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1Artikel 1 Unter das Abkommen fallende Personen2Artikel 2 Unter das Abkommen fallende Steuern3Artikel 3 Allgemeine Begriffsbestimmungen4Artikel 4 Ansässige Person5Artikel 5 Betriebsstätte6Artikel 6 Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen7Artikel 7 Unternehmensgewinne8Artikel 8 Seeschifffahrt, Binnenschifffahrt und Luftfahrt9Artikel 9 Verbundene Unternehmen10Artikel 10 Dividenden11Artikel 11 Zinsen12Artikel 12 Lizenzgebühren13Artikel 13 Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen14Artikel 14 Einkünfte aus unselbständiger Arbeit15Artikel 15 Aufsichtsrats- oder Verwaltungsratsvergütungen16Artikel 16 Künstler und Sportler17Artikel 17 Ruhegehälter und Renten18Artikel 18 Öffentlicher Dienst19Artikel 19 Gastprofessoren, Lehrer und Studierende20Artikel 20 Andere Einkünfte21Artikel 21 Vermögen22Artikel 22 Tätigkeiten vor der Küste23Artikel 23 Vermeidung der Doppelbesteuerung24Artikel 24 Gleichbehandlung25Artikel 25 Verständigungsverfahren26Artikel 26 Informationsaustausch27Artikel 27 Amtshilfe bei der Erhebung von Steuern28Artikel 28 Verfahrensregeln für die Quellenbesteuerung29Artikel 29 Einschränkung der Abkommensvergünstigung30Artikel 30 Mitglieder diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen31Artikel 31 Protokoll32Artikel 32 Inkrafttreten33Artikel 33 Kündigung34Artikel 34 Registrierung

34 articles · Deutsch

Source & edition
Country pairs / Germany / Ireland

Germany / Ireland · 2011 source edition

Artikel 23 Vermeidung der Doppelbesteuerung

Deutsch · original source edition

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§ PDF page 14
(1) Im Rahmen der Rechtsvorschriften Irlands über die An- rechnung der in einem Gebiet außerhalb Irlands zu zahlenden Steuer auf die irische Steuer (jedoch unbeschadet der hierin enthaltenen allgemeinen Grundsätze) wird folgende Steuer - anrechnung gewährt: a) Die nach dem Recht Deutschlands und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen von Gewinnen, Einkünften oder Ver- äußerungsgewinnen aus Quellen innerhalb Deutschlands un- mittelbar oder im Abzugsweg zu zahlende deutsche Steuer (bei Dividenden jedoch nicht die Steuern von den Gewinnen, aus denen die Dividenden gezahlt werden) wird auf die irischen Steuern angerechnet, die anhand der Gewinne, Ein- künfte oder Veräußerungsgewinne berechnet werden, die der Berechnung der deutschen Steuer dienen. b) Bei Dividenden, die von einer in Deutschland ansässigen Gesellschaft an eine in Irland ansässige Gesellschaft gezahlt werden, welcher unmittelbar oder mittelbar mindestens 5 Prozent der stimmberechtigten Anteile der die Dividenden auszahlenden Gesellschaft gehören, wird in die Anrechnung (neben den nach Buchstabe a anrechnungsfähigen deut- schen Steuern) auch die deutsche Steuer einbezogen, die die Gesellschaft von den Gewinnen zu entrichten hat, aus denen die Dividenden gezahlt werden. c) Für Zwecke der Buchstaben a und b gelten Gewinne, Ein- künfte und Veräußerungsgewinne einer in Irland ansässigen Person, die nach diesem Abkommen in Deutschland besteu- ert werden können, als aus deutschen Quellen stammend. d) Einkünfte einer in Irland ansässigen Person, die nach dem Abkommen von der Besteuerung in Irland auszunehmen sind, können gleichwohl in Irland bei der Festsetzung der Steuer für das übrige Einkommen der Person einbezogen werden.
§ PDF page 14
(2) Bei einer in Deutschland ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt: a) Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer wer- den die Einkünfte aus Irland sowie die in Irland gelegenen Vermögenswerte ausgenommen, die nach diesem Abkom- men tatsächlich in Irland besteuert werden und nicht unter Buchstabe b fallen. Für Einkünfte aus Dividenden gelten die vorstehenden Bestimmungen nur dann, wenn diese Dividenden an eine in Deutschland ansässige Gesellschaft (jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von einer in Irland ansässigen Gesell- schaft gezahlt werden, deren Kapital zu mindestens 10 Pro- zent unmittelbar der deutschen Gesellschaft gehört, und bei der Ermittlung der Gewinne der ausschüttenden Gesellschaft nicht abgezogen worden sind. Für die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der Bemessungsgrundlage Beteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls solche gezahlt würden, nach den vor- hergehenden Sätzen auszunehmen wären. b) Auf die deutsche Steuer vom Einkommen für die folgenden Einkünfte wird unter Beachtung der Vorschriften des deut- schen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer Steuern die irische Steuer angerechnet, die nach irischem Recht und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen für diese Einkünfte gezahlt worden ist: aa) Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen; bb) Einkünfte, die nach Artikel 13 Absatz 4 (Veräußerungs- gewinne) in Irland besteuert werden können; cc) Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen; dd) Einkünfte, die nach Artikel 16 (Künstler und Sportler) in Irland besteuert werden können. c) Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Bestim- mungen des Buchstabens b anzuwenden auf Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zu - grunde liegenden Vermögenswerte, wenn die in Deutschland ansässige Person nicht nachweist, dass die Betriebsstätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn erzielt hat, oder die in Irland ansässige Gesellschaft in dem Wirtschaftsjahr, für das sie die Ausschüttung vorgenommen hat, ihre Brutto- erträge ausschließlich oder fast ausschließlich aus unter § 8 Absatz 1 des deutschen Außensteuergesetzes fallenden Tätigkeiten bezogen hat; Gleiches gilt für unbewegliches Vermögen, das einer Betriebsstätte dient, und die daraus erzielten Einkünfte (Artikel 6 Absatz 4) sowie für die Gewinne aus der Veräußerung dieses unbeweglichen Vermögens (Artikel 13 Absatz 1) und des beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen der Betriebsstätte darstellt (Artikel 13 Absatz 2). d) Deutschland behält aber das Recht, die nach den Bestim- mungen dieses Abkommens von der deutschen Steuer aus- genommenen Einkünfte und Vermögenswerte bei der Fest- setzung seines Steuersatzes zu berücksichtigen. e) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buch - stabe b vermieden, wenn aa) in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen unter- schiedlichen Abkommensbestimmungen zugeordnet oder verschiedenen Personen zugerechnet werden (außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Artikel 26 Absatz 3 regeln lässt und wenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung oder Zurechnung die betreffenden Einkünfte oder Ver- mögenswerte unbesteuert blieben oder niedriger als ohne diesen Konflikt besteuert würden; oder bb) Deutschland nach gehöriger Konsultation mit der zu- ständigen irischen Behörde Irland auf diplomatischem Weg andere Einkünfte notifiziert, bei denen Deutschland die Anrechnungsmethode nach Buchstabe b anzuwen- den beabsichtigt. Die Doppelbesteuerung wird für die notifizierten Einkünfte durch Steueranrechnung vom ersten Tag des Kalenderjahres vermieden, das auf das Kalenderjahr folgt, in dem die Notifikation übermittelt wurde.
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Germany / Ireland; BGBl. 2011 II S. 1042 (consent law); S. 1043–1067 (agreement, protocol and joint declaration); edition de-ireland-2011-base | BGBl. 2011 II S. 1042 (consent law); S. 1043–1067 (agreement, protocol and joint declaration) | signed 2011-03-30 | published 2011-11-07 | Signed: 2011-03-30 | Gazette publication: 2011-11-07; article 23; Deutsch; unreviewed source text, current applicability unverified; /editions/de-ireland-2011-base/de/articles/article-23/

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Source & edition

BGBl. 2011 II S. 1042 (consent law); S. 1043–1067 (agreement, protocol and joint declaration)

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Edition
de-ireland-2011-base | BGBl. 2011 II S. 1042 (consent law); S. 1043–1067 (agreement, protocol and joint declaration) | signed 2011-03-30 | published 2011-11-07 | Signed: 2011-03-30 | Gazette publication: 2011-11-07
Text available here
Deutsch, English
Review
Unreviewed; qualified human review pending
Current applicability
Not verified
Gazette publication date
2011-11-07
Provenance
agent source-triage of pinned original; neither date is treaty entry/application
Signature date
2011-03-30
Edition notes and known limitations

Original source edition; not a verified current-law consolidation. Signed at Dublin 2011-03-30; consent law 2011-11-01; gazette publication 2011-11-07. Treaty entry 2012-11-28, not application; entry notice dated 2013-02-11, published 2013-03-20. Article 32(2) general application from 2013-01-01 is qualified by tax-specific rules and transitional paragraphs 32(3)–(5). Historical original edition only. Later amending protocols signed 2014-12-03 and 2021-01-19 and a 2025 official consolidation are documented in the cached BMF article; none of their amended wording is imported here. The cache is not fresh currentness proof. This new edition does not replace the held 2025 intake or override its central audit. Later amendments, MLI effects and present-day applicability are not certified. Unreviewed machine transcription. Original 2011 publication only, not a verified current-law consolidation. No qualified human wording, legal, alignment, indexing, deployment or publication approval. Noindex preview only; noindex is not access control. Historical original edition only. Later amending protocols signed 2014-12-03 and 2021-01-19 and a 2025 official consolidation are documented in the cached BMF article; none of their amended wording is imported here. The cache is not fresh currentness proof. This new edition does not replace the held 2025 intake or override its central audit. Later amendments, MLI effects and present-day applicability are not certified.

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