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1Artikel 1 Unter das Abkommen fallende Personen2Artikel 2 Unter das Abkommen fallende Steuern3Artikel 3 Allgemeine Begriffsbestimmungen4Artikel 4 Ansässige Person5Artikel 5 Betriebsstätte6Artikel 6 Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen7Artikel 7 Unternehmensgewinne8Artikel 8 Seeschifffahrt, Binnenschifffahrt und Luftfahrt9Artikel 9 Verbundene Unternehmen10Artikel 10 Dividenden11Artikel 11 Zinsen12Artikel 12 Lizenzgebühren13Artikel 13 Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen14Artikel 14 Einkünfte aus unselbständiger Arbeit15Artikel 15 Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen16Artikel 16 Künstler und Sportler17Artikel 17 Ruhegehälter und Renten18Artikel 18 Öffentlicher Dienst19Artikel 19 Gastprofessoren, Lehrer und Studenten20Artikel 20 Andere Einkünfte21Artikel 21 Vermögen22Artikel 22 Vermeidung der Doppelbesteuerung23Artikel 23 Gleichbehandlung24Artikel 24 Verständigungsverfahren25Artikel 25 Informationsaustausch26Artikel 26 Amtshilfe bei der Erhebung von Steuern27Artikel 27 Mitglieder diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen28Artikel 28 Schranken für die Abkommensvergünstigungen29Artikel 29 Protokoll30Artikel 30 Inkrafttreten31Artikel 31 Kündigung32Artikel 32 Registrierung

32 articles · Deutsch

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Country pairs / Germany / Spain

Germany / Spain · 2012 source edition

Artikel 22 Vermeidung der Doppelbesteuerung

Deutsch · original source edition

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§ PDF page 14
(1) In Spanien wird die Doppelbesteuerung durch Anwendung seiner nationalen Rechtsvorschriften oder der folgenden Bestim- mungen gemäß den nationalen Rechtsvorschriften Spaniens ver- mieden: a) Bezieht eine in Spanien ansässige Person Einkünfte oder besitzt sie Vermögensteile und können diese Einkünfte oder diese Vermögensteile nach diesem Abkommen in Deutsch- land besteuert werden, so rechnet Spanien i) auf die vom Einkommen dieser Person zu erhebende Steuer den Betrag an, der der in Deutschland gezahlten Steuer vom Einkommen entspricht; ii) auf die vom Vermögen dieser Person zu erhebende Steuer den Betrag an, der der in Deutschland auf dieselben Ver- mögensteile gezahlten Steuer entspricht; iii) die Anrechnung der zugrunde liegenden Körperschaft- steuer erfolgt gemäß den nationalen Rechtsvorschriften Spaniens. Der anzurechnende Betrag darf jedoch den Teil der vor der Anrechnung ermittelten Steuer vom Einkommen oder vom Vermögen nicht übersteigen, der auf die Einkünfte, die in Deutschland besteuert werden können, oder auf die Vermö- gensteile, die dort besteuert werden können, entfällt. b) Einkünfte oder Vermögen einer in Spanien ansässigen Per- son, die nach dem Abkommen von der Besteuerung in Spa- nien auszunehmen sind, können dort gleichwohl bei der Fest- setzung der Steuer für das übrige Einkommen oder Vermögen der Person einbezogen werden.
§ PDF page 14 PDF page 15 PDF page 16
(2) Bei einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt: a) Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer wer- den die Einkünfte aus dem Königreich Spanien sowie die im Königreich Spanien gelegenen Vermögenswerte ausgenom- men, die nach diesem Abkommen im Königreich Spanien tat- sächlich besteuert werden und nicht unter Buchstabe b fal- len. Für Einkünfte aus Dividenden gilt die vorstehende Bestim- mung nur dann, wenn diese Dividenden an eine in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Gesellschaft (jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von einer im Königreich Spanien ansässigen Gesellschaft gezahlt werden, deren Kapital zu mindestens 10 vom Hundert unmittelbar der deutschen Gesellschaft gehört, und bei der Ermittlung der Gewinne der ausschüttenden Gesellschaft nicht abgezogen worden sind. Für die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer ebenfalls Beteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls solche gezahlt würden, nach den vorhergehenden Sätzen von der Steuerbemessungsgrundlage auszunehmen wären. b) Auf die deutsche Steuer für die folgenden Einkünfte oder für im Königreich Spanien gelegenes Vermögen wird unter Beachtung der Vorschriften des deutschen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer Steuern die spanische Steuer angerechnet, die nach dem Recht des Königreichs Spanien und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen gezahlt wor- den ist: i) Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen; ii) Einkünfte, die nach Artikel 13 Absätze 2 und 3 im König- reich Spanien besteuert werden können; iii) Einkünfte, die nach Artikel 14 Absatz 3 im Königreich Spanien besteuert werden können; iv) Einkünfte, die nach Artikel 15 im Königreich Spanien be- steuert werden können; v) Einkünfte, die nach Artikel 16 im Königreich Spanien be- steuert werden können; vi) Einkünfte, die nach Artikel 17 Absätze 2 und 3 im König- reich Spanien besteuert werden können; vii) Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen (einschließlich Einkünften aus der Veräußerung dieses Vermögens) oder die Vermögenswerte, soweit dieses Vermögen nicht tat- sächlich zu einer Betriebsstätte im Königreich Spanien gehört. c) Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Be - stimmungen des Buchstabens b anzuwenden auf Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zu- grunde liegenden Vermögenswerte, wenn die in der Bundes- republik Deutschland ansässige Person nicht nachweist, dass die Betriebsstätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn erzielt hat, oder die im Königreich Spanien an- sässige Gesellschaft in dem Wirtschaftsjahr, für das sie die Ausschüttung vorgenommen hat, ihre Bruttoerträge aus- schließlich oder fast ausschließlich aus unter § 8 Absatz 1 des deutschen Außensteuergesetzes fallenden Tätigkeiten bezogen hat; Gleiches gilt für unbewegliches Vermögen, das einer Betriebsstätte dient, und die daraus erzielten Einkünfte (Artikel 6 Absatz 3) sowie für die Gewinne aus der Veräuße- rung dieses unbeweglichen Vermögens (Artikel 13 Absatz 1) und des beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen der Betriebsstätte darstellt (Artikel 13 Absatz 4). d) Die Bundesrepublik Deutschland behält aber das Recht, die nach den Bestimmungen dieses Abkommens von der deut- schen Steuer ausgenommenen Einkünfte und Vermögens- werte bei der Festsetzung ihres Steuersatzes zu berücksich- tigen. e) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buch - stabe b vermieden, wenn i) in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen unter- schiedlichen Abkommensbestimmungen zugeordnet oder verschiedenen Personen zugerechnet werden (außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Artikel 24 Absatz 3 regeln lässt und wenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung oder Zu- rechnung die betreffenden Einkünfte oder Vermögens- werte unbesteuert blieben oder niedriger als ohne diesen Konflikt besteuert würden; oder ii) die Bundesrepublik Deutschland nach Konsultation mit der zuständigen Behörde des Königreichs Spanien auf diplomatischem Weg dem Königreich Spanien andere Einkünfte notifiziert, bei denen sie die Anrechnungs - methode nach Buchstabe b anzuwenden beabsichtigt. Die Doppelbesteuerung wird für die notifizierten Einkünf- te durch Steueranrechnung vom ersten Tag des Kalender- jahrs vermieden, das dem Kalenderjahr folgt, in dem die Notifikation übermittelt wurde.
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Germany / Spain; BGBl. 2012 II S. 18; edition de-spain-2012-base | BGBl. 2012 II S. 18 | Signed: 2011-02-03 | Gazette publication: 2012-01-20; article 22; Deutsch; unreviewed source text, current applicability unverified; /editions/de-spain-2012-base/de/articles/article-22/

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Source & edition

BGBl. 2012 II S. 18

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Edition
de-spain-2012-base | BGBl. 2012 II S. 18 | Signed: 2011-02-03 | Gazette publication: 2012-01-20
Text available here
Deutsch, Español
Review
Unreviewed; qualified human review pending
Current applicability
Not verified
Gazette publication date
2012-01-20
Provenance
agent source-triage of pinned original; neither date is treaty entry/application
Signature date
2011-02-03
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