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1Artikel 1 Unter das Abkommen fallende Personen2Artikel 2 Unter das Abkommen fallende Steuern3Artikel 3 Allgemeine Begriffsbestimmungen4Artikel 4 Ansässige Person5Artikel 5 Betriebsstätte6Artikel 6 Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen7Artikel 7 Unternehmensgewinne8Artikel 8 Seeschifffahrt und Luftfahrt9Artikel 9 Verbundene Unternehmen10Artikel 10 Dividenden11Artikel 11 Zinsen12Artikel 12 Lizenzgebühren13Artikel 13 Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen14Artikel 14 Selbständige Arbeit15Artikel 15 Unselbständige Arbeit16Artikel 16 Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen17Artikel 17 Künstler und Sportler18Artikel 18 Ruhegehälter, Renten und ähnliche Vergütungen19Artikel 19 Öffentlicher Dienst20Artikel 20 Gastprofessoren, Forscher und Lehrer21Artikel 21 Studenten, Praktikanten und Lehrlinge22Artikel 22 Andere Einkünfte23Artikel 23 Vermögen24Artikel 24 Beseitigung der Doppelbesteuerung25Artikel 25 Gleichbehandlung26Artikel 26 Verständigungsverfahren27Artikel 27 Informationsaustausch28Artikel 28 Verfahrensregeln für die Quellenbesteuerung29Artikel 29 Anwendung des Abkommens in bestimmten Fällen30Artikel 30 Mitglieder diplomatischer Missionen oder konsularischer Vertretungen31Artikel 31 Protokoll32Artikel 32 Inkrafttreten33Artikel 33 Kündigung

33 articles · Deutsch

Source & edition
Country pairs / Germany / Philippines

Germany / Philippines · 2014 source edition

Artikel 7 Unternehmensgewinne

Deutsch · original source edition

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§ PDF page 6
(1) Gewinne eines Unternehmens eines Vertragsstaats kön- nen nur in diesem Staat besteuert werden, es sei denn, das Un- ternehmen übt seine Geschäftstätigkeit im anderen Vertragsstaat durch eine dort gelegene Betriebsstätte aus. Übt das Unterneh- men seine Geschäftstätigkeit auf diese Weise aus, so können die Gewinne des Unternehmens im anderen Staat besteuert werden, jedoch nur insoweit, als sie dieser Betriebsstätte zugerechnet werden können.
§ PDF page 6
(2) Übt ein Unternehmen eines Vertragsstaats seine Ge- schäftstätigkeit im anderen Vertragsstaat durch eine dort gele- gene Betriebsstätte aus, so werden vorbehaltlich des Absatzes 3 in jedem Vertragsstaat dieser Betriebsstätte die Gewinne zuge- rechnet, die sie hätte erzielen können, wenn sie eine gleiche oder ähnliche Tätigkeit unter gleichen oder ähnlichen Bedingungen als selbständiges Unternehmen ausgeübt hätte und im Verkehr mit dem Unternehmen, dessen Betriebsstätte sie ist, völlig unabhän- gig gewesen wäre.
§ PDF page 6 PDF page 7
(3) Bei der Ermittlung der Gewinne einer Betriebsstätte wer- den die für die Geschäftstätigkeit dieser Betriebsstätte entstan- denen Aufwendungen, einschließlich der Geschäftsführungs- und allgemeinen Verwaltungskosten, zum Abzug zugelassen, gleichgültig, ob sie in dem Staat, in dem die Betriebsstätte liegt, oder anderswo entstanden sind. Nicht zum Abzug zugelassen sind dagegen Beträge, die die Betriebsstätte (nicht zur Erstat- tung tatsächlicher Aufwendungen) als Lizenzgebühren, Vergü- tungen oder andere vergleichbare Zahlungen für die Nutzung von Patenten oder anderen Rechten oder als Provisionen für be- stimmte Dienstleistungen oder für eine Geschäftsführungstätig- keit oder, ausgenommen Kreditinstitute, als Zinsen für der Betriebsstätte gewährte Darlehen gegebenenfalls an das Stamm- haus des Unternehmens oder an eine seiner sonstigen Ge- schäftsstellen entrichtet. Desgleichen bleiben bei der Ermittlung der Gewinne einer Betriebsstätte Beträge unberücksichtigt, die die Betriebsstätte dem Stammhaus des Unternehmens oder einer seiner sonstigen Geschäftsstellen (nicht zur Erstattung tat- sächlicher Aufwendungen) als Lizenzgebühren, Vergütungen oder andere vergleichbare Zahlungen für die Nutzung von Paten- ten oder anderen Rechten oder als Provisionen für bestimmte Dienstleistungen oder für eine Geschäftsführungstätigkeit oder, ausgenommen Kreditinstitute, als Zinsen für dem Stammhaus oder einer seiner sonstigen Geschäftsstellen gewährte Darlehen in Rechnung stellt.
§ PDF page 7
(4) Soweit es in einem Vertragsstaat üblich ist, die einer Be- triebsstätte zuzurechnenden Gewinne durch Aufteilung der Ge- samtgewinne des Unternehmens auf seine einzelnen Teile zu er- mitteln, schließt Absatz 2 nicht aus, dass dieser Vertragsstaat die zu besteuernden Gewinne nach der üblichen Aufteilung ermittelt; die gewählte Gewinnaufteilung muss jedoch derart sein, dass das Ergebnis mit den Grundsätzen dieses Artikels übereinstimmt.
§ PDF page 7
(5) Aufgrund des bloßen Einkaufs von Gütern oder Waren für das Unternehmen wird einer Betriebsstätte kein Gewinn zuge- rechnet.
§ PDF page 7
(6) Bei der Anwendung der vorstehenden Absätze dieses Artikels sind die der Betriebsstätte zuzurechnenden Gewinne je- des Jahr auf dieselbe Art zu ermitteln, es sei denn, dass ausrei- chende Gründe dafür bestehen, anders zu verfahren.
§ PDF page 7
(7) Gehören zu den Gewinnen Einkünfte, die in anderen Arti- keln dieses Abkommens behandelt werden, so werden die Be- stimmungen jener Artikel durch die Bestimmungen dieses Arti- kels nicht berührt.
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Germany / Philippines; BGBl. 2014 II S. 822; edition de-philippines-2014-base | BGBl. 2014 II S. 822 | Signed: 2013-09-09 | Gazette publication: 2014-10-31; article 7; Deutsch; unreviewed source text, current applicability unverified; /editions/de-philippines-2014-base/de/articles/article-7/

Disclaimers

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Source & edition

BGBl. 2014 II S. 822

  • Original PDF Official source website ↗

    SHA-256 dc50aca9a4f79da3c8e8983ea48843b67a3adc7e353ceff3b892c1214b1d2c3f

Edition
de-philippines-2014-base | BGBl. 2014 II S. 822 | Signed: 2013-09-09 | Gazette publication: 2014-10-31
Text available here
Deutsch, English
Review
Unreviewed; qualified human review pending
Current applicability
Not verified
Gazette publication date
2014-10-31
Provenance
agent source-triage of pinned original; neither date is treaty entry/application
Signature date
2013-09-09
Edition notes and known limitations

Original source edition; not a verified current-law consolidation. Unknown. No current-law consolidation, effective-period determination, MLI application, or complete amendment-chain verification has been performed. Original publication year is not a current applicability date. Bounded agent triage, no qualified wording/alignment/legal review. No exhaustive verification of all later 2026 developments. Matching digest proves retained source identity, not legal force.

The 2013 agreement replaces the 1983-07-22 agreement; retained official-article audit reports predecessor cessation 2015-12-17. Article32 transitional tax rules are retained, not simplified into one universal date. The accompanying protocol is separate. Later amendments, MLI and present applicability are not exhaustively verified. Source-triage warnings: Bounded agent triage, no qualified wording/alignment/legal review. No exhaustive verification of all later 2026 developments. Matching digest proves retained source identity, not legal force.

The signing clause identifies German and English as equally authentic; both are supplied as separate machine transcriptions. No additional authentic language is identified in that clause. Unreviewed coordinate-based machine transcription of this original source edition only. Printed line breaks, hyphens and uncertain token spacing are retained, not silently corrected. Treaty preamble, closing formula, protocol and shared signatures are separate retained assets, not part of the last article. Full supplements: /review/de-philippines-2014-base/. PDF page links identify pages, not verified paragraph correspondence. Signed 2013-09-09; consent law 2014-10-27; Gazette publication 2014-10-31; treaty entry into force 2015-12-18 (retained official-article audit evidence); general tax application from 2016-01-01 (BMF 2026 roster, not every tax-specific transition). Consent-law commencement 2014-11-01 is NOT treaty entry into force. Encoding-recovery method: only the source font code00 /space Unicode mapping U+0007 to U+0020 changed in a separately hashed derivative. CFF blank glyph, 278-unit advance, unchanged page content streams and 23/23 identical source/derivative page renders for this edition evidence this mapping. Word regrouping is logged; every nonspace character is conserved in sequence within its physical source line. No model-generated treaty wording and no OCR.

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