tax-treaties.com
Abkommen wechselnQUELLENFASSUNG
Artikel finden

Deutschland – Spanien · QuellenfassungArtikel 22 Vermeidung der Doppelbesteuerung

Unreviewed · applicability unverified

DeutschEspañol

Die Parallelansicht folgt den gespeicherten Artikel- und Absatzkennungen. Sie bestätigt keine geprüfte rechtliche oder übersetzerische Gleichwertigkeit.

(1)

Deutsch

(1) In Spanien wird die Doppelbesteuerung durch Anwendung seiner nationalen Rechtsvorschriften oder der folgenden Bestim- mungen gemäß den nationalen Rechtsvorschriften Spaniens ver- mieden: a) Bezieht eine in Spanien ansässige Person Einkünfte oder besitzt sie Vermögensteile und können diese Einkünfte oder diese Vermögensteile nach diesem Abkommen in Deutsch- land besteuert werden, so rechnet Spanien i) auf die vom Einkommen dieser Person zu erhebende Steuer den Betrag an, der der in Deutschland gezahlten Steuer vom Einkommen entspricht; ii) auf die vom Vermögen dieser Person zu erhebende Steuer den Betrag an, der der in Deutschland auf dieselben Ver- mögensteile gezahlten Steuer entspricht; iii) die Anrechnung der zugrunde liegenden Körperschaft- steuer erfolgt gemäß den nationalen Rechtsvorschriften Spaniens. Der anzurechnende Betrag darf jedoch den Teil der vor der Anrechnung ermittelten Steuer vom Einkommen oder vom Vermögen nicht übersteigen, der auf die Einkünfte, die in Deutschland besteuert werden können, oder auf die Vermö- gensteile, die dort besteuert werden können, entfällt. b) Einkünfte oder Vermögen einer in Spanien ansässigen Per- son, die nach dem Abkommen von der Besteuerung in Spa- nien auszunehmen sind, können dort gleichwohl bei der Fest- setzung der Steuer für das übrige Einkommen oder Vermögen der Person einbezogen werden.

Español

(1) En España, la doble imposición se evitará bien de confor- midad con las disposiciones de su legislación interna o de acuer- do con las siguientes disposiciones, de conformidad con la legis- lación interna española: a) Cuando un residente de España obtenga rentas o posea ele- mentos patrimoniales que, con arreglo a las disposiciones del presente Convenio, puedan someterse a imposición en Alemania, España permitirá: i) la deducción del impuesto sobre la renta de ese residen- te por un importe igual al impuesto sobre la renta pagado en Alemania; ii) la deducción del impuesto sobre el patrimonio de ese re- sidente por un importe igual al impuesto pagado en Ale- mania sobre esos mismos elementos patrimoniales; iii) la deducción del impuesto sobre sociedades efectiva- mente pagado por la sociedad que reparte los dividen- dos, correspondiente a los beneficios con cargo a los cuales dichos dividendos se pagan, de acuerdo con la le- gislación interna de España. Sin embargo, dicha deducción no podrá exceder de la parte del impuesto sobre la renta o del impuesto sobre el patrimo- nio, calculados antes de la deducción, correspondiente a la renta o a los elementos patrimoniales que puedan someter- se a imposición en Alemania. b) Cuando con arreglo a cualquier disposición del presente Convenio las rentas obtenidas por un residente de España, o el patrimonio que posea, estén exentos de impuestos en Es- paña, España podrá, no obstante, tomar en consideración las rentas o el patrimonio exentos para calcular el impuesto sobre el resto de las rentas o del patrimonio de ese residen- te.

PDF-Seite · 14

(2)

Deutsch

(2) Bei einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt: a) Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer wer- den die Einkünfte aus dem Königreich Spanien sowie die im Königreich Spanien gelegenen Vermögenswerte ausgenom- men, die nach diesem Abkommen im Königreich Spanien tat- sächlich besteuert werden und nicht unter Buchstabe b fal- len. Für Einkünfte aus Dividenden gilt die vorstehende Bestim- mung nur dann, wenn diese Dividenden an eine in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Gesellschaft (jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von einer im Königreich Spanien ansässigen Gesellschaft gezahlt werden, deren Kapital zu mindestens 10 vom Hundert unmittelbar der deutschen Gesellschaft gehört, und bei der Ermittlung der Gewinne der ausschüttenden Gesellschaft nicht abgezogen worden sind. Für die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer ebenfalls Beteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls solche gezahlt würden, nach den vorhergehenden Sätzen von der Steuerbemessungsgrundlage auszunehmen wären. b) Auf die deutsche Steuer für die folgenden Einkünfte oder für im Königreich Spanien gelegenes Vermögen wird unter Beachtung der Vorschriften des deutschen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer Steuern die spanische Steuer angerechnet, die nach dem Recht des Königreichs Spanien und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen gezahlt wor- den ist: i) Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen; ii) Einkünfte, die nach Artikel 13 Absätze 2 und 3 im König- reich Spanien besteuert werden können; iii) Einkünfte, die nach Artikel 14 Absatz 3 im Königreich Spanien besteuert werden können; iv) Einkünfte, die nach Artikel 15 im Königreich Spanien be- steuert werden können; v) Einkünfte, die nach Artikel 16 im Königreich Spanien be- steuert werden können; vi) Einkünfte, die nach Artikel 17 Absätze 2 und 3 im König- reich Spanien besteuert werden können; vii) Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen (einschließlich Einkünften aus der Veräußerung dieses Vermögens) oder die Vermögenswerte, soweit dieses Vermögen nicht tat- sächlich zu einer Betriebsstätte im Königreich Spanien gehört. c) Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Be - stimmungen des Buchstabens b anzuwenden auf Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zu- grunde liegenden Vermögenswerte, wenn die in der Bundes- republik Deutschland ansässige Person nicht nachweist, dass die Betriebsstätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn erzielt hat, oder die im Königreich Spanien an- sässige Gesellschaft in dem Wirtschaftsjahr, für das sie die Ausschüttung vorgenommen hat, ihre Bruttoerträge aus- schließlich oder fast ausschließlich aus unter § 8 Absatz 1 des deutschen Außensteuergesetzes fallenden Tätigkeiten bezogen hat; Gleiches gilt für unbewegliches Vermögen, das einer Betriebsstätte dient, und die daraus erzielten Einkünfte (Artikel 6 Absatz 3) sowie für die Gewinne aus der Veräuße- rung dieses unbeweglichen Vermögens (Artikel 13 Absatz 1) und des beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen der Betriebsstätte darstellt (Artikel 13 Absatz 4). d) Die Bundesrepublik Deutschland behält aber das Recht, die nach den Bestimmungen dieses Abkommens von der deut- schen Steuer ausgenommenen Einkünfte und Vermögens- werte bei der Festsetzung ihres Steuersatzes zu berücksich- tigen. e) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buch - stabe b vermieden, wenn i) in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen unter- schiedlichen Abkommensbestimmungen zugeordnet oder verschiedenen Personen zugerechnet werden (außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Artikel 24 Absatz 3 regeln lässt und wenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung oder Zu- rechnung die betreffenden Einkünfte oder Vermögens- werte unbesteuert blieben oder niedriger als ohne diesen Konflikt besteuert würden; oder ii) die Bundesrepublik Deutschland nach Konsultation mit der zuständigen Behörde des Königreichs Spanien auf diplomatischem Weg dem Königreich Spanien andere Einkünfte notifiziert, bei denen sie die Anrechnungs - methode nach Buchstabe b anzuwenden beabsichtigt. Die Doppelbesteuerung wird für die notifizierten Einkünf- te durch Steueranrechnung vom ersten Tag des Kalender- jahrs vermieden, das dem Kalenderjahr folgt, in dem die Notifikation übermittelt wurde.

Español

(2) En el caso de un residente de la República Federal de Ale- mania, el impuesto se determinará como sigue: a) Salvo que se admita un crédito por impuestos pagados en el extranjero en virtud del subapartado b), todo elemento de renta procedente del Reino de España y todo elemento patri- monial situado en el Reino de España que, de conformidad con el presente Convenio, se someta efectivamente a impo- sición en el Reino de España, quedará excluido de la base del impuesto alemán. En el caso de los elementos de renta procedentes de divi- dendos, la disposición precedente se aplicará únicamente respecto de aquellos dividendos pagados a una sociedad (excluidas las sociedades de personas) residente de la Re- pública Federal de Alemania por una sociedad residente del Reino de España, cuando la titularidad directa de al menos el 10 por ciento del capital de la sociedad que reparte los divi- dendos pertenezca a la sociedad alemana y que no se hu- bieran deducido en la determinación del beneficio de dicha sociedad. De conformidad con las disposiciones precedentes, se ex- cluirá de la base de los impuestos sobre el patrimonio toda participación social cuyos dividendos, en caso de pagarse, estarían exentos. b) Con arreglo a lo dispuesto en la legislación fiscal alemana re- lativa a la imputación de impuestos extranjeros, se admitirá la deducción del impuesto español pagado en virtud de la le- gislación del Reino de España y de conformidad con el pre- sente Convenio contra el impuesto alemán debido sobre los siguientes elementos de renta o de patrimonio situados en el Reino de España: i) los dividendos no comprendidos en el subapartado a); ii) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con los apar- tados 2 y 3 del artículo 13; iii) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con el apar- tado 3 del artículo 14; iv) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con las dis- posiciones del artículo 15; v) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con las dis- posiciones del artículo 16; vi) los elementos de renta que puedan someterse a imposi- ción en el Reino de España de conformidad con los apar- tados 2 y 3 del artículo 17; vii) los elementos de renta procedentes de bienes inmuebles (comprendida la renta procedente de su enajenación) o el patrimonio constituido por dicho bien, en la medida en que el inmueble no esté efectivamente vinculado a un es- tablecimiento permanente en el Reino de España. c) Las disposiciones del subapartado b) serán aplicables en lu- gar de las disposiciones del subapartado a) en relación con los elementos de renta definidos en los artículos 7 y 10 y con los activos de los que se derivan tales rentas cuando el resi- dente de la República Federal de Alemania no pruebe que la renta bruta del establecimiento permanente en el ejercicio fis- cal en el que se obtuvo el beneficio, o de la sociedad resi- dente en el Reino de España en el ejercicio fiscal respecto del que se pagaron los dividendos, procedía exclusivamente o casi exclusivamente de actividades comprendidas en el significado del apartado 1 del artículo 8 de la Ley sobre Re- laciones Fiscales Internacionales alemana (“Aussensteuerge- setz”). Este principio rige igualmente los bienes inmuebles utilizados por un establecimiento permanente y la renta pro- cedente de esos bienes inmuebles del establecimiento per- manente (apartado 3 del artículo 6), así como los beneficios procedentes de la enajenación de dicho bien inmueble (apar- tado 1 del artículo 13) y de los bienes muebles que formen parte del activo del establecimiento permanente (apartado 4 del artículo 13). d) Sin embargo, para la determinación del tipo impositivo, la Re- pública Federal de Alemania se reserva el derecho a tomar en consideración los elementos de renta y de patrimonio que, en virtud de lo dispuesto en el presente Convenio, estén exentos del impuesto alemán. e) No obstante lo dispuesto en el subapartado a) la doble impo- sición se evitará mediante el método de imputación, como se expresa en el subapartado b) i) si los Estados contratantes consideran determinados ele- mentos de renta o de patrimonio al amparo de disposi- ciones distintas de este Convenio, o se los atribuyen a personas distintas (excepto en virtud del artículo 9) y este conflicto no puede resolverse siguiendo el procedimien- to previsto en el apartado 3 del artículo 24 y, como resul- tado de esta diferencia de criterios o de atribución, la ren- ta o el capital en cuestión quedaran sin imposición o sujetos a una imposición inferior a la que correspondería en caso de que hubiera acuerdo o ii) si tras las debidas consultas con la autoridad competen- te del Reino de España, la República Federal de Alemania notificara al Reino de España a través de canales diplo- máticos otros elementos de renta a los que vaya a aplicar las disposiciones del subapartado b). En tal caso, la do- ble imposición se evitaría en relación con las rentas noti- ficadas permitiendo la imputación desde el primer día del año civil siguiente a aquel en el que se produjo la notifica- ción.

PDF-Seite · 14PDF-Seite · 15PDF-Seite · 16
Quellen, Fassung und Grenzen
Quellenfassung
de-spain-2012-base | BGBl. 2012 II S. 18 | Signed: 2011-02-03 | Gazette publication: 2012-01-20
Quellenform
official-publication PDF retained unchanged; reader derives from an evidenced native font-map encoding-recovery derivative, not OCR
Quellenumfang
original implementing law, bilingual base treaty and accompanying protocol; not a current consolidated text
Abgerufen
2026-09-30
Text- und Sprachumfang
The original signing clause identifies German and Spanish as equally authentic; both are supplied separately. Divergent interpretation is referred to Article24; no English treaty version is claimed. Unreviewed coordinate-based machine transcription of this original source edition only. Printed line breaks, hyphens and uncertain token spacing are retained, not silently corrected. Treaty preamble, closing formula, protocol and shared signatures are separate retained assets, not part of the last article. Full supplements: /review/de-spain-2012-base/. PDF page links identify pages, not verified paragraph correspondence. Signed 2011-02-03; consent law 2012-01-16; Gazette publication 2012-01-20; treaty entry into force UNRESOLVED in pinned audit (retained official-article audit evidence); general application from 2013-01-01 (roster, not universal tax-specific start). Encoding-recovery method: only independently evidenced source font code00 /space Unicode mappings U+0007 to U+0020 changed in a separately hashed derivative. CFF blank glyphs, 278-unit advances, unchanged decoded page content streams and 25/25 identical page renders evidence this mapping. Word regrouping is logged; every nonspace character is conserved in sequence within its physical source line. No generated treaty wording and no OCR.
Prüfstatus
Pending human wording, completeness, source-authority, currentness, alignment and rendering review. No legal review performed.
Aktualität
Original source edition; not a verified current-law consolidation. Original base edition only; current law NOT verified. Integral protocol retained separately, not merged into the final article. Later changes and 2026 developments are not exhaustively verified. KNOWN MLI EFFECTS OMITTED: audit records general application from 2025-01-01 and Part VI from 2024-11-01; neither is incorporated. Tax-specific MLI application remains unreviewed. Replaces agreement signed 1966-12-05; exact transitional effects remain unreviewed. Bounded agent triage, no qualified wording/alignment/legal review. No exhaustive verification of all later 2026 developments. Matching digest proves retained source identity, not legal force.
Protokolle und spätere Instrumente
Integral protocol retained separately, not merged into the final article. Later changes and 2026 developments are not exhaustively verified. KNOWN MLI EFFECTS OMITTED: audit records general application from 2025-01-01 and Part VI from 2024-11-01; neither is incorporated. Tax-specific MLI application remains unreviewed. Replaces agreement signed 1966-12-05; exact transitional effects remain unreviewed. Source-triage warnings: Bounded agent triage, no qualified wording/alignment/legal review. No exhaustive verification of all later 2026 developments. Matching digest proves retained source identity, not legal force. Known related/later instruments NOT included in this source (agent triage, not exhaustive): BEPS-MLI; general application from: 2025-01-01; part VI general application from: 2024-11-01
Textsprache und Status
de · authentic-language-transcription · machine-transcription
Fundstelle
BGBl. 2012 II S. 18
SHA-256
7e0155652e1a9474d10b4892f59663951b7e809035a1c1ad7cccd30ef4dc9c27

Fundstelle

Copyable citation

BGBl. 2012 II S. 18 | de-spain-2012-base | de-spain-2012-base | BGBl. 2012 II S. 18 | Signed: 2011-02-03 | Gazette publication: 2012-01-20 | Article 22 | de | Pending human wording, completeness, source-authority, currentness, alignment and rendering review. No legal review performed. | /library/treaties/de-spain-2012-base/de/articles/article-22/

Disclaimers

Sprachwechsel behält übereinstimmende Artikel- und Absatzkennungen bei. Die Zuordnung bestätigt keine geprüfte rechtliche oder übersetzerische Gleichwertigkeit.

BGBl. 2012 II S. 18

Ungeprüfte Maschinentranskription. Keine geprüfte aktuelle Konsolidierung oder Rechtsberatung. Spätere Änderungen können fehlen.

Quellendetails · Präambel und Protokoll

Source-page links are references, not human paragraph verification.

Quellen, Fassung und Grenzen

Abkommen wechseln