Skip to content
tax-treaties.com
Find a pairAbout the sourcesResearch preview

Articles

Browse all articles
1Artikel 1 Unter das Abkommen fallende Personen2Artikel 2 Unter das Abkommen fallende Steuern3Artikel 3 Allgemeine Begriffsbestimmungen4Artikel 4 Ansässige Person5Artikel 5 Betriebsstätte6Artikel 6 Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen7Artikel 7 Unternehmensgewinne8Artikel 8 Seeschifffahrt und Luftfahrt9Artikel 9 Verbundene Unternehmen10Artikel 10 Dividenden und Ausschüttungen einer Immobilien-Investmentgesellschaft11Artikel 11 Zinsen12Artikel 12 Lizenzgebühren13Artikel 13 Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen14Artikel 14 Einkünfte aus unselbständiger Arbeit15Artikel 15 Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen16Artikel 16 Künstler und Sportler17Artikel 17 Ruhegehälter, Renten und ähnliche Vergütungen18Artikel 18 Öffentlicher Dienst19Artikel 19 Gastprofessoren, Lehrer und Studenten20Artikel 20 Andere Einkünfte21Artikel 21 Vermögen22Artikel 22 Vermeidung der Doppelbesteuerung im Wohnsitzstaat23Artikel 23 Gleichbehandlung24Artikel 24 Verständigungsverfahren25Artikel 25 Informationsaustausch26Artikel 26 Vorteilsbegrenzung27Artikel 27 Mitglieder diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen28Artikel 28 Protokoll29Artikel 29 Inkrafttreten30Artikel 30 Kündigung

30 articles · Deutsch

Source & edition
Country pairs / Germany / Israel

Germany / Israel · 2015 source edition

Artikel 22 Vermeidung der Doppelbesteuerung im Wohnsitzstaat

Deutsch · original source edition

Unreviewed · applicability unverified
Original & source
English contents

Choose a contents page: no source-verified article correspondence is available. Legal or translation equivalence has not been reviewed.

§ PDF page 14 PDF page 15
(1) Bei einer in Deutschland ansässigen Person wird die Steu- er wie folgt festgesetzt: a) Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer wer- den die Einkünfte aus Israel sowie die in Israel gelegenen Vermögenswerte ausgenommen, die nach diesem Abkom- men in Israel besteuert werden können und nicht unter Buch- stabe b fallen. Für Einkünfte aus Dividenden gelten die vorstehenden Be- stimmungen nur dann, wenn diese Dividenden an eine in Deutschland ansässige Gesellschaft (jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von einer in Israel ansässigen Gesell- schaft gezahlt werden, deren Kapital zu mindestens 10 vom Hundert unmittelbar der deutschen Gesellschaft gehört, und bei der Ermittlung der Gewinne der ausschüttenden Gesell- schaft nicht abgezogen worden sind. Für die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer ebenfalls Beteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls solche gezahlt würden, nach den vorhergehenden Sätzen von der Steuerbemessungsgrundlage auszunehmen wären. b) Auf die deutsche Steuer vom Einkommen für die folgenden Einkünfte wird unter Beachtung der Vorschriften des deutschen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer Steuern die israelische Steuer angerechnet, die nach israeli- schem Recht und in Übereinstimmung mit diesem Abkom- men gezahlt worden ist: aa) Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen, und Aus- schüttungen einer Immobilien-Investmentgesellschaft; bb) Zinsen; cc) Lizenzgebühren; dd) Einkünfte, die nach Artikel 13 Absatz 2 in Israel besteuert werden können; ee) Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen; ff) Einkünfte, die nach Artikel 16 besteuert werden können. c) Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Bestim- mungen des Buchstabens b anzuwenden auf Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zugrun- de liegenden Vermögenswerte, wenn die in Deutschland an- sässige Person nicht nachweist, dass die Betriebsstätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn erzielt hat, oder die in Israel ansässige Gesellschaft in dem Wirtschaftsjahr, für das sie die Ausschüttung vorgenommen hat, ihre Brutto- erträge ausschließlich oder fast ausschließlich aus unter § 8 Absatz 1 Nr. 1 bis 6 des deutschen Außensteuergesetzes fallenden Tätigkeiten bezieht; Gleiches gilt für unbewegliches Vermögen, das einer Betriebsstätte dient, und die daraus erzielten Einkünfte (Artikel 6 Absatz 4) sowie für die Gewinne aus der Veräußerung dieses unbeweglichen Vermögens (Artikel 13 Absatz 1) und des beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen der Betriebsstätte darstellt (Artikel 13 Absatz 3). d) Deutschland behält aber das Recht, die nach den Bestim- mungen dieses Abkommens von der deutschen Steuer ausgenommenen Einkünfte und Vermögenswerte bei der Festsetzung ihres Steuersatzes zu berücksichtigen. e) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buch - stabe b vermieden, aa) wenn in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen unterschiedlichen Abkommensbestimmungen zugeord- net oder verschiedenen Personen zugerechnet werden (außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Artikel 24 Absatz 3 regeln lässt und wenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung oder Zurechnung die betreffenden Einkünfte oder das Vermögen unbesteuert blieben oder niedriger als ohne diesen Konflikt besteuert würden oder bb) wenn Deutschland Israel nach gehöriger Konsultation mit der zuständigen Behörde Israels auf diplomatischem Weg andere Einkünfte notifiziert, bei denen Deutschland die Anrechnungsmethode nach Buchstabe b anzuwen- den beabsichtigt. Die Doppelbesteuerung wird für die notifizierten Einkünfte durch Steueranrechnung nach Buchstabe b vom ersten Tag des Kalenderjahres ver- mieden, das dem Kalenderjahr folgt, in dem die Notifi- kation übermittelt wurde.
§ PDF page 15
(2) Bei einer in Israel ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt: a) Bezieht eine in Israel ansässige Person Einkünfte, die nach diesem Abkommen in Deutschland besteuert werden kön- nen, so rechnet Israel (vorbehaltlich der israelischen Gesetze über die Anrechnung ausländischer Steuern, von denen der allgemeine Grundsatz dieses Absatzes unberührt bleibt) auf die vom Einkommen dieser Person zu erhebende Steuer den Betrag an, der der in Deutschland gezahlten Steuer ent- spricht. b) Diese Anrechungsbeträge dürfen jedoch den Teil der vor der Anrechnung ermittelten Einkommensteuer nicht übersteigen, der auf die Einkünfte entfällt, die in Deutschland besteuert werden können.
Citation to select or copy

Germany / Israel; BGBl. 2015 II S. 1301; edition de-israel-2015-base | BGBl. 2015 II S. 1301 | signed 2014-08-21 | published 2015-11-26 | Signed: 2014-08-21 | Gazette publication: 2015-11-26; article 22; Deutsch; unreviewed source text, current applicability unverified; /editions/de-israel-2015-base/de/articles/article-22/

Disclaimers

Unreviewed machine transcription. Not a verified current-law consolidation or legal advice. Later changes may be missing.

Language switching retains source identifiers only. This is not reviewed legal or translational equivalence.

Page links are source references, not verified paragraph correspondence. Formatting and extraction errors may remain.

Noindex is not access control. This is a research preview, not a statement of authoritative or current law.

Source & edition

BGBl. 2015 II S. 1301

  • Original PDF Official source website ↗

    SHA-256 ff254953ab5239e44eff46f0a53497b4733c71eac974cf7ac823a13cb8a02bd9

Edition
de-israel-2015-base | BGBl. 2015 II S. 1301 | signed 2014-08-21 | published 2015-11-26 | Signed: 2014-08-21 | Gazette publication: 2015-11-26
Text available here
Deutsch, English
Review
Unreviewed; qualified human review pending
Current applicability
Not verified
Gazette publication date
2015-11-26
Provenance
agent source-triage of pinned original; neither date is treaty entry/application
Signature date
2014-08-21
Edition notes and known limitations

Original source edition; not a verified current-law consolidation. Unknown as current law. Signed 2014-08-21; consent law 2015-11-20; gazette publication 2015-11-26. Edition ID year is not a signature date. Treaty entry into force: not resolved as a single source-bound field by the retained audit. Roster general application: 2017-01-01 (not a universal tax-specific rule). Cached official article entry statements (may refer to multiple instruments): 21. August 1966, 24. September 1979, 9. Mai 2016. Evidence is the retained 2026-10-01 agent audit of source PDF, 2026-01-01 roster and cached official HTML, not a fresh current-law determination. Bounded agent triage, no qualified wording/alignment/legal review. No exhaustive verification of all later 2026 developments. Matching digest proves retained source identity, not legal force.

Printed signature protocol retained separately and not merged into articles. Roster future-instrument/negotiation entry (NOT proof of operative amendment): Israel R-P P: 24.05.2019 KR KR. P = Paraphierung (initialled), NOT signature; U = signed, ratification pending; V = negotiation. R-P protocol/R-A replacement. MLI application and complete later amendments, replacements or suspensions are NOT verified. No developments after the retained roster snapshot are certified. This is NOT a current consolidated instrument. Source-triage warnings: Bounded agent triage, no qualified wording/alignment/legal review. No exhaustive verification of all later 2026 developments. Matching digest proves retained source identity, not legal force.

This source supplies German and English versions. The signing clause also identifies Hebrew as authentic; that third version is NOT present in this reader. Missing here does not mean globally unavailable. Unreviewed coordinate-based machine transcription of this original source edition only. Printed line breaks, hyphens and uncertain token spacing are retained, not silently corrected. Treaty preamble, closing formula, protocol and shared signatures are separate retained assets, not part of the last article. Full supplements: /review/de-israel-2015-base/. PDF page links identify pages, not verified paragraph correspondence.

Retained metadata & integrity record

← Article 21Article 23 →

All articles in this edition · Other editions for this pair

Treaty source library · research previewCoverage & limitationsOperator / AnbieterBisherige Quellenbibliothek