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implementing-law
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996 727
zu dem Abkommen vom 8. Februar 1995
zwischen der Bundesrepublik Deutschland
und der Republik Venezuela
zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen
Vom 25. April 1996
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz
beschlossen:
Dem am 8. Februar 1995 in Caracas unterzeichneten Abkommen zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und der Republik Venezuela zur Vermeidung der
Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom
Vermögen sowie dem dazugehörigen Protokoll vom selben Tag wird zugestimmt.
Das Abkommen und das Protokoll werden nachstehend veröffentlicht.
‚Soweit das Abkommen auf Grund seines Artikels 28 für die Zeit vor seinem
Inkrafttreten anzuwenden ist, sind bereits ergangene Steuerfestsetzungen zu
ändern oder aufzuheben. Steuerfestsetzungen sowie ihre Aufhebung und Ände-
rung sind insoweit auch zulässig, wenn die Festsetzungsfrist abgelaufen ist; dies
gilt nur bis zum Ablauf des vierten Kalenderjahrs, das auf das Kalenderjahr folgt,
in dem das Abkommen in Kraft getreten ist. Soweit sich bis zum Zeitpunkt des
Inkrafttretens des Abkommens unter Berücksichtigung der jeweiligen Besteue-
rung in der Bundesrepublik Deutschland und in der Republik Venezuela insge-
samt eine höhere Belastung ergibt, als sie nach den Rechtsvorschriften vor dem
Inkrafttreten des Abkommens bestand, wird der Steuermehrbetrag nicht fest-
(1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkündung in Kraft.
(2) Der Tag, an dem das Abkommen nach seinem Artikel 28 sowie das
Protokoll in Kraft treten, ist im Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.
Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und wird im Bundesgesetz-
blatt verkündet. E
Berlin, den 25. April 1996
Der Bundespräsident
Roman Herzog
Der Bundeskanzler
Dr. Helmut Kohl
Der Bundesminister der Finanzen
Theo Waigel
Der Bundesminister des Auswärtigen
print-furniture
728 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegehen zu Bonn am 6. Mai 1996 729
730 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil Il Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996 731
732 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996 733
734 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil Il Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996 735
736 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996 737
738 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996 739
740 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996 741
742 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil Il Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996 743
744 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil II Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 6. Mai 1996 745
de/title
Abkommen
zwischen der Bundesrepublik Deutschland
und der Republik Venezuela
zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
auf dem Gebiet der Steuern vom ikommen und vom Vermögen
de/preamble
Die Bundesrepublik Deutschland
die Republik Venezuela -
von dem Wunsch geleitet, ihre Wirtschaftsbeziehungen durch
die Beseitigung von steuerlichen Hindemissen zu vertiefen —
Sind wie folgt Übereingekommen:
de/treaty
Artikel 1
Persönlicher Geltungsbereich
Dieses Abkommen gilt für Personen, die in einem Vertragsstaat
oder in beiden Vertragsstaaten ansässig sind.
Artikel 2
Unter das Abkommen fallende Steuern
(1) Dieses Abkommen gill, ohne Rücksicht auf die Art der
Erhebung, für Steuern vom Einkommen und vom Vermögen, die
für Rechnung eines der beiden Vertragsstaaten und, im Falle
der Bundesrepublik Deutschland, ihrer Länder oder einer ihrer
Gebietskörperschaften erhoben werden.
(2) Als Steuern vom Einkommen und vom Vermögen gelten alle
Steuern, die vom Gesamteinkommen, vom Gesamtvermögen
oder von Teilen des Einkommens oder des Vermögens erhoben
werden, einschließlich der Steuern vom Gewinn aus der Veräuße-
ung beweglichen oder unbeweglichen Vermögens, der Lohn-
summensteuem der Unternehmen sowie der Steuern vom Ver-
mögenszuwachs.
(3) Zu den zur Zeit bestehenden Steuern, für die das Abkom-
men gil, gehören insbesondere
a) in der Bundesrepublik Deutschland:
die Einkommensteuer,
die Körperschaftsteuer,
die Vermógensteuer und
die Gewerbesteuer,
im folgenden als „deutsche Steuer” bezeichnet;
b) in der Republik Venezuela:
die Einkommensteuer (Impuesto sobre la renta),
im folgenden als „venezolanische Steuer“ bezeichnet.
(4) Das Abkommen gilt auch für Steuern gleicher oder ähnlicher
‚Ant, die nach seiner Unterzeichnung neben den zur Zeit bestehen-
den Steuern oder an deren Stelle eingeführt werden. Die zuständi-
gen Behörden der Vertragsstaaten len enander am Ende eines
jeden Jahres de in ihren Steuergesetzen eingetretenen wesent:
lichen Änderungen mit.
Artikel 3
Allgemeine Begriffsbestimmungen
(1) Im Sinne dieses Abkommens, wenn aus dem Zusammen-
hang nichts anderes hervorgeht,
2) bedeuten die Ausdrücke „ein Vertragsstaat‘ und „der andere
Vertragsstaat“ je nach dem Zusammenhang die Bundesrepu-
blik Deutschland oder die Republik Venezuela;
b) bedeutet „Bundesrepublik Deutschland“ das Gebiet, in dem
das Steuerrecht der Bundesrepublik Deutschland git, ein-
schließlich des an das Küstenmeer angrenzenden Gebiets,
des Meeresgrunds, des Meeresuntergrunds und der darüber-
liegenden Wassersäule, soweil die Bundesrepublik Deutsch-
land dort zur Erforschung und zur Ausbeutung der Naturschät-
ze in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht souveräne Rech-
te und Hoheitsbefugnisse ausübt;
©) bedeutet „Republik Venezuela" das Hoheitsgebiet der Repu-
bik Venezuela;
6) bedeutet der Ausdruck „Person“ natürliche Personen und
Gesellschaften;
e) bedeutet der Ausdruck „Gesellschaft“ juristische Personen
oder Rechtsträger, die für die Besteuerung wie juristische
Personen behandelt werden;
N} hat der Ausdruck „unbewegliches Vermögen“ die Bedeutung,
die ihm nach dem Recht des Vertragsstaats zukommt, in dem
das Vermögen liegt. Der Ausdruck umfaßt in jedem Fall das
Zubehör zum unbeweglichen Vermögen, das lebende und tote
Inventar land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Rechte,
für die die Vorschriften des Privatrechts über Grundstücke
‚gelten, Nutzungsrechte an unbeweglichem Vermögen sowie
Rechte auf veränderliche oder feste Vergütungen für die Aus-
beutung oder das Recht auf Ausbeutung von Mineralvor-
kommen, Quellen oder anderen Naturschätzen; Schiffe und
Luftfahrzeuge gelten nicht als unbewogliches Vermögen;
9) bedeuten die Ausdrücke ,Untemetmen eines Vertragsstaats"
und „Untemehmen des and
ein Untemenmen, das von
sássigen Person betrieben wird, oder ein Unternehmen, das
von einer im anderen Vertragsstaat ansässigen Person betrie-
ben wird;
h) bedeutet der Ausdruck „Staatsangehöriger“
38) in bezug auf die Bundesrepublik Deutschland alle Deut-
schen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grund-
gesetzes für die Bundesrepublik Deutschland sowie alle
Juristischen Personen, Personengesellschaften und an-
deren Personenvereinigungen, die nach dem in der Bun-
desrepublik Deutschland geltenden Recht errichtet wor-
den sind;
bb) in bezug auf die Republik Venezuela alle natürlichen
Personen, die die venezolanische Staatsangehörigkeit
besitzen, sowie alle juristischen Personen, Personeı
gesellschaften und anderen Personenvereinigungen, die
nach dem in der Republik Venezuela geltenden Recht
richtet worden sind;
1) bedeutet der Ausdruck „internationaler Verkehr‘ jede Betórdo-
rung mit einem Seeschifi oder Luftfahrzeug, das von einem.
Unternehmen mit tatsächlicher Geschäftsleitung in einem
Vertragsstaat betrieben wird, es sei denn, das Seoschiff oder
Luffahrzoug wird ausschließlich zwischen zwei Orten im
anderen Vertragsstaat betrieben;
D bedeutet der Ausdruck „zuständige Behörde" auf seiten der
Bundesrepublik Deutschland das Bundesmiisterium der
Finanzen und auf seiten der Republik Venezuela das Ministe-
um der Finanzen (Ministerio de Hacienda), vertreten durch
die Generaldirektion für Einkommen (Dirección General Sec-
toral de Rentas) oder die sie vertretende Dienststelle.
(2) Bei der Anwendung des Abkommens durch einen Vertrags-
staat hat, wenn aus dem Zusammenhang nichts anderes hervor-
geht, jeder dort nicht definierte Ausdruck die Bedeutung, die ihm
nach dem Recht dieses Staatos Über die Steuem zukommt, for die
das Abkommen git. Der Ausdruck „Recht dieses Staates" bedeu-
tot im wesentlichen das „Steuerrecht dieses Staates.
Artikel 4
Ansässige Person
(1) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck „eine in
nem Vertragsstaat ansässige Person" eine Person, die nach
dem Recht dieses Staates dort auf Grund ihres Wohnsitzes, ihres
ständigen Aufenthalts, des Ortes ihrer Geschäftsleitung oder
eines anderen ähnlichen Merkmals steuerpflichtig ist. Der Aus-
druck umfaßt jedoch nicht Personen, die in diesem Staat nur mit
Einkünften aus Quellen in diesem Staat oder mit in diesem Staat
gelegenem Vermögen steuerpflichtig sind.
(2 Istnach Absatz 1 eine natürliche Person in beiden Vertrags-
staaten ansässig, so gilt folgendes;
a) Die Person git als in dem Staat ansässig, in dem sie über eine
Ständige Wohnstätte verfügt: verfügt sie in beiden Staaten
über eine ständige Wohnstätte, so gilt sie als in dem Staat
ansässig, zu dem sie die engeren persönlichen und wirtschaft-
lichen Beziehungen hat (Mittelpunkt der Lebensinteressen);
b) kann nicht bestimmt werden, in weichem Staat die Person den
telpunkt ihrer Lebensinteressen hat, oder verfügt sie in
keinem der Staaten über eine ständige Wohnstätte, so gil sie
als in dem Vertragsstaat ansässig, in dem sie ihren gewöhn-
lichen Aufenthalt hat;
©) hat die Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in beiden Staa-
ten oder in keinem der Staaten, so gil sie als in dem Ver-
tragsstaat ansässig, dessen Staatsangehöriger sie ist;
9) ist die Person Staatsangehöriger beider Staaten oder keines
der Staaten, so regeln die zuständigen Behörden der Ver-
tragsstaaten die Frage in gegenseitigem Einvernehmen.
(6) Ist nach Absatz 1 eine Gesellschaft in beiden Vertrags-
staaten ansässig, so gil sie als in dem Staat ansässig, in dem sich
der Ort ihrer tatsächlichen Geschäftsleitung befindet.
Artikel 5
Betriebsstätte
(1) Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck
„Betriebsstätte” eine feste Geschäftseinrichtung, durch die die
Tätigkeit eines Untemehmens ganz oder teilweise ausgeübt
(2) Der Ausdruck „Betriebsstätte" umfaßt insbesondere:
8) einen Ort der Leitung,
b) eine Zweignioderlassung,
©) eine Geschäftsstelle,
@) eine Fabrikationsstätte,
e) eine Werkstätte,
ein Bergwerk, ein Öl- oder Gasvorkommen, einen Steinbruch
oder eine andere Stätte der Ausbeutung von Bodenschät-
(3) Eine Bauausführung oder Montage ist nur dann eine Bo-
triebsstátte, wenn ihre Dauer zwölf Monate ab dem tatsächlichen
Beginn der entsprechenden Arbeiten überschreitet.
(4) Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen dieses Arti-
kels gelten nicht als Betriebsstätten:
a) Einrichtungen, die ausschließlich zur Lagerung. Ausstellung
oder Auslieferung von Gütern oder Waren des Unternehmens.
benutzt werden;
b) Bestände von Gütem oder Waren des Unternehmens, die
ausschließlich zur Lagerung. Ausstelung oder Auslieferung
unterhalten werden:
©) Bestände von Gütern oder Waren des Unternehmens, die
ausschließlich zu dem Zweck unterhalten werden, durch ein
anderes Unternehmen bearbeitet oder verarbeitet zu wer-
@) eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem
Zweck unterhalten wird, für das Untemehmen Güter oder
Waren zu erwerben oder Informationen zu beschaffen;
e) eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem
Zweck unterhalten wird, für das Unternehmen andere Tatig-
keiten auszuüben. die vorbereitender Ar sind oder eine Hifs-
tatigkeit darstellen;
1} eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschließlich zu dem
Zweck unterhalten wird, mehrere der unter den Buchstaben a
bis e genannten Tätigkeiten auszuüben, vorausgesetzt, daß
die sich daraus ergebende Gesamttätigkeit der festen Ge-
schäftseinichtung vorbereitender Art it oder eine Hilstätig-
keit darstlt,
(6) Ist eine Person, mit Ausnahme eines unabhängigen Verre-
ters im Sinne des Absatzes 6, für ein Untemehmen tátig und
besitzt sie in einem Vertragsstaat die Volmacht, im Namen des
Untemehmens Verträge abzuschließen, und úbt sie die Volmacht
(dort gewöhnlich aus, so wird das Unternehmen ungeachtet der
Absätze 1 und 2 so behandelt, als habe es in diesem Staat für alle
von der Person für das Unternehmen ausgeübten Tätigkeiten eine
Betriebsstätte, es sei denn, die Tätigkeiten der Person beschrän-
Ken sich auf die in Absatz 4 genannten Tätigkeiten, die, würden
sie durch eine feste Geschäftseinrichtung ausgeübt, diese Ein-
riohtung nach dem genannten Absatz nicht zu einer Betriebsstätte
(6) Ein Unternehmen wird nicht schon deshalb so behandelt, als
habe es eine Betriebsstätte in einem Vertragsstaat, weil es dort
seine Tätigkeit durch einen Makler, Kommissionär oder einen
anderen unabhängigen Vertreter ausübt, sofern diese Personen
im Rahmen ihrer ordentlichen Geschäftstätigkeit handeln.
(M Allein dadurch, daß eine in einem Vertragsstaat ansässige
Gesellschaft eine Gesellschaft beherrscht oder von einer Gesell-
schaft beherrscht wird, die im anderen Vertragsstaat ansässig ist
oder dort (entweder durch eine Betriebsstätte oder auf andere
Weise) ihre Tätigkeit ausübt, wird keine der beiden Gesellschaften
Zur Betriebsstätte der anderen.
Artikel 6
Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen
(1) Einkünfte, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person
aus unbeweglichem Vermögen (einschließlich der Einkünfte aus
land: und forstwirtschaftichen Betrieben) bezieht, das im anderen
Vertragsstaat legt, können im anderen Staat besteuert werden.
(2) Absatz 1 gi für Einkünfte aus der unmittelbaren Nutzung,
der Vermietung oder Verpachtung sowie jeder anderen Art der
"Nutzung unbeweglichen Vermögens.
(3) Die Absätze 1 und 2 geiten auch für Einkünfte aus unbeweg-
lichem Vermögen eines Unternehmens und für Einkünfte aus
unbeweglichem Vermögen, das der Ausübung einer selbständi-
‚gen Arbeit dient.
Artikel 7
Unternehmensgewinne
(1) Gewinne eines Unternehmens eines Vertragsstaats können
nur in diesem Staat besteuert werden, es sei denn, das Untemeh-
men übt seine Tätigkeit im anderen Vertragsstaat durch eine dort
‚gelegene Betriebsstätte aus. Übt das Untemehmen seine Tátig-
keit auf diese Weise aus, so können die Gewinne des Untemen-
mens im anderen Staat besteuert werden, jedoch nur insoweit, als
sie dieser Betriebsstätte zugerechnet werden können.
(2) Übt ein Untemehmen eines Vertragsstaats seine Tätigkeit
im anderen Venragsstaat durch eine dor gelegene Betriebsstätte
aus, so werden vorbehaltlich des Absatzes 3 in jedem Vertrags-
staat dieser Betriebsstätte die Gewinne zugerechnet, die sie hätte
erzielen können, wenn sie eine gleiche oder ähnliche Tätigkeit
únter gleichen oder ähnlichen Bedingungen als selbständiges
Untemehmen ausgeübt hátte und im Verkehr mit dem Unter-
nehmen, dessen Betriebsstätte si ist, völlg unabhängig gewesen
(3) Bei der Ermittlung der Gewinne einer Betriebsstätte werden
die für diese Betriebsstätte entstandenen Aufwendungen, ei
Schleich der Geschäftstührungs- und allgemeinen Verwal
Tungskosten, zum Abzug zugelassen, glichgülig, ob ie in dem
Staat, in dem die Betriebsstätte gt, oder anderswo enistehen.
(4) Soweit es in einem Vertragsstaat in besonders gelagerten
Fallen unmöglich oder mit unzumutbaren Schwierigkeiten verbun-
den ist, die einer Betriebsstätte zuzurechnenden Gewinne nach
‚Absatz 2 zu ermitteln, schließt Absatz 2 nicht aus, die einer
Betriebsstätte zuzurechnenden Gewinne durch Aufteilung der
Gesamtgewinne des Untemehmens auf seine einzelnen Teile zu
ermitteln; die gewählte Gewinnaufteilung muß jedoch derart sein,
daß das Ergebnis mit den Grundsätzen dieses Artikels überein-
(6) Auf Grund des bloßen Erwerbs von Gütern oder Waren für
das Unternehmen wird einer Betriebsstätte kein Gewinn zuge-
(6) Bei der Anwendung der vorstehenden Absätze sind die der
Betriebsstätte zuzurechnenden Gewinne jedes Jahr auf dieselbe
Art zu ermitteln, es sei denn, daß ausreichende Gründe dafür
bestehen, anders zu verfahren.
(7) Gehören zu den Gewinnen Einkünfte, die in anderen Artikeln
dieses Abkommens behandelt werden, so werden die Bestim-
mungen jener Artikel durch die Bestimmungen dieses Artikels
nicht berührt.
Artikel 8
Seeschiffahrt und Luftfahrt
(1) Gewinne aus dem Betrieb von Seeschiffen oder Luftfahr-
zeugen im internationalen Verkehr können nur in dem Vertrags-
staat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen
Geschäftsleitung des Unternehmens befindet.
(2) Befindet sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung
eines Untemehmens der Seeschitfahrt an Bord eines Schiffes, so
it er als in dem Vertragsstaat gelegen, in dem der Heimathaen
des Schilfes liegt, oder, wenn kein Heimathafen vorhanden ist, in
dem Vertragsstaat, in dem die Person, die das Schiff betreibt,
ansässig ist.
(3) Absatz 1 gilt auch für Gewinne aus der Beteiligung an einem
Pool, einer Betriebsgemeinschaft oder einer internationalen Be-
riebsstelle.
(4) Die vorstehenden Absätze berühren nicht die Bestimmun-
gen des Abkommens vom 23. November 1987 zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und der Republik Venezuela zur
Vermeidung der Doppelbesteuerung der Unternehmen der Luft-
fahrt und der Seeschiffahrt.
Artikel 9 E
Verbundene Unternehmen
a) ein Unternehmen eines Vertragsstaats unmittelbar oder mittel-
bar an der Geschäftsleitung, der Kontrolle oder dem Kapital
eines Unternehmens des anderen Vertragsstaats beteiligt ist
b) dieselben Personen unmittelbar oder mittelbar an der Ge-
schäftsleitung, der Kontrolle oder dem Kapital eines Unterneh-
mens eines Vertragsstaats und eines Unternehmens des an-
deren Vertragsstaats beteiligt sind
und in diesen Fällen die beiden Unternehmen in ihren kaufmänni-
schen oder finanziellen Beziehungen an vereinbarte oder auf-
erlegte Bedingungen gebunden sind, die von denen abweichen,
die unabhängige Unternehmen miteinander vereinbaren würden,
dürfen die Gowinne, die eines der Unternehmen ohne diese
Bedingungen erzielt hätte, wegen dieser Bedingungen aber nicht
erzielt hat, den Gewinnen dieses Unternehmens zugerechnet und
entsprechend besteuert werden.
Artikel 10
Dividenden
(1) Dividenden, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Ge-
sellschaft an eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person
zahlt, können in dem Vertragsstaat, in dem die die Dividenden
zahlende Gesellschaft ansässig ist, nach dem Recht dieses Staa-
tes besteuert werden; die Steuer darf aber, wenn der Empfänger
der Dividenden der Nutzungsberechtigte ist, nicht übersteigen:
8) 5 vom Hundert des Bruttobetrags der Dividenden, die an eine
Gesellschaft (jedoch keine Personengesellschaft) gezahlt
werden, die über mindestens 15 vom Hundert des Kapitals der
die Dividenden zahlenden Gesellschaft verfügt, und
b) 15 vom Hundert des Bruttobetrags der Dividenden in allen
anderen Fällen.
Dieser Absatz berührt nicht die Besteuerung der Gesellschaft in
bezug auf die Gewinne, aus denen die Dividenden gezahlt wer-
(2) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Dividenden“
bedeutet:
a) Einkünfte aus Aktien, Genußrechten oder Genußscheinen,
Kuxen, Gründeranteilen oder anderen Rechten, ausgenom-
men Forderungen, mit Gewinnbetelligung und
b) sonstige Einkünfte, die nach dem Recht des Staates, in dem
die ausschúttende Gesellschaft ansässig ist, den Einkünften
aus Aktion steuerlich gleichgestellt sind
(8) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn der in einem Vertrags-
staat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen Vertragsstaat, in
dem die die Dividenden zahlende Gesellschaft ansässig ist, eine
gewerbliche Tätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte
oder eine selbständige Arbeit durch eine dort gelegene feste
Einrichtung ausübt und die Beteiligung, für die die Dividenden
gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte oder festen
Einrichtung gehört. In diesem Fall ist Artikel 7 beziehungsweise
Artikel 14 anzuwenden.
(4) Bezieht eine in einem Vertragsstaat ansässige Geselischan
Gewinne oder Einkünfte aus dem anderen Vertragsstaat, so darl
dieser andere Staat weder die von der Gesellschaft gezahlten
Dividenden besteuern, es sei denn, daß diese Dividenden an eine
m anderen Staat ansässige Person gezahlt werden oder daß die
Beteiligung, für die die Dividenden gezahlt werden, tatsächlich zu
einer im anderen Staat gelegenen Betriebsstätte oder festen
Einrichtung gehört, noch Gewinne der Gesellschaft einer Steuer
für nichtausgeschúttele Gewinne unterwerfen, selbst wenn die
gezahlten Dividenden oder die nichtausgeschüfteten Gewinne
‚ganz oder teilweise aus im anderen Staat erzielten Gewinnen
der Einkünften bestehen.
Artikel 11
(1) Zinsen, die aus einem Vertragsstaat stammen und an eine
im anderen Vertragsstaat ansässige Person gezahlt werden, kön-
nen in dem Vertragsstaat, aus dem sie stammen, nach dem Recht
dieses Staates besteuert werden; die Steuer dar aber 5 vom
Hundert des Bruttobetrags der Zinsen nicht übersteigen, wenn der
Empfänger der Zinsen der Nutzungsberechtigte ist
(2) Ungeachtet des Absatzes 1 gilt folgendes:
a) Zinsen, die aus der Bundesrepublik Deutschland stammen
und an die Regierung der Republik Venezuela, den Fondo de
Inversiones de Venezuela, den Fondo de Financiamento de
las Exportaciones und den Banco Central de Venezuela
gezahlt werden, sind von der deutschen Steuer befreit;
b) Zinsen, die aus der Republik Venezuela stammen und an die
Regierung der Bundesrepublik Deutschland, die Deutsct
Bundesbank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau oder die
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft gezahlt
werden, sowie Zinsen aus Darlehen, die durch die deutsche
Regierung verbürgt oder finanziert werden (Hermes-Dek-
kung), sind von der venezolanischen Steuer befreit.
(3) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Zinsen“ bedeu-
tet Einkünfte aus Forderungen jeder Art, auch wenn die Forderun-
gen durch Pfandrechte an Grundstücken gesichert oder mit einer
Beteiligung am Gewinn des Schuldners ausgestattet sind, und
Insbesondere Einkünfte aus Öffentlichen Anleihen und aus Obliga-
tionen einschließlich der damit verbundenen Aufgelder und der
Gewinne aus Losanleihen. Zuschläge für verspátete Zahlung
geiten nicht als Zinsen im Sinne dieses Artikels.
(4) Die Absätze 1 und 2 sind nicht anzuwenden, wenn der in
einem Vertragsstaat ansässige Nutzungsberechligte im anderen
Vertragsstaat, aus dem die Zinsen stammen, eine gewerbliche
Tätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte oder eine selb-
ständige Arbeit durch eine dort gelegene feste Einrichtung ausübt
und die Forderung, für die die Zinsen gezahlt werden, tatsächlich
zu dieser Betriebsstätte oder festen Einrichtung gehört. In diesem
Fall ist Artikel 7 beziehungsweise Artikel 14 anzuwenden.
(6) Zinsen gelten dann als aus einem Vertragsstaat stammend,
wenn der Schuldner dieser Staat selbst, eines seiner Länder oder
eine ihrer Gebietskörperschaften oder eine in diesem Staat an-
sässige Person ist. Hat aber der Schuldner der Zinsen, ohne
Rücksicht darauf, ob er in einem Vertragsstaat ansässig ist oder
nicht, in einem Vertragsstaat eine Betriebsstätte oder eine feste
Einrichtung und ist die Schuld, für die die Zinsen gezahlt werden,
für Zwecke der Betriebsstätte oder der festen Einrichtung einge-
gangen worden und trägt die Betriebsstätte oder die feste Einrich-
tung die Zinsen, so gelten die Zinsen als aus dem Vertragsstaat
stammend, in dem die Betriebsstätte oder die feste Einrichtung
(6) Bestehen zwischen dem Schuldner und dem Nutzungs-
berechtigten oder zwischen jedem von ihnen und einem Dritten
besondere Beziehungen und übersteigen deshalb die Zinsen,
gemessen an der zugrundeliegenden Forderung, den Betrag, den
Schuldner und Gläubiger ohne diese Beziehungen vereinbart
hätten, so wird dieser Artikel nur auf den letzteren Betrag ange-
wendet. In diesem Fall kann der übersteigende Betrag nach dem
Recht eines jeden Vertragsstaats und unter Berücksichtigung der
anderen Bestimmungen dieses Abkommens besteuert werden
Artikel 12
Lizenzgebühren
(1) Lizenzgebühren, die aus einem Vertragsstaat stammen und
jan eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person gezahlt wer-
en, können in dem Vertragsstaat, aus dem sie stammen, nach
dem Recht dieses Staates besteuert werden; die Steuer dar aber
5 vom Hundert des Brutiobetrags der Lizenzgebühren nicht über-
steigen, wenn der Emplänger der Lizenzgebühren der Nuteungs-
berechtigte is.
(2) Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck „Lizenzgebüh-
ren" bedeutet Vergütungen jeder Art, die für die Benutzung oder
für das Recht auf Benutzung von Urheberrechten an Iiterarischen,
künstlerischen oder wissenschaflichen Werken, einschließlich
Kinematographischer Filme, von Patenten, Warenzeichen, Mu-
stem oder Modellen, Plänen, geheimen Formeln oder Verlahren
oder für die Benutzung oder das Recht auf Benutzung gewerb-
licher, kaufmännischer oder wissenschaflicher Ausrüstungen
oder für die Mitteilung gewerblicher, kaufmännischer oder wissen-
schaflicher Erfahrungen gezahlt werden.
(6) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn der in einem Vertrags-
staat ansässige Nutzungsberechtigte im anderen Vertragsstaat,
aus dem die Lizenzgebühren stammen, eine gewerbliche Tátig-
keit durch eine dort gelegone Betriebsstätte oder eine selbständi-
ge Arbeit durch eine dort gelegene feste Einrichtung ausübt und
die Rechte oder Vermögenswerte, für die die Lizenzgebühren
gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstátte oder festen
Einrichtung gehören. In diesem Fall ist Aikel 7 beziehungsweise.
Artikel 14 anzuwenden,
(4) Lizenzgebühren gelten dann als aus einem Vertragsstaat
stammend, wenn der Schuldner dieser Staat selbst, eines seiner
Länder oder eine ihrer Gebietskörperschaften oder eine in diesem
Staat ansässige Person ist. Hat aber der Schuldner der Lizenz-
‚gebühren, ohne Rücksicht darauf, ob er in einem Vertragsstaat
ansässig ist oder nicht, in einem Vertragsstaat eine Betriebsstätte
oder eine feste Einrichtung und ist die Verpflichtung zur Zahlung
der Lizenzgebühren für Zwecke der Betriebsstätte oder der festen
Einrichtung eingegangen worden und trägt die Betriebsstätte oder
die feste Einrichtung die Lizenzgebühren, so gelten die Lizenz-
gebühren als aus dem Vertragsstaat stammend, in dem die
Betriebsstätte oder die feste Einrichtung liegt.
(5) Bestehen zwischen dem Schuldner und dem Nutzungs-
berechtigten oder zwischen jedem von ihnen und einem Dritten
besondere Beziehungen und übersteigen deshalb die Lizenz-
gebúhren, gemessen an der zugrundeliegenden Leistung, den
Betrag, den Schukiner und Nutzungsberechtigter ohne diese
Beziehungen vereinbart hätten, so wird dieser Artikel nur auf
den letzteren Betrag angewendet. In diesem Fall kann der über-
steigende Betrag nach dem Recht eines jeden Vertragsstaats
und unter Berücksichtigung der anderen Bestimmungen dieses
‚Abkommens besteuert werden.
Artikel 13
Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen
(1) Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person
aus der Veräußerung unbeweglichen Vermögens bezieht, das im
anderen Vertragsstaat liegt, können im anderen Staat besteuert
(2) Gewinne aus der Veräußerung beweglichen Vermögens,
das Betriebsvermögen einer Betriebsstätte ist, die ein Unterneh-
men eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, oder das
zu einer festen Einrichtung gehört, die einer in einem Vertrags-
staat ansässigen Person für die Ausübung einer selbständigen
Arbeit im anderen Vertragsstaat zur Verfügung steht, einschließ-
lich derartiger Gewinne, die bei der Veräußerung einer solchen
Betriebsstätte (allein oder mit dem übrigen Untemehmen) oder
einer solchen festen Einrichtung erzielt werden, können im ande-
ren Staat besteuert werden.
(8) Gewinne aus der Veräußerung von Seeschiffen oder Luft-
fahrzeugen, die im internationalen Verkehr betrieben werden, und
von beweglichem Vermögen, das dem Betrieb dieser Schiffe oder
Luftfahrzeuge dient, können nur in dem Vertragsstaat besteuert
werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung
des Unternehmens befindet.
(4) Gewinne aus der Veräußerung des in den Absätzen 1 bis 3
nicht genannten Vermögens können nur in dem Vertragsstaat
besteuert werden, in dem der Veräußerer ansässig ist.
(6) Absatz 4 berührt nicht das Recht eines Vertragsstaats, nach
Maßgabe seiner eigenen gesetzlichen Bestimmungen die Gewin-
ne zu besteuem, die eine im anderen Vertragsstaat ansässige
Person aus der Veräußerung von Aktien oder Anrechten auf
Vorzugsaktien einer im erstgenannten Staat nach dessen Recht
ansässigen Gesellschaft erzielt, deren Kapital ganz oder teilweise
aus Aklien besteht, wenn diese Person während der letzten fünf
Jahre vor Veräußerung der Aktien oder Anrechte auf Vorzugs-
aktien im ersigenannten Staat ansässig war.
Artikel 14
Selbständige Arbeit
(1) Einkünfte, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person
aus einem freien Beruf oder aus sonstiger selbständiger Tätigkeit
bezieht, können nur in diesem Staat besteuert werden, es sei
denn, der Person sieht im anderen Vertragsstaat für die Aus-
übung ihrer Tätigkeit gewöhnlich eine feste Einrichtung zur Ver-
fügung. Dabei können nur die Einkünfte besteuert werden, di
dieser festen Einrichtung zuzurechnen sind.
(2) Der Ausdruck „Ireier Beruf" umfaßt insbesondere die selb-
ständig ausgeübte wissenschafliche, Iiterarische, künstlerische,
erzieherische oder unterrichtonde Tätigkeit sowie die selbstän-
ige Tätigkeit der Ärzte, Rechtsanwälte, Ingenieure, Architekten,
Zahnärzte und Buchsachverständigen.
Artikel 15
Unselbstándige Arbeit
(1) Vorbehaltich der Artikel 16, 18 und 19 können Löhne,
Gehälter und ähnliche Vergütungen, die eine in einem Vertrags-
staat ansässige Person aus unseibständiger Arbeit bezieht, im
anderen Vertragsstaat nur besteuert werden, wenn die Arbeit dort
ausgeübt wird.
(2) Ungeachtet des Absatzes 1 können Vergütungen, die eine
in einem Vertragsstaat ansässige Person für eine im anderen
Vertragsstaat ausgeübte unselbständige Arbeit bezieht, nur im
erstgenannten Staat besteuert werden, wenn
a) der Empfänger sich im anderen Staat insgesamt nicht länger
als 183 Tage während des betreffenden Kalenderjahrs auf-
b). die Vergütungen von einem Arbeitgeber oder für einen Arbeit-
geber gezahlt werden, der nicht im anderen Staat ansässig ist,
e) die Vergütungen nicht von einer Betriebsstätte oder einer
festen Einrichtung getragen werden, die der Arbeitgeber im
anderen Staat hat.
(3) Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen dieses Arti-
els können Vergütungen für unselbständige Arbeit, die an Bord
eines im internationalen Verkehr betriebenen Seeschifis oder
Luftfahrzeugs ausgeübt wird, in dem Vertragsstaat besteuert
werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung
des Untemehmens befindet.
Artikel 16
Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen
Beteiligungen, Sitzungsgelder und ähnliche Entgette, die eine in
einem Vertragsstaat ansässige Person in ihrer Eigenschaft als
Mitglied des Aufsichts- oder Verwaltungsrats einer Gesellschaft
bezieht, die im anderen Vertragsstaat ansässig ist, können im
anderen Staat besteuert werden.
Artikel 17
Künstler und Sportler
(1) Ungeachtet der Artikel 7, 14 und 15 können Einkünfte, die
eine in einem Vertragsstaat ansässige Person als Künstler, wie
Búhnen-, Film-, Rundfunk- oder Femsehkúnstler sowie Musiker,
oder als Sportler aus ihrer im anderen Vertragestaat persönlich
ausgeübten Tätigkeit bezieht, im anderen Staat besteuert
(2) Fließen Einkünfte aus einer von einem Künstler oder Sport-
ler in dieser Eigenschaft persönlich ausgeübten Tätigkeit nicht
dem Künstler oder Sportler selbst, sondern einer anderen Person
zu, so können diese Einkünfte ungeachtet der Artikel 7, 14 und 15
in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Künstler oder
‚Sportier seine Tätigkeit ausübt.
(3) Diese Einkünfte werden jedoch in dem in Absatz 1 genann-
ten Staat nicht besteuert, wenn die Tätigkeit bei einem Aufenthalt
in diesem Staat durch eine im anderen Vertragsstaat ansässige
Person ausgeübt wird und der Aufenthalt unmittelbar oder
mittelbar vom anderen Staat, einem seiner Länder oder einer ihrer
Gebietskörperschaften oder von einer im anderen Staat als
gemeinnützig anerkannten Einrichtung finanziert wird.
Artikel 18
Ruhogehälter
Vorbehalliih des Artikels 19 Absatz 1 können Ruhegehälter
und ähnliche Vergütungen, die einer in einem Vertragsstaat
ansässigen Person für frühere unselbständige Arbeit gezahlt
werden, nur in diesem Staat besteuert werden.
Artikel 19
Öffentlicher Dienst
(1) Vergütungen, einschließlich Ruhegehälter, die von einem
Vertragsstaat, einem seiner Länder oder einer ihrer Gebietskör-
perschaften an eine natürliche Person für die diesem Staat, dem
Land oder der Gebietskörperschaft geleisteten Dienste gezahlt
werden, können nur in diesem Staat besteuert werden. Diese
Vergütungen können jedoch nur im anderen Vertragsstaat be-
steuert werden, wenn die Dienste in diesem Staat geleistet wer-
den, die natürliche Person in diesem Staat ansässig und nicht
Staatsangehöriger des erstgenannten Staates ist.
(2) Auf Vergütungen und Ruhegehálter für Dienstleistungen, die
im Zusammenhang mit einer gewerblichen Tätigkeit eines Ver-
tragsstaats, eines seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörper-
schaften erbracht werden, sind die Artikel 15, 16 und 18 anzu-
(6) Absatz 1 git entsprechend für Vergütungen, die im Rahmen
eines Entwicklungshilfeprogramms eines Vertragsstaats, eines
‚seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften aus Mitteln,
die ausschließlich von diesem Staat, dem Land oder der Gebiets-
Körperschaft bereitgesielt werden, an Fachkräfte oder friwilige
Helfer gezahlt werden, die in den anderen Vertragsstaat mit
dessen Zustimmung entsandt worden sind.
Artikel 20
Lehrer sowie Studenten und andere
in der Ausbildung stehende Personen
(1) Eine natürliche Person, die sich auf Einladung eines Ver-
tragsstaats oder einer Universität, Hochschule, Schule, eines
Museums oder einer anderen kulturellen Einrichtung dieses Ver-
tragsstaats oder im Rahmen eines amtlichen Kulturaustauschs in
diesem Vertragsstaat höchstens zwei Jahre lang lediglich zur
‚Ausübung einer Lehrtätigkeit, zum Halten von Vorlesungen oder
zur Ausübung einer Forschungstätigkeit bei dieser Einrichtung
aufhält und die im anderen Vertragsstaat ansässig ist oder dort
unmittelbar vor der Einreise in den erstgenannten Staat ansässig
war, ist in dem erstgenannten Staat mit ihren für diese Tätigkeit
bezogenen Vergütungen von der Steuer befreit, vorausgesetzt,
daß) diese Vergütungen von außerhalb dieses Staates bezogen
(2) Eine natürliche Person, die sich in einem Vertragsstaat
lediglich als
a) Student einer Universi einer Hochschule oder Schule
dieses Vertragsstaats,
b) Auszubildender oder Praktikant,
(©) Empfänger eines Zuschusses, Unterhaltsbeitrags oder Stipen-
dums einer religiösen, mildtätigen, wissenschaflichen oder
Pädagogischen Organisation vomehmlich zum Studium oder
Zu Forschungsarbeiten oder
(&) Mitarbeiter eines Programms der technischen Zusammen-
arbeit, an dem die Regierung dieses Vertragsstaats betellgt
aufhält und die im anderen Vertragsstaat ansässig ist oder dort
unmittelbar vor der Einreise in den ersigenannten Vertragsstaat
ansässig war, ist mit den für ihren Unterhalt, nr Studium oder ihre
Ausbildung bestimmten Überweisungen aus dem Ausland in dem
ersigenannten Staat von der Steuer befreit.
Artikel 21
Andere Einkünfte
(1) Einkünfte einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person,
die in den vorstehenden Artikeln nicht behandelt wurden, können
‚ohne Rücksicht auf ihre Herkunft nur in diesem Staat besteuert
(2) Ungeachtet des Absatzes 1 können Einkünfte, die eine in
einem Vertragsstaat ansässige Person aus Quellen im anderen
Vertragsstaat aus der Vermietung beweglichen Vermögens (leas-
ing) sowie aus Treuhandschaften bezieht, in diesem Staat besteu-
on werden.
(9) Absatz 1 ist auf andere Einkünfte als solche aus unbeweg-
lichem Vermögen nicht anzuwenden, wenn der in einem Vertrags-
staat ansässige Empfänger im anderen Vertragsstaat eine ge:
werbliche Tätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte oder
eine selbständige Arbeit durch eine dort gelegene feste Einrich-
tung ausübt und die Rechte oder Vermögenswerte, für die die
Einkünfte gezahit werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte
oder festen Einrichtung gehören. In diesem Fall ist Artikel 7
beziehungsweise Artikel 14 anzuwenden.
Artikel 22
(1) Unbewegliches Vermögen, das einer in einem Vertragsstaat
ansässigen Person gehört und im anderen Vertragsstaat liegt,
kann im anderen Staat besteuert werden.
(2) Bewegliches Vermögen, das Betriebsvermögen einer Be-
triebsstätte ist, die ein Untemehmen eines Vertragsstaats im
anderen Vertragsstaat hat, oder das zu einer festen Einrichtung
gehört die einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person für ie
‚Ausübung einer selbständigen Arbeit im anderen Vertragsstaat
Zur Verfügung steht, kann im anderen Staat besteuert werden.
(3) Seeschiffe und Luftfahrzeuge, die im internationalen Ver-
kehr betrieben werden, sowie bewegliches Vermögen, das dem
Betrieb dieser Schifte oder Luftfahrzeuge dient, können nur in
dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der
tatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet.
(4) Alle anderen Vermögensteile einer in einem Vertragsstaat
ansässigen Person können nur in diesem Staat besteuert
Artikel 23
Vermeidung der Doppelbesteuerung
(1) Bei einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen
Person wird die entsprechende Steuer wie folgt festgesetzt:
a) Die Einkünfte aus der Republik Venezuela sowie die dort
‚gelegenen Vermögenswerte, die nach diesem Abkommen
dort besteuert werden können, werden von der deutschen
‚Steuer befreit, sofern nicht die Anrechnung nach Buchstabe b
durchzuführen ist. Die Bundesrepublik Deutschland behält
aber das Recht, die so befreiten Einkünfte und Vermögens-
werte bei der Festsetzung des Steuersatzes zu berück-
sichtigen.
Für Dividenden gilt die Befreiung nur dann, wenn diese Divi-
denden an eine in der Bundesrepublik Deutschland ansässige
Gesellschaft (jedoch nicht an eine Personengesellschalt) von
einer in der Republik Venezuela ansässigen Gesellschaft ge-
zahlt werden, deren Kapital zu mindestens 15 vom Hundert
unmittelbar der deutschen Gesellschaft gehört.
Von der Steuer vom Vermögen werden Beteiligungen befreit,
wenn deren Dividenden, falls solche gezahlt werden oder
gezahlt worden wären, nach dem vorhergehenden Satz zu
befreien sind oder wären.
b) Auf die von den nachstehenden Einkünften aus der Republik
Venezuela und den dort gelegenen Vermögenswerten zu
erhebende deutsche Einkommen-, Körperschaft- und Ver-
mögensteuer wird unter Beachtung der Vorschriften des
deutschen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer
Steuern die venezolanische Steuer angerechnet, die nach
venezolanischem Recht und in Übereinstimmung mit diesem
‚Abkommen gezahlt worden ist für:
aa) Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen;
bb) Zinsen;
cc) Lizenzgebühren;
de) Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen;
ee) Einkünfte von Künstlern und Sportlern;
M) _unbewegliches Vermögen und Einkünfte hieraus.
Dies gil nicht, wenn das unbewegliche Vermögen tat-
sächlich zu einer in Artikel 7 erwähnten und in der Repu-
ik Venezuela gelegenen Betriebsstätte oder zu einer in
der Republik Venezuela gelegenen festen Einrichtung im
Sinne des Artikels 14 gehört, es sel denn, daß Buch-
stabe a gemäß Buchstabe d nicht für die Gewinne der
Betriebsstätte git.
99) Einkünfte gemäß Artikel 13 Absatz 5;
hh) Einkünfte gemäß Artikel 21 Absatz 3.
6) Senkt die Republik Venezuela die intemen Steuersätze auf
Grund eines zeitich begrenzten Programms zur Schaltung
steuerlicher Anreize zur Förderung der wirtschaftichen Ent-
wicklung des Landes sowie zu dem Zwock, in den Genuß der
im vorstehenden Absatz vorgesehenen Anrechnung zu
kommen, so wird die venezolanische Steuer für einen Zeit-
raum von zehn Jahren ab seinem Inkrafttreten bis zu folgender
Höhe berücksichtigt:
aa) 15 vom Hundert des Bruttobetrags der unter Doppeibuch-
stabe aa genannten Dividenden,
bb) 5 vom Hundert des Bruttobetrags der unter Doppelbuch-
stabe bb genannten Zinsen,
ec) 5 vom Hundert des Bruttobetrags der unter Doppelbuch-
stabe cc genannten Lizenzgebühren.
@) Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a werden
Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und Gewinne aus der
Veräußerung des Betriebsvermögens einer Betriebsstätte
sowie die diesen Gewinnen zugrundeliegenden Vermögens-
werte nur dann von der deutschen Steuer befreit, wenn die in
der Bundesropublik Deutschland ansässige Person nach-
weist, daß die Einnahmen der Betriebsstätte oder Gesellschaft
ausschließlich oder fast ausschließlich aus aktiven Tätigkeiten
Für Einkünfte im Sinne des Artkets 10 und die diesen Einkünf-
ten zugrundeliegenden Vermögenswerte gitt die Befreiung
auch dann, wenn die Dividenden aus Beteiligungen an ande-
ren in der Republik Venezuela ansässigen Gesellschaften
stammen, die aktive Tätigkeiten ausüben und an denen die
zuletzt ausschüttende Gesellschaft zu mehr als 25 vom Hun-
Gert beteiligt ist
Als aktive Tätigkeiten gelten die Herstellung und der Verkauf
von Gütem oder Waren, technische Beratung und technische
Dienstleistungen sowie Bank- und Versicherungsgeschäfte in
der Republik Venezuela.
Sind diese Voraussetzungen nicht erfült, ist vorbehaltlich der
ikiven Anrechnung nach Buchstabe e nur das Anrechnungs-
verfahren nach Buchstabe b anzuwenden.
(2) Bei einer in der Republik Venezuela ansässigen Person wird
die entsprechende Steuer wie folgt festgesetzt:
Bezieht eine in der Republik Venezuela ansässige Person Ein-
künfte, die nach diesem Abkommen in der Bundesrepublik
Deutschland besteuert werden können, so sind diese Einkünfte
von der venezolanischen Steuer vom Einkommen befreit.
Artikel 24
Gleichbehandlung
(1) Staatsangehörige eines Vertragsstaats dürfen im anderen
Vertragsstaat keiner Besteuerung oder damit zusammenhángen-
den Verpflichtung unterworfen werden, die anders oder belasten-
der ist als die Besteuerung und die damit zusammenhängenden
Verpflichtungen, „denen Staatsangehörige des anderen Staates.
unter gleichen Verhältnissen unterworfen sind oder unterworfen
werden können. Diese Bestimmung gilt ungeachtet des Artikels 1
auch für Personen, die in keinem der Vertragsstaaten ansässig.
(2) Die Besteuerung einer Betriebsstätte, die ein Untemehmen
eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, dar im ande-
ren Staat nicht ungünstiger sein als die Besteuerung von Unter-
nehmen des anderen Staates, die die gleiche Tätigkeit ausüben.
Diese Bestimmung ist nicht so auszulegen, als verpflichte sie
einen Vertragsstaat, den im anderen Vertragsstaat ansässigen
Personen Steuerfreibeträge, -vergünstigungen und -ermäßigun-
gen zu gewähren, die er nur seinen ansässigen Personen ge-
(3) Sofern nicht Artikel 9, Artikel 11 Absatz 6 oder Artikel 12
‚Absatz 5 anzuwenden ist, sind Zinsen, Lizenzgebühren und ande-
ro Entgelte die ein Untemenmen eines Vertragsstaats an eine im
anderen Vertragsstaat ansässige Person zahlt, bei der Ermitlung
der steuerpfichtigen Gewinne dieses Unternehmens unter den
gleichen Bedingungen wie Zahlungen an eine im ersigenannten
Staat ansässige Person zum Abzug zuzulassen. Dementspre-
chend sind Schulden, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats
gegenüber einer im anderen Vertragsstaat ansässigen Person
hat, bei der Ermitlung des steuerpflichligen Vermögens dieses
Unternehmens unter den gleichen Bedingungen wie Schulden
gegenüber einer im erstgenannten Staat ansässigen Person zum
Abzug zuzulassen.
(4) Unternehmen eines Vertragsstaats, deren Kapital ganz oder
telweise unmitelbar oder mittelbar einer im anderen Vertrags-
Staat ansässigen Person oder mehreren solchen Personen gehört
oder ihrer Kontrolle unterliegt, dürlen im erstgenannten Staat
keiner Bestouerung oder damit zusammenhängenden Verpfich-
tung unterworfen werden, die anders oder belastender ist als die
Besteuerung und die damit zusammenhängenden Verpfichtun-
gen, denen andere ähnliche Untemehmen des erstgenannten
Staates unterworfen sind oder unterworfen werden können.
(5) Dieser Artikel gi ungeachtet des Artkels 2 für Steuern jeder
‚An und Bezeichnung.
Artikel 25
Verständigungsverfahren
(1) Ist eine Person der Auffassung, daß Maßnahmen eines
Vertragsstaats oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer Be-
steuerung führen oder führen können, die diesem Abkommen
nicht entspricht, so kann sie unbeschadet der nach dem inner-
staatlichen Recht dieser Staaten vorgesehenen Rechtsmittel ih-
ren Fall der zuständigen Behörde des Vertragsstaats, in dem sie
ansässig ist, oder, falls Artikel 24 Absatz 1 anzuwenden ist, des
Vertragsstaats, dessen Staatsangehöriger sie ist, unterbreiten.
Der Fall muß innerhalb von zwei Jahren nach der ersten Mitteilung
der Maßnahme unterbreitet werden, die zu einer dem Abkommen
nicht entsprechenden Besteuerung führt.
(2) Hält die zuständige Behörde die Einwendung für begründet
und ist sie selbst nicht in der Lage, eine befriedigende Lösung
herbeizuführen, so wird sie sich bemühen, den Fall durch Verstán-
digung mit der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats
so zu regeln, daß eine dem Abkommen nicht entsprechende
Besteuerung vermieden wird. Die Verständigungsregelung ist
ungeachtet der Fristen des innerstaatlichen Rechts der Vertrags-
staaten durchzuführen.
(3) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten werden sich
bemühen, Schwierigkeiten oder Zweifel, die bei der Auslegung
oder Anwendung des Abkommens entstehen, in gegenseitigem
Einvernehmen zu beseitigen. Sie können auch gemeinsam dar-
über beraten, wie eine Doppelbesteuerung in Fällen vermieden
werden kann, die im Abkommen nicht behandelt sind.
(4) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten können
in gegenseitigem Einvernehmen festlegen, in weicher Form die
im Abkommen vorgesehenen Steuerermäßigungen gewährt
(6) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten können zur
Herbeifúhrung einer Einigung im Sinne der vorstehenden Absätze
unmittelbar miteinander verkehren.
Artikel 26
Informationsaustausch
(1) Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten tauschen die
Informationen aus, die zur Durchführung dieses Abkommens er-
forderlich sind. Alle Informationen, die ein Vertragsstaat erhält,
sind ebenso geheimzuhalten wie die auf Grund des innerstaat-
lichen Rechts dieses Staates beschafften Informationen und dür-
fen nur den Personen oder Behörden (einschließlich der Gerichte
und der Verwaltungsbehörden) zugänglich gemacht werden, die
mit der Veranlagung oder Erhebung, der Rechtsfeststelung oder
Vollstreckung oder mit der Entscheidung von Rechtsbeheifen
hinsichlich der unter das Abkommen fallenden Steuern befaßt
sind. Diese Personen oder Behörden verwenden diese Informatio-
nen ausschließlich für die genannten Zwecke. Sie dürfen die
Informationen in einem öffentlichen Gerichtsverfahren oder in
einer Gerichtsentscheidung offenlegen.
(2) Absatz 1 ist auf keinen Fall so auszulegen, als verpflichte er
einen Vertragsstaat,
a) Verwaltungsmaßnahmen durchzuführen, die von den Geset-
zen oder der Verwaltungspraxis dieses oder des anderen
Vertragsstaats abweichen;
b) Informationen zu erteilen, die nach den Gesetzen oder im
üblichen Verwaltungsverfahren dieses oder des anderen Ver-
tragsstaats nicht beschafft werden können;
(©) Informationen zu erteilen, die ein Handels-, Industrie-, Ge-
werbe- oder Berufsgeheimnis oder ein Gescháftsvertahren
preisgeben würden oder deren Erteilung der öffentlichen
Ordnung widerspräche..
Artikel 27
Diplomatische und konsularische Vorrechte
(1) Dieses Abkommen berührt nicht die steuerlichen Vorrechte,
ie den Mitgliedem diplomatischer Missionen und konsularischer
Vertretungen sowie intemationaler Organisationen nach den all
einen Regein des Völkerrechts oder auf Grund besonderer
inkünfte zustehen.
(2) Ungeachtet des Arikels 4 wird eine natürliche Person, die
Miigied einer diplomatischen Mission oder einer konsularischen
Vertretung ist, die ein Vertragsstaat in dem anderen Vertragsstaat
oder in einem driten Staat hat, für Zwecke dieses Abkommens als
Ansássigo des Entsendestaats angesehen, wenn sie
a) nach dom Völkerrecht im Empfangssiaat mit Einkünften aus
Quellen außerhalb dieses Staates nicht besteuert wird und
b) im Entsendestaat mit Ihrem Welteinkommen denselben steu-
erlichen Verpflichtungen unterliegt wie Ansässige dieses
Artikel 28
Inkrafttreten
Dieses Abkommen tit an dem Tag in Kraft, an dem die Regie-
rungen der Vertragsstaaten einander notiiziert haben, daß die
erforderlichen innerstaatlichen Voraussetzungen für das Inkrft-
{roten erfült sind. Die Bestimmungen sind anzuwendena) bei den im Abzugsweg erhobenen Steuern von Dividenden,
Zinsen und Lizenzgebühren auf die Beträge, die am oder nach
dem 1. Januar des Kalenderjahrs gezahlt werden, in dem das
‚Abkommen in Kraft wit;
b) bei den übrigen Steuem auf die Steuem für Zeiträume ab dem
1. Januar des Kalenderjahrs, in dem das Abkommen in Kraft
Artikel 29
Kündigung
Dieses Abkommen bleibt auf unbestimmte Zeit in Kraft
kann jeder der Vertragsstaaten bis zum 30. Juni eines jeden
Kalenderjahrs nach Ablauf von fünf Jahren, vom Tag des Inkraft-
tretens an gerechnet, das Abkommen gegenüber dem anderen
Vertragsstaat auf diplomatischem Weg schriflich kündigen; in
diesem Fall ist das Abkommen nicht mehr anzuwenden
a) bei den im Abzugsweg erhobenen Steuern von Dividenden,
Zinsen und Lizenzgebühren auf die Beträge, die am oder nach
dem 1. Januar des Kalenderjahrs gezahlt werden, das auf das
Kündigungsjahr folgt;
b) bei den übrigen Steuern auf die Steuern, die für Zeiträume ab
dem 1. Januar des Kalenderjahrs erhoben werden, das auf
das Kündigungsjahr folgt.
de/closing
Geschehen zu Caracas am 8. Februar 1995 in zwei Urschrten,
jede in deutscher und spanischer Sprache, wobei jeder Wortlaut
gleichermaßen verbindlich it
de/protocol-title
de/protocol
Die Repubik Venezuela
die Bundesrepublik Deutschland
haben anläßlich der Unterzeichnung des Abkommens zwischen
den beiden Staaten zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf
dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen am
8. Februar 1995 in Caracas die nachstehenden Bestimmungen
vereinbart, die Bestandteil des Abkommens sind:
(1) Zu Artikel 7.
a) Einer Bauausführung oder Montage können in dem Vertrags-
staat, in dem sich die Betriebsstätte befindet, nur die Gewinne
aus dieser Tätigkeit zugerechnet werden. Gewinne, die auf
Grund von Warenlieferungen der Hauptbetriebsstätte oder
einer anderen Betriebsstätte des Unternehmens oder eines
Dritten im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit oder unabhän-
gig davon erzielt werden, werden der Bauausführung oder
Montage nicht zugerechnet.
b) Einkünfte, die auf Planungs-, Projektierungs-, Konstruktions-
oder Forschungsarbeiten sowie technische Dienstleistungen
entfallen, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person in
diesem Vertragsstaat erbringt und die im Zusammenhang mit
‚einer im anderen Vertragsstaat unterhaltenen Betriebsstätte
stehen, werden dieser Betriebsstätte nicht zugerechnet.
©) Es wird davon ausgegangen, daß Zahlungen im Zusammen-
hang mit technischer Hille als Untemehmensgewinne nach
Artikel 7 gelten.
(2) Zu Artikel 10
Bezüglich des Artikels 10 Absatz 2 gil folgendes: Für die
Zwecke der Besteuerung in der Bundesrepublik Deutschland
schließt der Ausdruck „Dividenden“ die Einkünfte eines stilen
Gesellschafters aus seiner Beteiligung als stiler Gesellschafter
sowie die ausgeschütteten Gewinne auf Anteilscheine von Kapi-
talanlagegesellschaften ein.
(8) Zu den Artikeln 10 und 11
Ungeachtet der Bestimmungen dieser Artikel können Dividen-
den und Zinsen in dem Vertragsstaat, aus dem sie stammen, nach
dem Recht dieses Staates besteuert werden, wenn sie
a) auf Rechten oder Forderungen mit Gewinnbeteiligung (ein-
schließlich der Einkünfte eines stilen Gesellschafters aus
seiner Beteiligung oder aus partiarischen Darlehen oder
Gewinnobligationen im Sinne des Steuerrechts der Bundes-
repubik Deutschland) beruhen und
b) bei der Emnittlung der Gewinne des Schuldners der Dividen-
den oder Zinsen abzugstähig sind.
(9 Zu Artikel 23
Verwendet eine in der Bundesrepublik Deutschland ansässige.
Gesellschaft Einkünfte aus Quellen innerhalb der Republik Vene-
zuela zur Ausschüftung, so schließt Absatz 1 die Herstellung der
Ausschúttungsbelastung nach den Vorschriften des deutschen
Steuerrechts nicht aus.
(5) Zu den Artikeln 23 und 25
Die Bundesrepublik Deutschland vermeidet die Doppelbesteue-
rung durch Steueranrechnung nach Artikel 23 Absatz 1 Buch-
stabe b und nicht durch Steuerbefreiung im Sinne des Artikels 23
Absatz 1 Buchstabe a,
a) wenn die Einkünfte oder Vermögenswerte in den Vertrags-
Staaten verschiedenen Bestimmungen des Abkommens zuzu-
ordnen oder verschiedenen Personen (mit Ausnahme der in
Artikel 9 genannten Personen) zuzurechnen sind und dieser
Konflikt nicht durch ein Verfahren nach Artikel 25 beigelegt
werden kann, und
aa) wenn die entsprechenden Einkünfte oder Vermögens-
werte infolge dieser Zuordnung oder Zurechnung Gegen-
stand einer Doppelbesteuerung sind, oder
bb) wenn die entsprechenden Einkünfte oder Vermögens-
werte infolge dieser Zuordnung oder Zurechnung in der
Republik Venezuela unbesteuert bleiben oder unange
messen niedrig besteuert werden und (vorbehaltlich der
Anwendung dieses Absatzes) in der Bundesrepubiik
Deutschland von der Steuer befreit sind; oder
b) wenn die Bundesrepublik Deutschland der Republik Vene-
zuela im Rahmen der vorgeschriebenen Beratung und vorbe-
haltlich der Einschränkungen nach ihrem innerstaallichen
Recht auf diplomatischem Weg sonstige Einkünfte mitgeteilt
hat, für die sie die Anwendung dieses Absatzes vorsieht, um
zu verhindern, daß Einkünfte in beiden Vertragsstaaten von
der Steuer befreit sind oder sonstige Regelungen zur Um-
gehung des Abkommens getroffen werden.
Im Falle einer Mitteilung nach Buchstabe b kann die Republik
Venezuela vorbehaltlich einer Mitteilung auf diplomatischem Weg
die genannten Einkünfte auf Grund des Abkommens entspre-
‚chend der Charakterisierung der Einkünfte durch die Bundesrepu-
blk Deutschland näher bezeichnen. Eine Mitteilung nach Maßga-
be dieses Absatzes wird mit dem ersten Tag dos auf das Jahr der
Mitteilung folgenden Kalenderjahrs wirksam, wenn alle gesetz-
lichen Voraussetzungen für ihr Wirksamwerden nach dem inner-
Staatlichen Recht des mitteilenden Staates erfüll sind.
(6) Zu Artikel 26
Soweit nach diesem Artikel personenbezogene Daten übermi
tol werden, gelten ergänzend hierzu die nachfolgenden Bostim-
mungen unter Beachtung der für jeden Vertragsstaat geltenden
Rechtsvorschriten:
a) Die übermittelnden Vertragsstaaten sind verpflichtet, auf die
Richtigkeit der zu übermiteinden Daten zu achten. Eweist
sich, daß unrichtige Daten oder Daten, die nicht übermittelt
werden durften, übermittelt worden sind, so ist dies dem
Empfänger unverzüglich mitzuteilen. Er ist verpflichtet, die
Berichtigung oder Vemichtung vorzunehmen.
DJ lo Vertragsstaaten sind verpflichtet, die Übermitlung und
den Empfang von personenbezogenen Daten aktenkundig zu
©) Die Vertragsstaaten sind verpflichtet, die Übermitteten perso-
nenbezogenen Daten wirksam gegen unbefugten Zugang,
unbefugte Veränderung und unbefugte Bekanntgabe zu
schützen.
4) Dem Betroffenen ist auf Antrag Über die zu seiner Person
vorhandenen Informationen sowie über den vorgesehenen
Verwendungszweck Auskunft zu ertelen. Eine Verpflichtung
zur Auskunfsertellung besteht nicht, soweit eine Abwägung
ergibt, daß das öffentliche Interesse, die Auskunft nicht zu
ertellen, das Interesse des Betroffenen an der Auskunftsertel-
lung überwiegt.
e) Das Recht des Betroffenen, über die zu seiner Person vorhan-
denen Daten Auskunft zu erhalten, richtet sich nach dem
nationalen Recht des Vertragsstaats, in dessen Hoheitsgebiet
ie Auskunft beantragt wird.
de/chapter-headings
Geltungsbereich des Abkommens
Begriffsbestimmungen
Besteuerung des Einkommens und des Vermögens.
Bestimmungen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
Besondere Bestimmungen
SchluBbestimmungen
es/title
Convenio
entre la Repüblica Federal de Alemania
y la República de Venezuela
para evitar la doble imposición
en Materia de impuestos sobre la renta y sobre el Patrimonio
es/preamble
La República Federal de Alemania
la República de Venezuela,
Deseando intensificar sus relaciones económicas mediante la
supresión de obstáculos de indole fiscal,
Han convenido lo siguiente:
es/treaty
Artículo 1
Ambito Personal
El presente Convenio se aplica a las personas residentes de
uno o de ambos Estados Contratantes.
Artículo 2
Impuestos Comprendidos
1. El presente Convenio se aplica a los Impuestos sobre la
Renta y sobre el Patrimonio exigibles por cada uno de los Estados
Contratantes y en el caso de la República Federal de Alemania
sus Estados Federados, sus subdivisiones políticas o sus entida-
des locales, cualquiera que sea el sistema de su recaudación.
2. Se consideran Impuestos sobre la Renta y sobre el Patrimo-
io los que gravan la totalidad de la renta o del patrimonio o
cualquier parte de los mismos, incluídos los impuestos sobre las.
ganancias derivadas de la enajenación de bienes muebles o
inmuebles, los impuestos sobre el importe de sueldos o salarios
pagados por las empresas, así como los impuestos sobre las
plusvalías.
3. Los impuestos actuales a los que concretamente se aplica
éste Convenio son:
a) ena República Federal de Alemania:
el Einkommensteuer (impuesto sobre la renta),
el Koerperschaftsteuer (Impuesto sobre sociedades),
el Vermoegensteuer (Impuesto sobre el patrimonio), y
el Gewerbesteuer (Impuesto sobre las explotaciones indus-
triales y comerciales),
que en lo sucesivo se denominan "impuesto alemán”;
b) en la República de Venezuela, el impuesto sobre la renta,
que en lo sucesivo se denomina “impuesto venezolano".
4. El Convento se aplicará igualmente a los impuestos de
naturaleza idéntica o análoga que se establezcan con posteriori-
dad a la fecha de la firma del mismo y que se añadan a los
actuales o los sustituyan. Al final de cada año las autoridades
competentes de los Estados Contratantes se comunicarán mutua»
mente las modificaciones sustanciales que se hayan introducido
en sus respectivas legislaciones fiscales.
Artículo 3
Definiciones Generales
1. A los electos del presento Convenio, a menos que de su
contexto se infiera una interpretación diferente:
a) las expresiones “un Estado Contratante” y “el otro Estado
Contratante” significan la República Federal de Alemania o la
República de Venezuela, según se derive del contexto;
b) "República Federal de Alemania” significa el territorio en el
cual es de aplicación el derecho fiscal de la República Federal
de Alemania, incluida el área adyacente al mar territorial, el
lecho y el subsuelo del mar y la columna de agua suprayacen-
te a los mismos, en la medida en que la República Federal de
Alemania ejerza en ella, de conformidad con el Derecho
Intemacional, derechos de soberanía y jurisdicción para los
fines de exploración y explotación de sus recursos natura»
e) “República de Venezuela" ¡gnifca el termtorio de la República
de Venezuel
4) el término “persona” significa las personas naturales y las
sociedades;
e) el término "sociedades" significa cualquier "persona jurídica" o
entidad que se considere persona jurídica a efectos impositi-
M la expresión “bienes inmuebles” tendrá el significado que le
atribuya el derecho del Estado Contratante en que los bienes
en cuestión esten situados. Dicha expresión comprende en
todo caso los accesorios, el ganado y equipo utiizado en las
explotaciones agrícolas y forestales, los derechos a los que se
apliquen las disposiciones de derecho privado relativas a los
bienes raices, el usufructo de bienes inmuebles y los dere-
chos a percibir pagos variables o fijos por la explotación o la
concesión de la explotación de yacimientos minerales, fuentes
y otros recursos naturales; los buques, embarcaciones y aero-
naves no se consideran bienes inmuebles;
9) las expresiones "empresa de un Estado Contratante” y “em-
presa del otro Estado Contratante” significa, respectivamen-
te, una empresa explotada por un residente de un Estado
Contratante y una empresa explotada por un residente del
otro Estado Contratante;
h) el término "naciona" signilica:
aa) en relación con la República Federal de Alemania, todos
los alemanes en el sentido del párrafo 1 del artículo 116
de la ley Fundamental de la República Federal de Ale-
mania, así como todas las personas jurídicas, socieda-
des de personas y otras asociaciones de personas cons-
tituidas conforme al derecho vigente en la República
Federal de Alemania;
bb) en relación con la República de Venezuela, todas las
personas naturales que posean la nacionalidad venezo-
lana y todas las personas jurídicas, sociedades de per-
sonas y otras asociaciones de personas constituidas
conforme al derecho vigente en la República de Vene-
i) la expresión "tráfico internacional” significa todo transporte
electuado por un buque o aeronave explotado por una empre-
sa cuya sede de dirección efectiva estó situada en un Estado
Contratante, salvo cuando el buque o aeronave no sea objeto
de explotación más que entre dos puntos situados en el otro
Estado Contratante;
1) la expresión “autoridad competente” significa, en el caso de la
República Federal de Alemania, el Ministerio Federal de Ha-
cienda, y en el caso de la República de Venezuela, ol Ministe-
io de Hacienda, a través de la Dirección General Sectorial de
Rentas o la oficina que haga sus veces.
2. Para la aplicación del Convenio por un Estado Contratante,
cualquier expresión no definida en el mismo tendrá, a menos que
de su contexto se infiera una interpretación diferente, el significa-
do que se le atribuya por la legislación de este Estado relativa a
los impuestos que son objeto del Convenio. El término “legislación
de este Estado" significa principalmente la “Ley Fiscal” de ese
Artículo 4
Residente
1.A los electos de este Convenio, la expresión “residente de un
Estado Contratante” significa toda persona que en virtud de la
legislación de este Estado estó sujeta a imposición en el por razón
de su domicilio, residencia, sede de dirección o cualquier otro
criterio de naturaleza análoga. Sin embargo, esta expresión no
incluye a las personas que estén sujetas a imposición en este
Estado exclusivamente por las rentas que obtengan de fuentes
situadas en el citado Estado o por el patrimonio que posean en el
2. Cuando en virtud de las disposiciones del párrafo 1 una
persona natural sea residente de ambos Estados Contratantes,
su situación se resolverá de la siguiente manera:
a) esta persona será considerada residente del Estado donde
tenga una vivienda permanente a su disposición; si tuviera
una vivienda permanente a su disposición en ambos Estados,
se considerará residente del Estado con el que mantenga
relaciones personales y económicas más estrechas (centro de
intereses vitales);
b) sino pudiera determinarse el Estado en el que dicha persona
tiene su centro de intereses vitales, o si no tuviera una vivien-
da permanente a su disposicion en ninguno de los Estados, se
considerará residente del Estado Contratante donde viva ha-
bitualmente;
(©) si viviera habitualmente en ambos Estados o no lo hiciera en
ninguno de elos, se considerará residente del Estado del que
sea nacional;
9) si fuera nacional de ambos Estados o no lo fuera de ninguno
de ellos, las autoridades competentes de los dos Estados
Contratantes resolverán el caso de común acuerdo.
3. Cuando en virtud de las disposiciones del párrafo 1 una
sociedad sea residente de ambos Estados Contratantes, se con-
siderará residente del Estado en que se encuentre su sede de
dirección efectiva.
Artículo 5
Establecimiento Permanente
1. A efectos del presente Convenio, la expresión "estableci-
miento permanente” significa un lugar fijo de negocios mediante el
cual una empresa realiza toda o parto de su actividad.
2. La expresión "establecimiento permanente” comprende, en
especial:
8) las sedes de dirección;
b) las sucursales;
e) las oficinas;
9) las fábricas;
8) los talleres;
N_ las minas, los pozos de petróleo o de gas, las canteras o
Cualquier otro lugar de extracción de recursos naturales,
3. Una obra de construcción, instalación o montaje sólo consti-
tuyo establecimiento permanente si su duración excede de doce
meses, a partir del momento en que empiecen efectivamente los
trabajos respectivos.
4. No obstante lo dispuesto anteriormente en este anícuo, se
considera que el término “establecimiento permanente" no in-
8) la utlización de instalaciones con el único fin de almacenar,
exponer o entregar bienes o mercancias pertenecientes a la
b) el mantenimiento de un depósito de bienes o mercancias
pertenecientes a la empresa con el único ln de almacenarias,
exponerlas o entregarias:
©) el mantenimiento de un depósito de bienes o mercancias.
pertenecientes a la empresa con el único fin de que sean
transformadas por otra empresa;
8) el mantenimiento de un lugar flo de negocios con el único fin
de adquirir bienes o mercancías o de recoger información
para la empresa;
e) el mantenimiento de un lugar flo de negocios con el único fin
de realizar para la empresa cualquier otra actividad de cardc-
ter auxiliar o preparatorio;
1) el mantenimiento de un lugar fijo de negocios con el único fin
del ejercicio combinado de las actividades mencionadas en
los apartados a) a e), a condición de que el conjunto de la
actividad del lugar fo de negocios conserve su carácter
auliar o preparatorio.
5. No obstante lo dispuesto en los párrafos 1 y 2, cuando una
personal, distinta de un agente que goce de un estatuto indepen-
diente, al cual se le aplica el párrafo 6, actúe por cuenta de una
empresa y ostente y ejerza habitualmente en un Estado Contra-
tante poderes que la faculton para concluir contratos en nombre
de la empresa, se considerará que esta empresa tiene un estable»
cimiento permanente en este Estado respecto de todas las activ-
dades que esta persona realiza por cuenta de la empresa, a
menos que las actividades de esta persona se limiten a las
mencionadas en el pärralo 4 y que, de haber sido ejercidas por
medio de un lugar fjo de negocios, no se hubiera considerado
este lugar como un establecimiento permanente, de acuerdo con
las disposiciones de este pärralo.
6. No se considera que una empresa tiene un establecimiento
permanente en un Estado Contratante por el mero hecho de que
realice sus actividades por medi de un corredor, un comisionista
‚general o cualquier otro agente que goce de un estatuto inde-
pendiente, siempro que estas porsonas actúen dentro del marco
ordinario de su actividad.
7. El hecho de que una sociedad residente de un Estado
Contratante controle o sea controlada por una sociedad residente
del otro Estado Contratante, o que realice actividades en este otro
Estado (ya sea por medio de un establecimiento permanente o de
otra manera) no convierte por sí sólo a cualquiera de estas
sociedades en establecimiento permanente de la otra.
Artículo 6
Rentas Inmobiliarias
1. Las rentas que un residente de un Estado Contratante
obtenga de bienes inmuebles (ncluidas las rentas de explotacio-
nes agrícolas o forestales) situados en el otro Estado Contratante
pueden someterse a imposición en este otro Estado.
2. Las disposiciones del párrato 1 se aplican a las rentas
derivadas de la utlizaciön directa, del arrendamiento o aparcería,
así como de cualquier otra forma de explotación de los bienes
inmuebles.
3. Las disposiciones de los párrafos 1 y 2 se aplican igualmente
alas rentas derivadas de los bienes inmuebles de una empresa y
de los bienes inmuebles utlizados para el ejercicio de trabajos
Independientes.
Artículo 7
Beneficios Empresariales
1. Los beneficios de una empresa de un Estado Contratante
solamente pueden someterse a imposición en este Estado, a no
ser que la empresa realice su actividad en él otro Estado Contra-
tante por medio de un establecimiento permanente situado en él
Sila empresa realiza su actividad de dicha manera, los benelicios
de la empresa pueden someterse a imposición en el otro Estado
pero sólo en la medida en que puedan atribuirse a este estableci-
miento permanente.
2. Sin perjuicio de lo previsto en el párrafo 3, cuando una
'empresa de un Estado Contratante realice su actividad en el otro
Estado Contratante por medio de un establecimiento permanente
situado en él, en cada Estado Contratante se atribuirán a dicho
establecimiento los beneficios que éste hubiera podido obtener de
ser una empresa distinta y separada que realizase las mismas o
similares actividados, en las mismas o Similares condiciones, y
lratase con total independencia con la empresa de la que es
establecimiento permanente.
3. Para la determinación del beneficio del establecimiento per-
manente se permitirá la deducción de los gastos en que se haya
incurido para la realización de los fines del establecimiento
permanente, comprendidos los gastos de dirección y generales
de administración para los mismos fines, tanto si se efectúan en el
Estado en que se encuentre el establecimiento permanente como
en otra parte.
4. En tanto que en un Estado Contratante resulte imposible o
excesivamento dificil determinar en ciertos casos especiales los
beneficios imputables a los establecimientos permanentes con
arreglo a lo dispuesto en el párrafo 2, lo establecido en dicho
párrafo no impedirá que los beneficios imputables a los establect-
mientos permanentes se determinen sobre la base de un reparto
e los beneficios totales de la empresa entre sus diversas partes;
sin embargo, el método de reparto adoptado habrá de ser tal que
el resultado oblenido esté de acuerdo con los principios conteni-
dos en el presente artículo.
5. No se atribuirá ningún beneficio a un establecimiento perma-
ento por el mero hecho de que éste adquiera bienes o mercan-
cías para la empresa.
6. A efectos de los párrafos anteriores, los beneficios imputa-
bles al establecimiento permanente se calcularán cada año por el
mismo método, a no ser que existan motivos válidos y suficientes
para proceder de otra forma.
7. Cuando los beneficios comprendan rentas reguladas separa-
damente en otros articulos de este Convenio, las disposiciones de
aquéllos no quedarán alectadas por las del presente artículo,
Artículo 8
Navegación Marítima y Aerea
1. Los beneficios procedentes de la explotación de buques o
aeronaves en tráfico Internacional sólo pueden someterse a impo-
sición en el Estado Contratante en el que esté situada la sede de
dirección efectiva de la empresa.
2. Sila sede de dirección efectiva de una empresa de navega-
ción estuviera a bordo de un buque, se considerará que se
encuentra en el Estado Contratante dondo est6 el puerto base del
mismo, y si no existiera tal puerto base, en el Estado Contratante
en el que resida la persona que explote el buque.
3. Las disposiciones del párrafo 1 se aplican también a los
beneficios procedentes de la participación en un “poor, en una
explotación en común o en un organismo intemacional de explo-
4. Las disposiciones de los párrafos anteriores no afectarán Io
dispuesto en el Convenio entre la República Federal de Alemania
y la República de Venezuela para evitar la doble tributación a las
empresas de transporte aéreo y marilimo del 23 de noviembre de
Artículo 9
Empresas Asociadas
a) una empresa de un Estado Contratante participe directa o
indirectamente en la dirección, el control o el capital de una
empresa del otro Estado Contratante, o
b) unas.mismas personas participen directa o indirectamente en
la dirección, el control o el capital de una empresa de un
Estado Contratante y de una empresa del otro Estado Contra-
y en uno y otro caso las dos empresas estén, en sus relaciones
comerciales o financieras, unidas por condiciones aceptadas o
impuestas que difieran de las que serían acordadas por empresas
independientes, los beneficios que habrían sido obtenidos por
una de las empresas de no existir estas condiciones, y que de
hecho no se han producido a causa de las mismas, pueden ser
incluidos en los beneficios de esta empresa y sometidos a imposi-
ción en consecuencia.
Artículo 10
Dividendos
1. Los dividendos pagados por una sociedad residente de un
Estado Contratante a un residente del otro Estado Contratante
pueden someterse a imposición en el Estado Contratante en que
resida la sociedad que pague los dividendos, y según la legisla-
ción de este Estado; pero si el perceptor de los dividendos es el
beneficiario efectivo el impuesto así exigido no podrá exceder
8) 5% del importe bruto de los dividendos pagados a una socie-
dad (que no sea de personas) que tiene por lo menos un 15%.
del capital de la sociedad que paga los dividendos y
b) 15% del importe bruto de los dividendos en todos los otros
Este párrafo no afecta a la imposición de la sociedad respecto de
los beneficios con cargo a los que se paguen los dividendos.
2. El t6rmino "ci idendos” empleado en el presente artículo
significa:
8) los rendimientos de las acciones o bonos de disfrute, de las
partes de minas, de las partes de fundador u otros derechos,
excepto los de crédito, que permitan participar en los benefi-
b) otras rentas sujetas al mismo régimen fiscal que los rendi-
mientos de las acciones por la legislación del Estado en que
resida la sociedad que las distribuya.
3. Las disposiciones del párrafo 1 no se aplican si el beneficiario
electivo de los dividendos, residente de un Estado Contratante,
ejerce en el otro Estado Contratante, del que es residente la
sociedad que paga los dividendos, una actividad industrial o
comercial a través de un establecimiento permanente aquí situa-
do 0 presta trabajos independientes por medio de una base fija
aquí situada con los que la participación que genera los dividen-
dos esté vinculada efectivamente, En estos casos se aplican las
disposiciones del artículo 7 o del artículo 14, según proceda.
4. Cuando una sociedad residente de un Estado Contratante
obtenga beneficios o rentas procedentes del otro Estado Contra-
tante, este otro Estado no puede exigir ningún impuesto sobre los
dividendos pagados por la sociedad, salvo en la medida en que
estos dividendos sean pagados a un residente de este otro
Estado o la participación que genere los dividendos estó vincula-
da efectivamente a un establecimiento permanente o a una base
fia situada en este otro Estado, ni someter los beneficios no
distribuidos de la sociedad a un impuesto sobre los mismos,
aunque los dividendos pagados o los beneficios no distribuidos
consistan, total o parcialmente, en beneficios o rentas proceden-
tes de este otro Estado.
Artículo 11
Intereses
1. Los intereses procedentes de un Estado Contratante y paga-
dos a un residente del otro Estado Contratante pueden someterse
a imposición en el Estado Contratante del que procedan, y de
acuerdo con la legislación de este Estado; pero el impuesto así
exigido no puede exceder del 5 por ciento del importe bruto de los
intereses si el perceptor de los mismos es el beneficiario efec-
2. No obstante las disposiciones del párrafo 1, se aplicarán las
siguientes reglas:
a), Los intereses procedentes de la República Federal de Alema-
nia y pagados al Gobiemo de la República de Venezuela,
Fondo de Inversiones de Venezuela, Fondo de Financiamien-
to de las Exportaciones y el Banco Central de Venezuela,
están exentos del impuesto alemán;
b) los intereses procedentes de la República de Venezuela y
pagados al Gobiemo de la República Federal de Alemania, al
Deutsche Bundesbank, al Kreditanstalt for Wiederaufbau o a
ta Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschatt y los
intereses procedentes de préstamos avalados o financiados a
través de una cobertura del Gobiemo Alemán (Hermes) están
exentos del impuesto venezolano.
3. El término “intereses”, empleado en el presente artículo,
significa los rendimientos de créditos de cualquier naturaleza, con
/ sin garantías hipotecarias o cláusula de participación en los
beneficios del deudor, y especialmente las rentas de fondos
públicos y bonos u obligaciones, incluidas las primas y lotes
unidos a estos titulos. Las penalizaciones por mora en el pago no
se'consideran como intereses a efectos del presente artículo.
4. Las disposiciones de los pärrafos 1 y 2 no se aplican si el
beneficiario efectivo de los intereses, residente de un Estado
Contratante, ejerce en el otro Estado Contratante del cual proce-
den los intereses, una actividad industrial o comercial por medio
de un establecimiento permanente situado en este otro Estado o
presta servicios profesionales por medio de una base fa situada
en él, con los que el crédito que genera los intereses estó
vinculado efectivamente. En estos casos se aplican las disposi-
ciones del artículo 7 o del articulo 14, según proceda.
5. Los intereses se consideran procedentes de un Estado
Contratante cuando el deudor es el propio Estado, uno de sus
Estados Federados, una de sus subdivisiones políticas o de sus
entidades locales o un residente de este Estado. Sin embargo,
cuando el deudor de los intereses, sea o no residente de un
Estado Contratante, tenga en un Estado Contratante un estableci-
miento permanente o una base fa en relación con los cuales se
haya contraido la deuda que da orígen al pago de los intereses y
que soporten la carga de los mismos, éstos se considerarán como
procedentes del Estado Contratante donde este situado el esta-
blecimiento permanente o la base fia
6. Cuando, por razón de las relaciones especiales existentes
entre el deudor y el beneficiario efectivo de los intereses o de las
que uno y otro mantengan con terceros, el importe de los intere-
ses pagados, habida cuenta del crédito por el que se paguen,
exceda del que hubieran convenido el deudor y el acreedor en
ausencia de tales relaciones, las disposiciones de este artículo no
se aplican más que a este último importe. En este caso el exceso
podrá someterse a imposición, de acuerdo con la legislación de
cada Estado Contratante, teniendo en cuenta las demás disposi-
ciones del presente Convenio.
Artículo 12
1. Las regalías procedentes de un Estado Contratante y paga-
das a un residente del otro Estado Contratante, pueden someter-
0 a imposición en el Estado Contratante del que procedan, de
acuerdo con la legisiación de este Estado; pero el impuesto así
exigido no puede exceder del 5% del importe bruto de las regalías
si el perceptor de las mismas es el benoficiario efectivo.
2. Eltérmino “regalías” empleado en el presente articulo signifi
ca las cantidades de cualquier clase pagadas por el uso o la
«concesión de uso de un derecho de autor sobre una obra literaria,
artística o científica, incluidas las películas cinematográficas, de
una patente, marca de fábrica o de comercio, dibujo o modelo,
plano, fórmula o procedimiento secreto, así como por el uso o la
concesión de uso de un equipo industrial, comercia! o científico, y
Por las informaciones relativas a experiencias industriales, comer-
ciales o científicas.
3. Las disposiciones del párrafo 1 no se aplican si el beneficiario
efectivo de las regalías, residente de un-Estado Contratante,
ejerce en el otro Estado Contratante de donde proceden las
regalías una actividad industrial o comercial por medio de un
establecimiento permanente situado en este otro Estado o presta
servicios profesionales por medio de una base fija situada en él,
con los que el derecho o propiedad por los que se pagan las
regalías estén vinculados efectivamente. En estos casos se apli
can las disposiciones del artículo 7 o del articulo 14, según
4. Las regalías se consideran procedentes de un Estado Con-
tratante cuando el deudor es el propio Estado, uno de sus Esta-
dos Federados o una de sus subdivisiones políticas o de sus
entidades locales o un residente de este Estado. Sin embargo.
cuando el deudor de las regalías, sea o no residente de un Estado
Contratante, tenga en un Estado Contratante un establecimiento
permanente o una base fija en relación con los cuales se haya
contraido la obligación de pagar las regalías y que soporten la
carga de las mismas, éstas se considerarán como procedentes
del Estado Contratante donde esté situado el establecimiento
permanente o la base fija.
5. Cuando, por razón de las relaciones especiales existentes
entre el deudor y el beneficiario efectivo de las regalías o de las
que uno y otro mantengan con terceros, el importe de las regalías
pagadas, habida cuenta de la prestación por la que se pagan,
exceda del que habrían convenido el deudor y el beneficiario
lectivo en ausencia de tales relaciones, las disposiciones de este
lo no se aplican más que a este último importe. En este caso
el exceso podrá someterse a imposición de acuerdo con la legis-
lación de cada Estado Contratante, teniendo en cuenta las demás
disposiciones del presente Conveni
Artículo 13
Ganancias de Capital
1. Las ganancias que un residente de un Estado Contratante
oblenga de la enajenación de bienes inmuebles situados en el
tro Estado Contratante pueden someterse imposición en este
otro Estado.
2. Las ganancias derivadas de la enajenación de bienes mue-
bles que formen parte del activo de un establecimiento permanen-
te que una empresa de un Estado Contratante tenga en el otro
Estado Contratante, o de bienes muebles que pertenezcan a una
base fija que un residente de un Estado Contratante posea en el
otro Estado Contratante para la prestación de trabajos indepen-
dientes, comprendidas las ganancias derivadas de la enajenación
de este establecimiento permanente (sólo o con el conjunto de la
empresa) o de esta base fíja, pueden someterse a imposición en
este otro Estado.
3. Las ganancias derivadas de la enajenación de buques o
aeronaves explotados en tráfico internacional o de bienes mue-
bles afectos a la explotación de estos buques o aeronaves, solo
pueden someterse a imposición en el Estado Contratante donde
esté situada la sede de dirección efectiva de la empresa.
4. Las ganancias derivadas de la enajenación de cualquier otro
bien distinto de los mencionados en los párrafos 1 a 3, sólo
pueden someterse a imposición en el Estado Contratante en que
resida el transmitente.
5. Las disposiciones del párrafo 4 no afectarán el derecho de un
Estado Contratante a someter a imposición, de acuerdo con su
propia legislación, las ganancias obtenidas de la enajenación de
acciones o derechos de acciones beneficiarias de una sociedad,
que es residente de este Estado según su legislación y cuyo
capital está dividido total o parcialmente en acciones, por un
residente al otro Estado Contratante, que ha sido residente del
primer Estado durante los últimos cinco años previos a la enaje-
nación de las acciones o derechos de acciones beneficiarias.
Artículo 14
Trabajos Independientes
1. Las rentas que un residente de un Estado Contratante
obienga por la prestación de servicios profesionales u otras
actividades de naturaleza independiente sólo pueden someterse
a imposición en este Estado, a no ser que este residente disponga
de manera habitual en el otro Estado Contratante de una base fja
para ol ejercicio de sus actvidades. Sólo se pueden someter a
imposición las rentas que son imputables a esta base fa
2. La expresión "servicios profesionales” comprende especial-
mente las actividades independientes de carácter cientifico, ite-
rario, artístico, educativo o pedagógico, así como las actividades
independientes de los médicos, abogados, ingenieros, arquitec-
tos, odontólogos y contables.
Artículo 15
Trabajos Dependientes
1. Sin perjuicio de lo dispuesto en los artículos 16, 18 y 19, los
sueldos, salarios y remuneraciones similares obtenidos por un
residente de un Estado Contratante por razón de un empleo sólo
pueden someterse a imposición en el otro Estado si el empleo se
ejerce en este otro Estado.
2. No obstante lo dispuesto en el pärrafo 1, las remuneraciones
obtenidas por un residente de un Estado Contratante por razón de
un empleo ejercido en el otro Estado Contratante sólo pueden
someterse a imposición en el primer Estado si:
a) elperceptor no permanece en total en el otro Estado, en uno o
varios períodos, más de ciento ochenta y tres días durante el
año civil considerado;
b)_ las remuneraciones se pagan por o en nombre de una perso-
na empleadora que no es residente del otro Estado, y
(©) las remuneraciones no se soportan por un establecimiento
permanente o una base fija que la persona empleadora tiene
en el otro Estado.
3. No obstante las disposiciones precedentes del presente
artículo, las remuneraciones obtenidas por razón de un empleo
ejercido a bordo de un buque o aeronave explotado en tráfico
internacional pueden someterse a imposición en el Estado Con-
tratante en que est6 situada la sede de dirección efectiva de la
Artículo 16
Participación de Consejeros
Las participaciones, dietas de asistencia y otras retribuciones
similares que un residente de un Estado Contratante obtenga
como miembro de un Consejo de Administración o de Vigilancia
de una sociedad residente del otro Estado Contratante pueden
someterse a imposición en este otro Estado.
Artículo 17
Artistas y Deportistas
1. No obstante lo dispuesto en los artículos 7, 14 y 15, las
rentas que un residente de un Estado Contratante obtenga del
ejercicio de su actividad personal en el otro Estado Contratante,
en calidad de artista del espectáculo, actor de teatro, cine, radio o
televisión, o músico, o como deportista, pueden someterse a
imposición en este otro Estado.
2. No obstante lo dispuesto en los artículos 7, 14 y 15, cuando
las rentas derivadas de las actividades ejercidas por un artista o
deportista personalmente y en calidad de tal se atribuyan, no al
propio artista o deportista, sino a olra persona, estas rentas
pueden someterse a imposición en el Estado Contratante en el
ue se realicen las actividades del arista o deportista,
3. Sin embargo, estas rentas no se someten a imposición en el
Estado mencionado en el párrafo 1 cuando la actividad es ejerct-
da por un residente del otro Estado Contratante durante una
estadía en el primero financiada directa o indirectamente por el
tro Estado o por uno de sus Estados Federados o una de sus
subdivisiones políticas o de sus entidades locales o una insttu-
ción reconocida de utlidad pública de este otro Estado.
Artículo 18
Pensiones
Sin perjuicio de lo dispuesto en el párrafo 1 del arículo 19, las
pensiones y demás remuneraciones análogas pagadas a un
residente de un Estado Contratante por razón de un empleo
anterior sólo pueden someterse a imposición en este Estado,
Artículo 19
Funciones Públicas
1. Las remuneraciones, inclusivo las pensiones, pagadas por
un Estado Contratante, uno de sus Estados Federados o una de
sus subdivisiones pollicas o entidades locales a una persona
natural, por razón de servicios prestados a este Estado, a estos
Estados Federados o a esta subdivisiön o entidad, sólo pueden
someterse a imposición en este Estado. Sin embargo, estas
remuneraciones sólo pueden someterse a imposición en el otro
Estado Contratante silos servicios se prestan en este Estado y la
persona natural es un residente de este Estado que no posee la
nacionalidad del Estado mencionado en primer lugar.
2. Lo dispuesto en los artículos 15, 16 y 18 se aplica a las
remuneraciones y pensiones pagadas por razón de servicios
prestados dentro del marco de una actividad industrial o comercial
realizada por un Estado Contratante, uno de sus Estados Federa-
dos o una de sus subdivisiones políticas o entidades locales.
3. Lo dispuesto en el párrafo 1 se aplica correspondientemente
alas remuneraciones que se paguen en el marco de un programa
de cooperación al desarrollo de un Estado Contratante, de uno de
sus Estados Federados o de una de sus subdivisiones políticas o
entidades locales a los expertos o voluntariss enviados al otro
Estado Contratante con el consentimiento del mismo, siempre y
cuando procedan de fondos que hayan sido aportados en su
totalidad por el primer Estado Contratante, el Estado Federado o
la subdivisión o entidad.
Artículo 20
Profesores asi como Estudiantes
y Otras Personas
en Fase de Formación
1. Las personas naturales que se trasladen a un Estado Contra-
tante por un máximo de dos años a invitación del mismo o de una
de sus universidades, escuelas superiores, colegios, museos u
otras instituciones culturales o en el marco de un intercambio
Cultural oficial con el único fin de ejercer una actividad docente,
impartir clases o realizar tareas de investigación en tales institu-
ciones y que sean residentes del otro Estado Contratante o hayan
sido residentes de él inmediatamente antes de trasladarse al
Estado mencionado en primer lugar, están exentas en el Estado
mencionado en primer lúgar del pago de impuestos respecto a las
remuneraciones percibidas por la actividad en cuestión, siempre y
cuando dichas remuneraciones no procedan de este Estado.
2. Las personas naturales que se encuentren en un Estado
Contratante únicamente como.
a) estudiante de una universidad, escuela superior o colegio de
dicho Estado Contratante,
b) aprendices y pasantes,
©) receptores de subsidios, gastos de mantenimiento o becas
por parte de una organización religiosa, benéfica, científica o
pedagógica concedidos en primer lugar con fines de estudios
O areas investigadoras, 0
4) colaboradores de un programa de cooperación técnica en el
que participe el Gobiemo de ese mismo Estado Contratante,
y sean residentes del otro Estado Contralante o hayan sido
residentes de él inmeciatamento antes de llegar al Estado Contra-
tante mencionado en primer lugar, están exentas en el Estado
mencionado en primer lugar del pago de impuesto sobre las
transferencias procedentes del extranjero que estuvieren destina-
das a cubrir sus gastos de mantenimiento, estudio o formación.
Artículo 21
Otras Rentas
1. Las rentas de un residente de un Estado Contratante, cual-
quiera que fuese su procedencia, no mencionadas en los anterio-
res artículos del presente Convenio sólo pueden someterse a
Imposición en este Estado.
2.No obstante lo dispuesto en el párrafo 1 si un residente de un
Estado Contratante obtiene ingresos de fuentes en el otro Estado
Contratante bajo la forma de arrendamiento financiero de propie-
dad mueble (leasing) asi como el ingreso obtenido por los fidei-
comisos, tales ingresos podrán ser gravados por este Estado.
3. Lo dispuesto en el pärrafo 1 no se aplica a otras rentas que
las que se deriven de bienes inmuebles cuando el beneficiario de
dichas rentas, residente de un Estado Contratante, realice en el
tro Estado Contratante una actividad industrial o comercial por
medio de un establecimiento permanente situado en él o preste
servicios profesionales por medio de una base fa igualmente
situada en él, con los que el derecho o propiedad por los que se
pagan las rentas esté vinculado efectivamente. En estos casos se
aplican las disposiciones del artículo 7 o del artículo 14, según
Artículo 22
Patrimonio
1. El patrimonio constituido por bienes inmuebles que posea un
residente de un Estado Contratante y que estén situados en el
tro Estado Contratante puede someterse a imposición en este
tro Estado.
2. El patrimonio constituido por bienes muebles que formen
parte del activo de un establecimiento permanente que una em-
presa de un Estado Contratante tenga en el otro Estado Contra-
tante, o por bienes muebles que pertenezcan a una base fija de
que un residente de un Estado Contratante disponga en el otro
Estado Contratante para la prestación de trabajos independien-
tes, puede someterse a imposición en este otro Estado.
3. El patrimonio constituido por buques o aeronaves explotados
en tráfico internacional, así como por bienes muebles afectados a
la explotación de tales buques o aeronaves, sólo puede someter-
se a imposición en el Estado Contratante en que esté situada la
sede de dirección efectiva de la empresa.
4, Todos los demás elementos del patrimonio de un residente
de un Estado Contratante sólo pueden someterse a imposición en
este Estado.
Artículo 23
Eliminación de la Doble Imposición
1. En el caso de un residente de la República Federal de
Alemania, el impuesto correspondiente se determinará de la
siguiente manera:
a) Las rentas obtenidas en la República de Venezuela y los
elementos patrimoniales situados en este Estado que, de
acuerdo con lo dispuesto en el presente Convenio, pueden
someterse a imposición en el mismo, están exentos del im-
puesto alemán siempre y cuando no proceda su deducción
¡conforme a lo dispuesto en la letra b). La República Federal de
Alemania conserva sin embargo el derecho de tener en cuen-
ta las rentas y elementos patrimoniales así exentos a efectos
de far el tipo impositivo aplicable.
En el caso de los dividendos la exención sólo se aplicará, si
son pagados a una sociedad (que no sea de personas) resi-
¿ente de la República Federal de Alemania por una sociedad
residente de la República de Venezuela cuyo capital pertenez-
ca directamente por lo menos en un 15% a la sociedad
Las participaciones están exentas del impuesto sobre el patri-
monio en caso de que sus dividendos, siempre y cuando se
paguen o se hubieran pagado, deban o hubieran debido
quedar exentos conforme a lo establecido en la frase prece-
b) Alos impuestos alemanes sobre la renta, las sociedades y el
patrimonio aplicables a las rentas obtenidas en la República
de Venezuela y a los elementos patrimoniales situados en
este Estado que se enumeran a continuación se les practica,
teniendo presente la legislación fiscal alemana en materia de
deducciones fiscales respecto a impuestos extranjeros, la
deducción del impuesto venezolano que se haya pagado en
¡conformidad con la legislación venezolana y en concordancia
con el presente Convenio por:
aa) dividendos no comprendidos bajo la letra a);
bb) intereses;
ec) regalías;
dd) participaciones de consejeros;
ee) rentas de artistas y deportistas; =
1) bienes inmuebles y sus correspondientes rentas.
Lo anterior no es aplicable si los bienes inmuebles perte-
necen efectivamente a un establecimiento permanente
del tipo mencionado en el articulo 7, y situado en la
República de Venezuela, o a una baso fa en el sentido
del artículo 14, y situada en la República de Venezuela
excepto que la letra a) no sea aplicable a los beneficios
del establecimiento permanente conforme a lo estableci-
do en la letra d).
99) rentas indicadas en el pärrafo 5 del artículo 13;
hh) rentas indicadas en el párrafo 3 del artículo 21.
©) Cuando la República de Venezuela reduzca las tasas de
gravamen intemo en razón de un programa de incentivos
fiscales establecido con el objeto de promover el desarrollo
económico del país, que tenga carácter temporal y a los finos
¿el disfrute del crédito establecido en el párrafo anterior, el
impuesto venezolano se considerará hasta los porcentajes
abajo indicados, por un período de 10 años contados a partir
del comienzo de los efectos del programa:
aa) 15% del monto bruto en caso de dividendos menciona-
dos en el subpärrafo aa)
bb) 5% del monto bruto en el caso de los intereses menciona-
dos en el subpárrafo bb)
&&) 5% del monto bruto en caso de las regalías mencionadas
en el subpárrafo co).
9) No obstante lo dispuesto en la letra a), las rentas en el sentido
de los artículos 7 y 10 y los benelcios obtenidos por la
enajenación del capital de explotación de un establecimiento
permanente, así como los elementos patrimoniales que hayan
motivado estos beneficios, sólo están exentos del impuesto
alemán si el residente de la República Federal de Alemania
Prueba que los ingresos del establecimiento permanente o de
la sociedad proceden exclusiva 0 casi exclusivamente de
trabajos activos.
En cuanto a las rentas en el sentido del artículo 10 y a los
elementos patrimoniales que las hayan motivado, la exención
también es aplicable en caso de que los dividendos procedan
de participaciones en otras sociedades residentes de la Repú-
blica de Venezuela que realicen trabajos activos y en las que
la sociedad que efectúe el último reparto tenga una participa-
ción de más del 25%.
Constituyen trabajos activos la producción y venta de bienes o
mercancías, el asesoramiento y servicios técnicos y los nego-
cios bancarios y de seguros realizados en la República de
Venezuela,
Si no se acredita este extremo, sólo se aplicará el procedi
miento de deducción establecido en la letra b). sin perjuicio de
la deducción ficticia conforme a la letra c).
2. En el caso de un residente de la República de Venezuela, el
impuesto correspondiente se determinará como sigue:
Cuando un residente de la República de Venezuela obtiene
rentas que, conforme a las disposiciones del presente Convenio,
son imponibles en la República Federal de Alemania, éstas están
exentas del impuesto sobre la renta venezolano.
Artículo 24
No Discriminación
1. Los nacionales de un Estado Contratante no serán someti-
dos en el otro Estado Contratante a ningún impuesto u obligación
relativa al mismo que no se exijan o que sean mas gravosos que
aquéllos a los que estén o puedan estar sometidos los nacionales
de este otro Estado que se encuentren en las mismas condicio-
nes. No obstante lo dispuesto en el articul 1, la presente disposi-
ción se aplica también a las personas que no son residentes de
ninguno de los Estados Contratantes.
2. Los establecimientos permanentes que una empresa de un
Estado Contratante tenga en el otro Estado Contratante no serán
sometidos a imposición en este Estado de manera menos favora-
ble que las empresas de este otro Estado que realicen las mismas
actividades. Esta disposición no puede interpretarse en el sentido
de obligar a un Estado Contratante a conceder a los residentes
del otro Estado Contratante las deducciones personales, desgra-
vámenes y rebajas impositivas que otorgue sólo a sus propios
residentes.
3. A menos que se apliquen las disposiciones del artículo 9, del
párrafo 6 del artículo 11 o del párralo 5 del artículo 12, los
intereses, regalías o demás gastos pagados por una empresa de
un Estado Contratante a un residente del otro Estado Contratante
‚son deducibles, para determinar los beneficios sujetos a imposi-
ción de esta empresa, en las mismas condiciones que si hubieran
sido pagados a un residente del primer Estado. Igualmente, las
deudas de una empresa de un Estado Contratante relativas a un
residente del otro Estado Contratante son deducibles para la
determinación del patrimonio imponible a esta empresa en las
mismas condiciones que si se hubieran contraído con un residen-
te del primer Estado.
4. Las empresas de un Estado Contratante cuyo capital esté,
total o parcialmente, detentado o controlado, directa o indirecta»
mente, por uno o varios residentes del otro Estado Contratante no
están sometidas en el primer Estado a ningún impuesto u obliga-
ción relativa al mismo que no se exijan o que sean más gravosos
que aquéllos a los que estén o puedan estar sometidas otras
empresas similares del primer Estado.
5. No obstante las disposiciones del artículo 2, lo dispuesto en
el presente artículo se aplica a todos los impuestos, cualquiera
que sea su naturaleza o denominación.
Artículo 25
Procedimiento Amistoso
1. Cuando una persona considere que las medidas adopladas
por uno o ambos Estados Contratantes implican o pueden impli-
car para ella una imposición que no esté conforme con las
disposiciones del presente Convenio, con independencia de los
recursos previstos por el derecho interno de estos Estados, podrá
someter su caso a la autoridad competente del Estado Contratan-
te del que es residente o, si fuera aplicable el párrafo 1 del artículo
24, a la del Estado Contratante del que es nacional. El caso
deberá ser planteado dentro de los dos años siguientes a la
primera notificación de la medida que implique una imposición no
conforme a las disposiciones del Convenio. 2
2. La autoridad competente, si la rectamación le parece funda-
da y si ella misma no está en condiciones de adoptar una solución
salistactoria, hará lo posible por resolver la cuestión mediante un
acuerdo amistoso con la autoridad competente del otro Estado
Contratante a fin de evitar una imposición que no se ajuste a este
Convenio. El acuerdo se aplica independientemente de los plazos
previstos por el derecho intemo de los Estados Contratantes.
3. Las autoridades competentes de los Estados Contratantes
harán lo posible por resolver las dificultades o disipar las dudas
que plantee la interpretación o aplicación del Convenio mediante
un acuerdo amistoso. También podrán ponerse de acuerdo para
ratar de evitar la doble imposición en los casos no previstos en el
Convenio.
4. Las autoridades competentes de los Estados Contratantes
podrán establecer mediante acuerdo mutuo, la forma de aplicar
las reducciones de impuesto previstas en este Convenio.
5. Las autoridades competentes de los Estados Contratantes
pueden comunicarse directamente entre si a fin de llegar a un
acuerdo según se indica en los apartados anteriores.
Artículo 26
Intercambio de Información
1. Las autoridades competentes de los Estados Contratantes
intercambiarán las informaciones necesarias para aplicar lo di
puesto en el presente Convenio. Las informaciones recibidas por
un Estado Contratante serán mantenidas secretas en igual lorma
que las informaciones obtenidas en base al derecho intemo de
este Estado y sólo se comunicarán a las personas o autoridades
(incluidos los tribunales y órganos administrativos) encargados de
la gestiön o recaudación de los impuestos comprendidos en el
Convenio, de los procedimientos declarativos o ejecutivos relati-
vos a estos impuestos o de la resolución de los recursos en
relación con estos impuestos. Estas personas o autoridades sólo
ullizarán estos informes para estos fines, Podrán revelar estas
informaciones en las audiencias públicas de los tribunales o en
las sentencias judiciales.
2. En ningún caso las disposiciones del párralo 1 pueden
interpretarse en el sentido de obligar a un Estado Contratante
a) adoptar medidas administrativas contrarias a su legislación o
práctica administrativa o a las del otro Estado Contratanı
b) suministrar información que no se pueda oblener sobre la
base de su propia legislación o en el ejercicio de su práctica
administrativa normal o de las del otro Estado Contratante;
©) suministrar informaciones que revelen un secreto comercial,
industrial o profesional o un procedimiento comercial, o infor-
maciones cuya comunicación sea contraria al orden público.
Artículo 27
Privilegios Diplomaticos y Consulares
1. Las disposiciones del presente Convenio no afectan los
privilegios fiscales de que disfruten los miembros de las misiones
diplomáticas, oficinas consulares y organizaciones intemaciona-
les, de acuerdo con los principios generales del Derecho Interna-
cional o en virtud de acuerdos especiales.
2. No obstante lo dispuesto en el artículo 4, a los efectos del
presente Convenio las personas naturales que sean miembros de
una misión diplomática o de una oficina consular de un Estado
Contratante situada en el otro Estado Contratante o en un tercer
Estado se consideran residentes del Estado acreditante, cuando.
a) de acuerdo con el Derecho Internacional no estén sometidas a
imposición en el Estado receptor respecto a rentas proceden-
tes de fuentes situadas fuera de dicho Estado y
b) estén sometidas en el Estado de origen a las mismas obliga-
clones fiscales respecto a sus rentas globales que los residen-
tos de esto Estado.
Artículo 28
Entrada en Vigor
El presente Convenio entrará en vigor en la fecha en que los
Gobiemos respectivos se hayan notificado mutuamente por escri-
to que las formalidades constitucionales exigidas en sus respecti-
vos Estados han sido cumplidas y que las disposiciones se
aplicarán:
a) en el caso de los impuestos sobre dividendos, intereses y
regalias percibidos conforme al sistema de retenciones, a las
'sumas pagadas a partir del 1° de enero, inclusive, del año civil
de entrada en vigor del presenta Convenio;
b) en el caso de los restantes impuestos, a los que se perciban
por los períodos que empiecen el 1* de enero del año civil de
entrada en vigor del presente Convenio,
Artículo 29
Vigencia y Denuncia
El presente Convenio permanecerá en vigor indefinidamente,
pero cualquiera de los Estados Contratantes podrá denunciarlo
ante el otro Estado Contratante por escrito y por via diplomática
hasta el 30 de junio de cada año civil, una vez transcurridos cinco
años desde su entrada en vigor; en tal caso el Convenio dejará de
aplicarse:
a) en el caso de los impuestos sobre dividendos, intereses y
regalías percibidos conforme al sistema de retenciones, a las
sumas pagadas a partir del 1° de enero, inclusive, del año civil
inmediatamente posterior al de formulación de la denuncia;
b) en el caso de los restantes impuestos, a los que se perciban
por los períodos que empiecen el 1° de enero del año civil
inmediatamente posterior al de formulación de la denuncia.
es/closing
Hecho en Caracas el día 8 de febrero de 1995 en dos origina-
les, en idioma alemán, y castellano siendo ambos textos igual-
mente auténticos.
es/protocol-title
es/protocol
La República Federal de Alemania
la República de Venezuela
Con motivo de la firma del Convenio entre los dos Estados para
evitar la doble imposición en materia de impuestos sobre la renta.
y sobre el patrimonio, realizada en Caracas el día 8 de febrero de
1995 han acordado las siguientes disposiciones, que forman
parte de dicho Convenio:
1. ad artículo 7
a) A una obra de construcción, instalación o montaje sólo se le
podrán imputar en el Estado Contratante en que se encuentre
el establecimiento permanente los beneficios que sean resul-
tado de tales actividades. Los beneficios obtenidos como
consecuencia de suministros de mercancías del estableci-
miento permanente principal o de otro establecimiento perma-
ente de la empresa o de una tercera persona relacionados
con dichas actividades o realizados con independencia de las
mismas, no serán imputados a la obra de construcción, insta-
lación o montaje.
b) los ingresos obtenidos como consecuencia de actividades de
planificación. proyección, construcción o investigación y servi-
dos técnicos realizados en un Estado Contratante por un
residente del mismo y relacionados con un establecimiento
permanente mantenido en el otro Estado Contratante, no se
imputarán a este establecimiento.
e) se entiende que los pagos relacionados con asistencia técnica
se considerarán como beneficios empresariales en virtud del
artículo 7.
2. ad artículo 10
En lo que concieme al párrafo 2 del artículo 10, para los efectos
de la tributación en la República Federal de Alemania, el término
dividendos incluye a los rendimientos obtenidos por un socio
oculto (‚Stiler Gesellschafter”) de su participación como tal y los
repartos de beneficios respecto a certificados de participación en
sociedades de inversión.
3. ad artículos 10 y 11
No obstante las disposiciones de estos artículos, los dividendos
e intereses pueden someterse a imposición en el Estado Contra-
tante del que procedan, de acuerdo con la legislación del mismo
a) so basen en derechos o créditos con participación en las
ganancias (incluidas las rentas de un socio tácito procedentes
de su participación o de su préstamo con carácter de partici-
pación en los beneficios u obligaciones con interés variable en
el sentido de la legislación fiscal de la República Federal de
Alemania) y
b) sean deducibles en el cálculo de beneficios del deudor de los
dividendos o intereses.
4. ad artículo 23
En caso de que una sociedad residente de la República Federal
de Alemania emplee ingresos procedentes de fuentes situadas en
la República de Venezuela para proceder al reparto correspon-
iento, el párrafo 1 no excluirá que dicho reparto se grave confor-
me a las disposiciones de la legislación fiscal alemana.
5. ad artículos 23 y 25
La República Federal de Alemania evitará la doble imposición
mediante deducción fiscal con arreglo al artículo 23, párrafo 1,
letra b), y no mediante la exención tributaria a que se refiere el
artículo 23, párrafo 1, letra a):
a) sin los Estados Contratantes los ingresos o bienes patrimo-
riales se subordinan a diferentes disposiciones del Convenio
0 son atribuidos a distintas personas (a excepción de las
mencionadas en el artículo 9) y este conflicto no es suscepti-
ble de dirimirse mediante un procedimiento con arreglo al
artículo 25 y
aa) si de resultas de esa subordinación o atribución los
ingresos o bienes patrimoniales respectivos fueran objeto
de doble imposición o
bb) si de resultas de esa subordinación o atribución los
ingresos o bienes patrimoniales respectivos quedarán
libres de impuestos o fueran sometidos a una tributación
Inadecuadamente reducida en la República de Venezue-
la y quedarán (sin perjuicio de la aplicación del presente
párralo) exentos de impuestos en la República Federal
de Alemania; o
b) sila República Federal de Alemania, tras la consulta precepti-
va y a reserva de las limitaciones de su derecho interno, ha
notificado a la República de Venezuela por via diplomática
otros ingresos a los cuales tenga previsto aplicar el presento
párrafo a fin de evitar la exención fiscal de ingresos en ambos
Estados Contratantes o cualesquiera otros arreglos para sub-
vertirla aplicación del presente Convenio.
En caso de notificación con arreglo a lo dispuesto en la letra b), la
República de Venezuela podrá, a reserva de una notificación por
vía diplomática, caractenzar dichos ingresos en virtud del presen-
te Convenio de conformidad con la caracterización de los ingre-
sos por parte de la República Federal de Alemania. Una notifica:
ción con arreglo a lo dispuesto en el presente párralo surtirá
electo a partir del primer día del año natural siguiente al año en
que se transmita la notificación y se hayan cumplido todos los
requisitos legales para la perfección de la misma según el dere-
cho interno del Estado notíficante.
(6) Ad Artículo 26
En la medida en que se transmitan datos personales conforme
a este Artículo, serán de aplicación, como complemento a lo
establecido en el mismo, los preceptos que a continuación se
detallan, de conformidad con las disposiciones legales vigentes
para cada uno de los Estados Contratantes:
a) Los Estados Contratantes transmisores están obligados a
velar por la exactitud de los datos transmitidos. De comprobar-
se que fueron transmitidos datos inexactos o datos cuya
transmisión no estaba permitida, dicho extremo habrá de
Comunicarse sin dilación al receptor. Este está obligado a
rectificar o destruir los datos en cuestión.
b)_ Los Estados Contratantes están obligados a hacer constar on
acta la transmisión y la recepción de datos personales.
©) Los Estados Contratantes están obligados a protegor cumpli-
¡damente los datos personales transmitidos frente a cualquier
tipo de acceso, modificación y comunicación no autorizados.
4) Previa petición, el interesado debe ser informado de los datos
que consten en relación con su persona y de la finalidad con
que se hicieron constar. No existe obligación de informar en el
supuesto de que, debidamente ponderado el caso, el interés
público de no faciltar la información en cuestión primo sobre
el interés de la persona afectada en recibira.
e) Elderecho del interesado a recibir información sobre los datos
que consten en relación con su persona se rige por la legisla-
ción intema del Estado Contratante en cuyo territorio se solicite
la información.
es/chapter-headings
Ambito de Aplicacion del Convenio
Definiciones
Capítulo IM
Tributación de las Rentas
y del Patrimonio
Capítulo IV
Disposiciones para Evitar la Doble Tributación
Disposiciones Especiales
Capítulo VI
Disposiciones Finales
Original-scan geometry overlays
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