German
rung, für die die Zinsen gezahlt werden, tatsächlich zu dieser
Betriebsstätte gehört. In diesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden.
(4) Bestehen zwischen dem Schuldner und dem Nutzungs -
berechtigten oder zwischen jedem von ihnen und einem Dritten
besondere Beziehungen und übersteigen deshalb die Zinsen,
gemessen an der zugrunde liegenden Forderung, den Betrag,
den Schuldner und Nutzungsberechtigter ohne diese Bezie -
hungen vereinbart hätten, so wird dieser Artikel nur auf den
letzteren Betrag angewendet. In diesem Fall kann der über -
steigende Betrag nach dem Recht eines jeden Vertragsstaats
und unter Berücksichtigung der anderen Bestimmungen dieses
Abkommens besteuert werden.
Artikel 12
Lizenzgebühren
(1) Lizenzgebühren, die aus einem Vertragsstaat stammen und
deren Nutzungsberechtigter eine im anderen Vertragsstaat
ansässige Person ist, können nur im anderen Staat besteuert
werden.
(2) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Lizenz -
gebühren“ bedeutet Vergütungen jeder Art, die für die Benutzung
oder für das Recht auf Benutzung von Urheberrechten an
literarischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Werken
(einschließlich Spielfilme oder Filme, Aufzeichnungen auf Band
oder andere Medien für Rundfunk- oder Fernsehübertragungen
oder andere Reproduktionsträger oder Übertragungsarten),
von Patenten, Warenzeichen, Mustern oder Modellen, Plänen,
geheimen Formeln oder Verfahren oder für die Mitteilung gewerb-
licher, kaufmännischer oder wissenschaftlicher Erfahrungen
gezahlt werden. Der Ausdruck „Lizenzgebühren“ beinhaltet auch
Vergütungen jeder Art, die für die Benutzung oder das Recht auf
Benutzung von Namen, Bildern oder sonstigen vergleichbaren
Persönlichkeitsrechten oder die Aufzeichnung der Veranstaltun-
gen von Künstlern und Sportlern durch Rundfunk- oder Fernseh-
anstalten gezahlt werden.
(3) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn der in einem Ver-
tragsstaat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen Vertrags-
staat, aus dem die Lizenzgebühren stammen, eine Geschäfts -
tätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte ausübt und die
Rechte oder Vermögenswerte, für die die Lizenzgebühren gezahlt
werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte gehören. In diesem
Fall ist Artikel 7 anzuwenden.
(4) Lizenzgebühren gelten dann als aus einem Vertragsstaat
stammend, wenn der Schuldner eine in diesem Staat ansässige
Person ist. Hat aber der Schuldner der Lizenzgebühren, ohne
Rücksicht darauf, ob er in einem Vertragsstaat ansässig ist oder
nicht, in einem Vertragsstaat eine Betriebsstätte und ist die
Verpflichtung zur Zahlung der Lizenzgebühren für Zwecke der
Betriebsstätte eingegangen worden und trägt die Betriebsstätte
die Lizenzgebühren, so gelten die Lizenzgebühren als aus dem
Staat stammend, in dem die Betriebsstätte liegt.
(5) Bestehen zwischen dem Schuldner und dem Nutzungs -
berechtigten oder zwischen jedem von ihnen und einem Dritten
besondere Beziehungen und übersteigen deshalb die Lizenz -
gebühren, gemessen an der zugrunde liegenden Leistung, den
Betrag, den Schuldner und Nutzungsberechtigter ohne diese
Beziehungen vereinbart hätten, so wird dieser Artikel nur auf den
letzteren Betrag angewendet. In diesem Fall kann der über-
steigende Betrag nach dem Recht eines jeden Vertragsstaats
und unter Berücksichtigung der anderen Bestimmungen dieses
Abkommens besteuert werden.
Artikel 13
Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen
(1) Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige
Person aus der Veräußerung unbeweglichen Vermögens im
English
therein and the debt-claim in respect of which the interest is paid
is effectively connected with such permanent establishment.
In such case the provisions of Article 7 shall apply.
(4) Where, by reason of a special relationship between the
payer and the beneficial owner or between both of them and
some other person, the amount of the interest, having regard to
the debt-claim for which it is paid, exceeds the amount which
would have been agreed upon by the payer and the beneficial
owner in the absence of such relationship, the provisions of this
Article shall apply only to the last-mentioned amount. In such
case, the excess part of the payments shall remain taxable
according to the laws of each Contracting State, due regard
being had to the other provisions of this Agreement.
Article 12
Royalties
(1) Royalties arising in a Contracting State and beneficially
owned by a resident of the other Contracting State shall be
taxable only in that other State.
(2) The term “royalties”, as used in this Article, means pay-
ments of any kind received as a consideration for the use of, or
the right to use, any copyright of literary, artistic or scientific work
(including motion pictures or films, recordings on tape or other
media used for radio or television broadcasting or other means of
reproduction or transmission), any patent, trade mark, design or
model, plan, secret formula or process, or for information con-
cerning industrial, commercial or scientific experience. The term
“royalties” shall also include payments of any kind received as a
consideration for the use of or the right to use a person’s name,
picture or any other similar personality rights, or the recording of
entertainers’ or sportsmens’ performances by radio or television.
(3) The provisions of paragraph 1 shall not apply if the
beneficial owner of the royalties, being a resident of a Contract-
ing State, carries on business in the other Contracting State in
which the royalties arise through a permanent establishment
situated therein and the right or property in respect of which the
royalties are paid is effectively connected with such permanent
establishment. In such case the provisions of Article 7 shall
apply.
(4) Royalties shall be deemed to arise in a Contracting State
when the payer is a resident of that State. Where, however, the
person paying the royalties, whether he is a resident of a
Contracting State or not, has in a Contracting State a permanent
establishment in connection with which the liability to pay the
royalties was incurred and such royalties are borne by such
permanent establishment, then such royalties shall be deemed
to arise in the Contracting State in which the permanent
establishment is situated.
(5) Where, by reason of a special relationship between the
payer and the beneficial owner or between both of them and
some other person, the amount of the royalties, having regard to
the use, right or information for which they are paid, exceeds the
amount which would have been agreed upon by the payer and
the beneficial owner in the absence of such relationship, the pro-
visions of this Article shall apply only to the last-mentioned
amount. In such case, the excess part of the payments shall re-
main taxable according to the laws of each Contracting State,
due regard being had to the other provisions of this Agreement.
Article 13
Capital Gains
(1) Gains derived by a resident of a Contracting State from the
alienation of immovable property referred to in Article 6 and