierten Einkünfte durch Steueranrechnung nach Buchstabe b vom ersten Tag des Kalenderjahres vermie- den, das dem Kalenderjahr folgt, in dem die Notifikation übermittelt wurde.
§ PDF page 15 PDF page 16
(2) Bei einer in Albanien ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt: a) Bezieht eine in Albanien ansässige Person Einkünfte oder hat sie Vermögen und können diese Einkünfte oder dieses Ver- mögen nach diesem Abkommen in Deutschland besteuert werden, so rechnet Albanien aa) auf die vom Einkommen dieser Person zu erhebende albanische Steuer den Betrag an, der der in Deutschland gezahlten Steuer vom Einkommen entspricht; und bb) auf die vom Vermögen dieser Person zu erhebende albanische Steuer den Betrag an, der der in Deutschland gezahlten Steuer vom Vermögen entspricht. Der anzurechnende Betrag darf jedoch in beiden Fällen den Teil der vor der Anrechnung ermittelten albanischen Steuer vom Einkommen oder vom Vermögen nicht überschreiten, der auf das Einkommen oder Vermögen entfällt, das in Deutschland besteuert werden kann. b) Einkünfte oder Vermögen einer in Albanien ansässigen Person, die nach dem Abkommen von der Besteuerung in Albanien auszunehmen sind, können gleichwohl in Albanien bei der Festsetzung der Steuer für das übrige Einkommen oder Vermögen der Person einbezogen werden.
Citation to select or copy

Albania / Germany; BGBl. 2011 II S. 1186; edition de-albania-2011-base | BGBl. 2011 II S. 1186 | Signed: 2010-04-06 | Gazette publication: 2011-12-08; article 23; Deutsch; unreviewed source text, current applicability unverified; /editions/de-albania-2011-base/de/articles/article-23/

Disclaimers

Unreviewed machine transcription. Not a verified current-law consolidation or legal advice. Later changes may be missing.

Language switching retains source identifiers only. This is not reviewed legal or translational equivalence.

Page links are source references, not verified paragraph correspondence. Formatting and extraction errors may remain.

Noindex is not access control. This is a research preview, not a statement of authoritative or current law.

Source & edition

BGBl. 2011 II S. 1186

  • Original PDF Official source website ↗

    SHA-256 8947271d46fae020c03a8dfdeb18f09a04373bd8a1330f0092d912e1bbdc3899

Edition
de-albania-2011-base | BGBl. 2011 II S. 1186 | Signed: 2010-04-06 | Gazette publication: 2011-12-08
Text available here
Deutsch, English
Review
Unreviewed; qualified human review pending
Current applicability
Not verified
Gazette publication date
2011-12-08
Provenance
agent source-triage of pinned original; neither date is treaty entry/application
Signature date
2010-04-06
Edition notes and known limitations

Original source edition; not a verified current-law consolidation. Unknown. No current-law consolidation, effective-period determination, MLI application, or complete amendment-chain verification has been performed. Original publication year is not a current applicability date. Bounded agent triage, no qualified wording/alignment/legal review. No exhaustive verification of all later 2026 developments. Matching digest proves retained source identity, not legal force.

The protocol printed with this agreement is separately preserved in source supplements; it has not been merged into treaty articles. Subsequent protocols, amendments, MLI effects, replacements and suspensions are unresolved. This is not a consolidated current-law instrument. Source-triage warnings: Bounded agent triage, no qualified wording/alignment/legal review. No exhaustive verification of all later 2026 developments. Matching digest proves retained source identity, not legal force.

German and English are supplied. The signing clause additionally identifies Albanian as authentic; Albanian is NOT present in this reader. The English text prevails in divergent interpretation of German and Albanian according to the closing clause. Unreviewed coordinate-based machine transcription of this original source edition only. Printed line breaks, hyphens and uncertain token spacing are retained, not silently corrected. Treaty preamble, closing formula, protocol and shared signatures are separate retained assets, not part of the last article. Full supplements: /review/de-albania-2011-base/. PDF page links identify pages, not verified paragraph correspondence. Signed 2010-04-06; consent law 2011-12-05; Gazette publication 2011-12-08; treaty entry into force 2011-12-23 (retained official-article audit evidence); general application from 2012-01-01 (roster, not universal tax-specific start). Encoding-recovery method: only the source font code00 /space Unicode mapping U+0007 to U+0020 changed in a separately hashed derivative. CFF blank glyph, 278-unit advance, unchanged page content streams and 23/23 identical source/derivative page renders for this edition evidence this mapping. Word regrouping is logged; every nonspace character is conserved in sequence within its physical source line. No model-generated treaty wording and no OCR.

Retained metadata & integrity record

← Article 22Article 24 →

All articles in this edition · Other editions for this pair

Treaty source library · research previewCoverage & limitationsOperator / AnbieterBisherige Quellenbibliothek