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1Artikel 1 Unter das Abkommen fallende Personen2Artikel 2 Unter das Abkommen fallende Steuern3Artikel 3 Allgemeine Begriffsbestimmungen4Artikel 4 Ansässige Person5Artikel 5 Betriebstätte6Artikel 6 Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen7Artikel 7 Unternehmensgewinne8Artikel 8 Seeschifffahrt und Luftfahrt9Artikel 9 Verbundene Unternehmen10Artikel 10 Dividenden11Artikel 11 Zinsen12Artikel 12 Lizenzgebühren13Artikel 13 Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen14Artikel 14 Einkünfte aus unselbständiger Arbeit15Artikel 15 Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen16Artikel 16 Künstler und Sportler17Artikel 17 Ruhegehälter, Renten und ähnliche Vergütungen18Artikel 18 Öffentlicher Dienst19Artikel 19 Gastprofessoren, Lehrer und Studenten20Artikel 20 Andere Einkünfte21Artikel 21 Vermögen22Artikel 22 Vermeidung der Doppelbesteuerung23Artikel 23 Gleichbehandlung24Artikel 24 Verständigungsverfahren25Artikel 25 Informationsaustausch26Artikel 26 Schranken für die Abkommensvergünstigungen27Artikel 27 Mitglieder diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen28Artikel 28 Protokoll29Artikel 29 Inkrafttreten30Artikel 30 Kündigung

30 articles · Deutsch

Source & edition
Country pairs / Germany / South Africa

Germany / South Africa · Germany–South Africa: 2008 agreement (not in force)

Artikel 22 Vermeidung der Doppelbesteuerung

Deutsch · non-operative publication

Unreviewed · applicability unverified2008 agreement · not in force
Original & source
English contents

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§ PDF page 28 PDF page 29 PDF page 30 PDF page 31
(1) Bei einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt: a) Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer werden die Einkünfte aus Südafrika sowie die in Südafrika gelegenen Vermögenswerte ausgenommen, die nach diesem Abkommen in Südafrika besteuert werden können und nicht unter Buchstabe b fallen. Die Bundesrepublik Deutschland behält aber das Recht, die so ausgenommenen Einkünfte und Vermögenswerte bei der Festset- zung des Steuersatzes für andere Einkünfte und Vermögenswerte zu berück- sichtigen. Für Einkünfte aus Dividenden gelten die vorstehenden Bestimmun- gen nur dann, wenn diese Dividenden an eine in der Bundesrepublik Deutsch- land ansässige Gesellschaft (jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von ei- ner in Südafrika ansässigen Gesellschaft gezahlt werden, deren Kapital zu mindestens 10 vom Hundert unmittelbar der deutschen Gesellschaft gehört, und bei der Ermittlung der Gewinne der ausschüttenden Gesellschaft nicht ab- gezogen worden sind. Für die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der Bemessungs- grundlage der deutschen Steuer ebenfalls Beteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls solche gezahlt würden, nach den vorhergehenden Be- stimmungen von der Steuerbemessungsgrundlage auszunehmen wären. b) Auf die deutsche Steuer vom Einkommen für die folgenden Einkünfte wird un- ter Beachtung der Vorschriften des deutschen Steuerrechts über die Anrech- nung ausländischer Steuern die südafrikanische Steuer angerechnet, die nach südafrikanischem Recht und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen für diese Einkünfte gezahlt worden ist: i. Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen; ii. Einkünfte, die nach Artikel 13 Absatz 2 in Südafrika besteuert werden können; iii. Einkünfte, die nach Artikel 14 Absatz 3 in Südafrika besteuert werden können; iv. Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen; v. Einkünfte von Künstlern und Sportlern; vi. Einkünfte, die nach Artikel 17 Absatz 1 in Südafrika besteuert werden können. c) Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Bestimmungen des Buch- stabens b anzuwenden auf Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zugrunde liegenden Vermögenswerte, wenn die in der Bun- desrepublik Deutschland ansässige Person nicht nachweist, dass die Betrieb- stätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn erzielt hat, oder die in Südafrika ansässige Gesellschaft in dem Wirtschaftsjahr, für das sie die Aus- schüttung vorgenommen hat, ihre Bruttoerträge ausschließlich oder fast aus- schließlich aus unter § 8 Absatz 1 Nr. 1 bis 6 des deutschen Außensteuergeset- zes fallenden Tätigkeiten bezieht. Gleiches gilt für unbewegliches Vermögen, das einer Betriebstätte dient (Artikel 6 Absatz 4) sowie für die Gewinne aus der Veräußerung dieses unbeweglichen Vermögens (Artikel 13 Absatz 1) und des beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen der Betriebstätte darstellt (Ar- tikel 13 Absatz 3). d) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buchstabe b vermieden, i. wenn in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen unterschiedli- chen Abkommensbestimmungen zugeordnet oder verschiedenen Perso- nen zugerechnet werden (außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Artikel 24 Absatz 3 regeln lässt und wenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung oder Zurechnung die betreffenden Einkünfte oder Vermögenswerte unbesteuert blieben oder die Steuer auf diese Einkünfte oder Vermögen niedriger wäre als die Steuer, die ohne diese unterschiedliche Zuordnung oder Zurechnung angefallen wäre, oder ii. wenn ein Vertragsstaat nach gehöriger Konsultation und vorbehaltlich der Beschränkungen seines innerstaatlichen Rechts dem anderen Ver- tragsstaat auf diplomatischem Weg andere Einkünfte notifiziert, auf die er diesen Absatz anzuwenden beabsichtigt. Die Notifikation wird erst am ersten Tag des Kalenderjahres wirksam, das auf das Jahr folgt, in dem die Notifikation übermittelt wurde und alle rechtlichen Vorausset- zungen nach dem innerstaatlichen Recht des notifizierenden Staates für das Wirksamwerden der Notifikation erfüllt sind.
§ PDF page 31
(2) Vorbehaltlich der Rechtsvorschriften Südafrikas über den Abzug der außerhalb Südafrikas zu entrichtenden Steuer von der südafrikanischen Steuer (ohne dass dadurch der allgemeine Grundsatz dieses Artikels berührt wird) werden bei einer in Südafrika ansässigen Person die deutschen Steuern, die nach diesem Abkommen von in Südafrika ansässigen Personen auf in der Bundesrepublik Deutschland zu versteuernde Einkünfte gezahlt werden, von den nach südafrikanischem Steuerrecht geschuldeten Steuern abgezogen. Dieser Abzug darf jedoch nicht den Betrag überschreiten, der zu dem Gesamtbetrag der südafrikanischen Steuer in dem- selben Verhältnis steht wie die betreffenden Einkünfte zu den Gesamteinkünften.
§ PDF page 31
(3) Im Sinne dieses Artikels gelten Gewinne und Einkünfte einer in einem Vertragsstaat an- sässigen Person (mit Ausnahme der in Artikel 10 Absatz 2 und Artikel 17 Absätze 2 und 3 erwähnten Einkünfte) als Einkünfte aus Quellen in dem anderen Vertragsstaat, wenn sie in diesem anderen Staat entsprechend diesem Abkommen besteuert werden.
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Germany / South Africa; Germany / South Africa, 2008 convention source publication; edition de-south-africa-2008-not-in-force; article 22; Deutsch; unreviewed source text, current applicability unverified; /editions/de-south-africa-2008-not-in-force/de/articles/article-22/

Disclaimers

Unreviewed machine transcription. Not a verified current-law consolidation or legal advice. Later changes may be missing.

Language switching retains source identifiers only. This is not reviewed legal or translational equivalence.

Page links are source references, not verified paragraph correspondence. Formatting and extraction errors may remain.

Noindex is not access control. This is a research preview, not a statement of authoritative or current law.

Source & edition

Germany / South Africa, 2008 convention source publication

  • Original PDF · Deutsch Official source website ↗

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  • Original PDF · English Official source website ↗

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Edition-specific publisher status

BMF currently lists the agreement dated 9 September 2008 as “noch nicht in Kraft getreten”. This is the 2008 source publication, not the 1973 agreement. BMF separately lists the amending protocol dated 6 March 2024 as not yet in force; that separate protocol is not incorporated here. The integral protocol supplied with the 2008 source remains part of this edition. Entry/termination provisions in the treaty body are conditions, not evidence that this agreement entered into force. The source reader may remain searchable with this label.

BMF instrument date, not entry/effect
2008-09-09
separate amending-protocol date, not entry/effect
2024-03-06
No entry/effect date established; BMF lists both not yet in force at retrieval
No universal date asserted
Retained status evidence and exact quotes
  • German Federal Ministry of Finance (BMF) · 2008 Germany–South Africa agreement only; not 1973 instrument

    Abkommen vom 9. September 2008Inkrafttreten:noch nicht in Kraft getreten
    Publisher source ↗ · Retained evidence body

    Retrieved 2026-10-20T22:33:58.419Z · quote SHA-256 3ee34ff9396b031de11b2da50f5d62357ac7aad0cc8b28fde10acc77b0070e53

  • German Federal Ministry of Finance (BMF) · Separate 2024 protocol amending the 2008 agreement only

    Änderungsprotokoll vom 6. März 2024Inkrafttreten:noch nicht in Kraft getreten
    Publisher source ↗ · Retained evidence body

    Retrieved 2026-10-20T22:33:58.419Z · quote SHA-256 960a8bdcf4b2844a23afbd548fbb8823663a82d21522d0eb642c2a658f8135e6

Publisher-reported status only. Currentness and human legal approval remain unverified.

Edition
de-south-africa-2008-not-in-force
Text available here
Deutsch, English
Review
Unreviewed; qualified human review pending
Current applicability
Not verified
Edition notes and known limitations

Entry/termination clauses are source wording, not proof of ratification or operation. References to the 1973 agreement inside the 2008 source remain verbatim, but no 1973/1974 body has been imported.

The separate 2024 protocol is not incorporated. Not part of any current-law count.

BMF currently lists the agreement dated 9 September 2008 as “noch nicht in Kraft getreten”. This is the 2008 source publication, not the 1973 agreement. BMF separately lists the amending protocol dated 6 March 2024 as not yet in force; that separate protocol is not incorporated here. The integral protocol supplied with the 2008 source remains part of this edition. Entry/termination provisions in the treaty body are conditions, not evidence that this agreement entered into force. The source reader may remain searchable with this label.

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